Neuer Aluminium-Akku in Minutenschnelle aufladbar

Mehr als 7.500 Ladezyklen

Forscher der Stanford University haben eine Aluminium-Ionen-Batterie mit hoher Lebensdauer entwickelt, die in Minutenschnelle aufgeladen werden kann. Aluminium-Akkus sind zudem relativ billig und im Vergleich zu Alkalibatterien umweltfreundlicher. Gegenüber Lithium-Ionen-Akkus gewinnt die Stanford-Batterie ebenfalls, denn, so Hongjie Dai, Chemieprofessor in Stanford: „Unser Akku fängt kein Feuer, selbst wenn man ihn anbohrt“. In (e) Science News und nature urden jetzt Daten veröffentlicht: Hongjie Dais Neuentwicklung lädt nicht nur extrem schnell, sondern hält auch mehr als 7.500 Ladezyklen ohne Kapazitätsverlust durch – mehr als gängige Lithium-Ionen-Akkus. weiterlesen…

Energiespeicher-Basistechnologien werden boomen

Prognose: Volumen wächst bis 2024 auf mehr als 20 Mrd. Euro jährlich

Dem Markt für Energiespeicher-Basistechnologien stehen boomende Jahre bevor. Der weltweite jährliche Umsatz wird von derzeit 560 Mio. bis 2024 auf 20 Mrd. Euro anwachsen, prognostizieren die Marktforscher von Navigant Research. Dabei steigt der Druck auf Anbieter, eine konsequente Preispolitik zu verfolgen. Denn bislang gibt es massive Kostenvariationen, so der aktuelle Report „Energy Storage Enabling Technologies“ (ESETs). weiterlesen…

BMWi mit neuen Energie-Forschungsnetzwerken

BMWi startet neue Forschungsnetzwerke „Stromnetze“ und „Energiesystemanalyse“

Um Ergebnisse der Energieforschung direkt an Akteure der Energiewende zu transferieren, führt das BMWi seine Vernetzungsstrategie in der Energieforschung fort und rief am 27.03.2015 zwei neue Forschungsnetzwerke „Stromnetze“ und „Energiesystemanalyse“ ins Leben. Mit Fragen von Solarify… weiterlesen…

Ein Elektron auf Tauchgang

FHI: Erkenntnisse, wie Elektronen in Wasser gelöst werden, erweitern Einflussmöglichkeiten auf chemische Reaktionen

Chemie kann ziemlich unübersichtlich sein. Damit bei einer Reaktion der gewünschte Stoff entsteht, sich zwei Substanzen überhaupt aufeinander einlassen oder gerade nicht, müssen Chemiker zahlreiche Faktoren berücksichtigen. Forscher des Fritz-Haber-Instituts der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin machen ihnen jetzt eine weitere Stellschraube zugänglich. Sie haben bestimmt, wie stark Elektronen gebunden sind, wenn sie von Wasser aufgenommen werden – und zwar ganz zu Anfang, sobald die negativen Ladungsträger von einem Material wie etwa einem möglichen Reaktionspartner ins Wasser abgegeben werden. Das erläutert die Max-Planck-Gesellschaft in einer Pressemitteilung. weiterlesen…

Schacht Konrad schnell in Betrieb nehmen

BMUB-Staatssekretär Flasbarth besucht Salzgitter und die Schachtanlage

Das Bundesumweltministerium hält am Endlager Schacht Konrad fest. Die Anlage müsse so schnell wie möglich errichtet und in Betrieb genommen werden, sagte Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth am 26.03.2015 bei einem Besuch in Salzgitter. Zugleich wies Flasbarth darauf hin, dass eine Entscheidung für eine mögliche Kapazitätserweiterung des Endlagers bisher völlig offen, aber auch nicht ausgeschlossen sei. Zum jetzigen Zeitpunkt sei es nicht sinnvoll, darüber zu entscheiden. Bei einer Befahrung des Schachts informierte sich Flasbarth über den Stand der Arbeiten in der Anlage. weiterlesen…

Windpark für Anwohner kaum Lärmbelästigung

Klangeigenschaften, nicht Lautstärke entscheidend

Ergebnis einer Langzeit-Studie (siehe solarify.eu): Der Windpark Wilstedt in Niedersachsen hält die festgeschriebenen Grenzwerte für die Schallstärke sicher ein. Insgesamt bewerteten die Befragten den Windpark eher positiv. Nur eine Minderheit von 10 % erlebt eine ziemlich starke Geräuschbelästigung. weiterlesen…

Union: „Mit Forschung und Innovation Europas Wettbewerbsfähigkeit stärken“

Weltgrößtes Forschungsprogramm „Horizont 2020“ und „Investitionsoffensive für Europa“ eröffnen neue Chancen für Wachstum und Wohlstand

Am 26.03.2015 beriet der Deutsche Bundestag einen Antrag der Koalitionsfraktionen zur EU-Forschungspolitik und zur Strategie der Bundesregierung beim Thema Europäischer Forschungsraum. Zwei Unionsabgeordnete lobten die Initiative. weiterlesen…

740.000 Elektro-Autos weltweit

Neue ZSW-Analyse: 320.000 Neuzulassungen 2014
Zulieferer von Fahrzeug-Akkus mit m
ehr als zwei Milliarden Euro Umsatz

Wie einer Pressemitteiltung des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) zu entnehmen ist, können erneut enorme Zuwächse bei der Elektromobilität vermeldet werden: Nach Berechnungen der Wissenschaftler waren Anfang 2015 mehr als 740.000 Elektroautos weltweit unterwegs. Voriges Jahr wurden etwa 320.000 Fahrzeuge neu zugelassen; damit hat der Zulieferermarkt für Fahrzeug-Akkus mit etwa 2 Milliarden Euro beachtliche Umsätze erzielt. Nissan Leaf, Tesla Model S und der Mitsubishi Outlander Plug-In führen die Zulassungsstatistiken 2014 an. weiterlesen…