Erste durchsichtige Solarzelle

High Performance Polymer-Solarzellen könnten nachhaltige Architektur revolutionieren

Forscher an der Universität von Kalifornien in Los Angeles (UCLA) haben eine transparente Solarzelle entwickelt, die in Zukunft in Fensterscheiben Strom erzeugen kann. Diese „High Performance Polymer-Solarzellen“ können der nachhaltigen Architektur einen gewaltigen Schub verschaffen. Vor allem Hochbauten aus Glas und Stahl, wie Bürowolkenkratzer in den Metropolen, könnten damit zur Energiegewinnung beitragen. Aber auch private Haushalte könnten von den neuartigen Solar-Fenstern profitieren. weiterlesen…

Lehren aus Fukushima

Untersuchungskommission legt Final Report vor

Vierzehn Monate nach ihrer Einsetzung durch die japanische Regierung hat die unabhängige Untersuchungskommission zur Reaktor-Katastrophe von Fukushima  ihren „final report“ vorgelegt. Hauptursache war demnach ein übertriebener Glaube an die Sicherheit von Atomanlagen, sowohl beim – inzwischen verstaatlichten – Betreiber Tepco als auch bei der Aufsichtsbehörde Nuclear and Industrial Safety Agency Nisa. Man habe sich auf einen „haltlosen Sicherheitsmythos“ verlassen, heißt es im Abschlussbericht. Regierung wie Unternehmen müssten „eine neue Philosophie der Katastrophenvorsorge entwickeln“. weiterlesen…

Wie stark sind Gewitter für Ozonbildung verantwortlich?

Gemeinsame Messflüge von DLR, NCAR und NASA

Gewitter haben einen erheblichen Einfluss auf die globale Ozonbildung: Blitze setzen Stickoxide frei, die in Höhen von zehn Kilometern Ozon produzieren, starke Aufwinde in Gewittern transportieren Emissionen vom Boden in die obere Atmosphäre. Doch wie groß ist dieser Einfluss – auch im Vergleich zum Luftverkehr? weiterlesen…

Nur 4 von 13 PV-Modulen bestehen PID-Test

Fraunhofer CSP stellt Ergebnisse zur potentialinduzierten Degradation (PID) von Solarmodulen vor
Bericht um weitere Testerfolge ergänzt (s.u.)

In den letzten beiden Jahren sind vermehrt Degradationen von Solarmodulen in Installationen mit hoher negativer Systemspannung gegenüber Erde, die bei trafolosen Wechselrichtern entstehen, aufgetreten. Dieser Effekt wird als potenzialinduzierte Degradation (PID) bezeichnet. Die beobachtete Leistungsdegradation kann dabei mehr als 30 Prozent betragen. weiterlesen…

Hocheffiziente Kohlenstoffnanofaser-Energiespeicher

Saarbrücker Materialforscher entwickeln hocheffiziente Energiespeicher aus Kohlenstoffnanofasern

Die Energiewende ist in aller Munde. Schnell wird dabei an den Ausbau und die gesteigerte Nutzung alternativer Energiequellen gedacht: Solar- und Windkraftanlagen erzeugen viel Strom, wenn die Sonne scheint, oder der Wind weht. Je nach Wetterlage wird so innerhalb kurzer Zeit sehr viel Strom produziert. Große Teile dieses „grünen“ Stroms gehen ungenutzt verloren, weil unzureichend Speicherkapazitäten zur Verfügung stehen. Am INM, dem Leibniz?Institut für Neue Materialien, entwickeln Forscher nun neuartige Doppelschichtkondensatoren als Alternativtechnologie zu herkömmlichen Batterien. Darin lässt sich der Strom in Sekundenschnelle speichern und nahezu verlustfrei und beliebig oft wieder abrufen. Das BMBF fördert das neue Forschungsvorhaben im Rahmen der Leuchtturmprojekte der Speicherinitiative mit rund drei Millionen Euro für fünf Jahre. weiterlesen…

Mikrobiom-Analyse validiert

Pyrosequenzierung mikrobieller Genfragmente

Das sogennante „Pyrotag-Sequencing“*) ist eine Methode mit großem Reiz für die Wissenschaft: Mit ihrer Hilfe lässt sich die Zusammensetzung mikrobieller Gemeinschaften detailliert analysieren. Forscher des Helmholtz Zentrums München haben zudem jetzt nachgewiesen: Die Pyrotag-Sequenzierung* liefert reproduzierbare und semi-quantitative Ergebnisse. Das berichten die Wissenschaftler im renommierten Fachjournal PLoS ONE. Damit kann die Technik nun wesentlich belastbarer zur Bestimmung von mikrobiellen Besiedlungsmustern in Umwelt- und Humanproben eingesetzt werden. weiterlesen…

Q.CELLS-Module halten Wirbelstürmen stand

Q.CELLS Solarmodule bestehen Zyklon-Tests

Solarmodule von Q.CELLS sind die ersten Module, die hohen Windlasten oder einem Wirbelsturm der Kategorie D standhalten. Das zeigte jetzt ein unabhängiger Test im renommierten Cyclone Testing Centre an der James Cook Universität, Australien. Die geprüften Module widerstehen den rauesten Umweltbedingungen – sogar sehr schweren Wirbelstürmen. Damit sind die Module auch für den Einsatz in besonders windigen Regionen bestens geeignet. weiterlesen…

Homogene Katalyse

Ruthenium-Phosphin-Komplex hydriert Kohlendioxid zu Methanol

Fossile Rohstoffe gehen zur Neige und ihre Verwendung setzt das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) frei. Beide Probleme ließen sich deutlich abschwächen, wenn man CO2 als Kohlenstoffquelle für die Herstellung von Kraftstoffen und Chemie-Rohstoffen nutzen könnte. Deutsche Forscher stellen in der Zeitschrift Angewandte Chemie nun erstmals die Möglichkeit vor, die mehrstufige Umwandlung von CO2 zu Methanol (CH3OH) mit einem homogenen Übergangsmetall-Katalysator in Lösung durchzuführen. weiterlesen…

Weltweiter Solarforschungsverbund

Weltweit führende Solarforschungseinrichtungen gründen Global Alliance of Solar Energy Research Institute

Drei führende Solarforschungs-Einrichtungen, das National Renewable Energy Laboratory NREL (USA) des US-Energieministeriums DOE, das Fraunhofer-Institut für Solare Energie Systeme ISE (Deutschland) und das National Institute of Advanced Industrial Science and Technology AIST (Japan), haben ein Memorandum of Understanding (MoU) zur Gründung der „Global Alliance of Solar Energy Research Institutes“ (GA-SERI) unterzeichnet. Die Kooperationsvereinbarung wurde im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung der fünften Intersolar North America geschlossen. Die Leitmesse und Konferenz für die Solarbranche in Nordamerika fand zusammen mit der SEMICON West, der wichtigsten Messe der Halbleiterindustrie vom 9. bis 11. Juli 2012 in San Francisco statt. weiterlesen…

IPP – „Energie-Perspektiven“ 2/2012 erschienen

„Energie-Perspektiven“ 2/2012 erschienen

In der neuen Ausgabe 2/2012 des IPP-Newsletters „Energie-Perspektiven – Forschung für die Energieversorgung von morgen“ geht es unter anderem um den aktuellen deutschen Netzentwicklungsplan, der zur Integration der erneuerbaren Energien 3800 Kilometer neue Stromtrassen vorschlägt, Windräder auf hoher See, sparsame Haushaltsgeräte und eine Ausstellung zur Energieforschung. weiterlesen…