Phänomen „Lithium-Plating“ beobachtet

Live-Schaltung ins Innere der Batterie

Lithium-Ionen-Batterien gelten als Energiespeicher der Zukunft und sind vor allem für die Elektromobilität unverzichtbar. Sie haben die Fähigkeit, viel Energie zu speichern, sind aber vergleichsweise kompakt und leicht. Wenn sich beim Laden der Batterie allerdings metallisches Lithium bildet und ablagert, kann sich die Lebensdauer des Akkus verringern – oder sogar ein Kurzschluss auftreten. Forschenden der Technischen Universität München (TUM) ist es nun gelungen, mithilfe von Neutronenstrahlen einen Blick in die Batterie zu werfen, ohne sie zu zerstören, und den Mechanismus des sogenannten Lithium-Platings aufzuklären. weiterlesen…

Ozonloch stabil – einige Fragen bleiben offen

 Zu früh für Optimmismus

Internationale Bemühungen zum Schutz der Umwelt könnten Früchte  tragen, und die UN formulieren nun ein neues Ziel: Ihnen zufolge zeichnet sich eine Erholung der Ozonschicht ab. Bis 2050 könnten die Ozonwerte sich wieder jenen der 1980er-Jahre annähern, wie aus einem am 10.09.2014 am UN-Sitz in New York vorgestellten Bericht des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) und der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) hervorgeht. Gleichzeitig rufen die UN dringend zu weiteren Maßnahmen gegen die Klimaerwärmung auf. weiterlesen…

15,3 Milliarden für Bildung und Forschung

Etat des Bundesministeriums für Bildung und Forschung: drei Prozent des gesamten Bundeshaushalts

Seit 2005 erhöht der Bund jedes Jahr seine Ausgaben für Bildung und Forschung. Ab 2015 entlastet er die Länder bei ihren Bildungsaufgaben. Er unterstützt die Hochschulen bei steigenden Studierendenzahlen. Zusätzliches Geld stärkt Spitzenforschung und den Hightech-Standort Deutschland – so eine Mitteilung des Bundespresseamtes.
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Wälder speichern mehr Kohlenstoff als vor 20 Jahren

Erhebungen des Thünen-Instituts

Ohne seine Wälder würde Deutschland deutlich mehr zum Klimawandel beitragen, als es derzeit der Fall ist. Das geht aus Erhebungen des Thünen-Instituts hervor, die im aktuellen, vom Umweltbundesamt herausgegebenen nationalen Inventarbericht enthalten sind. Mit einer jährlichen Senkenleistung von rund 52 Mio. Tonnen CO2-Äquivalenten sind die deutschen Wälder ein erheblicher Kohlenstoffspeicher. weiterlesen…

Dotierte Graphenbänder mit Potenzial

Materialentwicklung im Nanomaßstab

Als ultraschmales Band hat Graphen Halbleitereigenschaften, obwohl das Material eigentlich leitend ist. Forschende der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) und des Max-Planck-Institutes für Polymerforschung haben nun Graphenmoleküle mit Stickstoffatomen dotiert. Indem sie dotierte und nicht-dotierte Graphenstücke nahtlos aneinanderreihten, konnten sie in den Nanobändern Heteroübergänge etablieren, die Voraussetzung, dass Strom beim Anlegen einer Spannung nur in eine Richtung fliesst – der erste Schritt zu einem Graphen-Transistor. Zudem ist es dem Team gelungen, die Graphenbänder von ihrer Goldunterlage, auf der sie gewachsen sind, zu lösen und auf ein nichtleitendes Material zu übertragen. weiterlesen…

Neue Untersuchung: Große Akzeptanz der Energiewende

Interdisziplinäres Forschungsprojekt will Transformation des Energiesystems erleichtern

Unter der Leitung des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE untersucht ein interdisziplinärer Verbund, wie die Transformation zu einem erneuerbaren Energiesystem für die Menschen erleichtert werden kann. Partner sind das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI, das Zentrum für Interdisziplinäre Risiko- und Innovationsforschung ZIRIUS der Universität Stuttgart und das Institut für Politikwissenschaft der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Stadtwerke und andere Praxispartner ergänzen das Team. Das Projekt KomMA-P | Akzeptanz der Energiewende stärken wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert, erste Ergebnisse zeigen eine weiterhin große Akzeptanz der Energiewende bei der Bevölkerung. weiterlesen…

Durchwachsene Noten für deutsche Bildungsmilliarden

OECD-Studie vorgestellt – Deutschland bildet sich wie nie zuvor – Hochgebildete fehlen – Bildungssystem zu undurchlässig

Das deutsche Bildungssystem ist stabil und die Investitionen in Bildung sind gestiegen. Das fängt bei drei- bis vierjährigen Kindern an und reicht bis zur beruflichen Weiterbildung. Die OECD bescheinigt Deutschland in ihrer Studie „Bildung auf einen Blick 2014“ Verbesserungen bei Studienanfängern und Berufsabschlüssen sowie gute Bildungsanstrengungen und gute Ergebnisse. Die Medien sehen das Ergebnis aber nicht ganz so rosig wie das BMBF. Bildungsministerin Johanna Wanka sagte anlässlich der Präsentation der Ergebnisse: „Deutschland bildet sich wie nie zuvor. Und das ist die beste Absicherung gegen Arbeitslosigkeit und Fachkräftemangel.“
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Atommüll-Endlager: Hendricks hält an Zeitplan fest

Sitzung der Endlager-Kommission

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) rechnet weiter damit, dass bis 2031 ein Standort für ein Atommüllendlager gefunden werden kann. Sie wolle sich von dem im Standortauswahlgesetz (StandAG) vorgesehenen Zeitplan „nicht verabschieden“, auch wenn es sich dabei um ein „ehrgeiziges Ziel“ handle, sagte die Ministerin am 08.09.2014 Mittag als Gast einer Sitzung der Kommission Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe (Endlager-Kommission). Der niedersächsische Umweltminister Stefan Wenzel (Bündnis 90/Die Grünen), der Mitglied der Kommission ist, zweifelte an der Machbarkeit: „Ich habe den Eindruck, dass es mehr Zeit brauchen wird.“ So sei die Forschung zum Thema Endlager-Standort bisher zu eng ausgerichtet gewesen und müsse zunächst breiter aufgestellt werden, um in der Folge aus Alternativen wählen zu können. Kritik kam auch von Jörg Sommer, Vorsitzender der Deutschen Umweltstiftung. Die Herstellung eines „gesellschaftlichen Konsens“ solle Priorität vor der „zeitlichen Fixierung“ haben. „Wir können den Zeitbedarf nicht planen“, sagte Sommer. weiterlesen…

Ziel: Weniger CO2-Emissionen im Verkehrssektor

 Personen und Güter auf die Schiene – E-Mobilität

Die Bundesregierung will die klimaschädlichen Verkehrsabgase weiter „systematisch zurückdrängen“. So sollen sich nach einer aktuellen Prognose die verkehrsbedingten CO2-Emissionen bis 2030 im Vergleich zu 1990 um rund 26 Prozent verringern. Wie aus der Antwort der Regierung (18/2426) auf eine Kleine Anfrage (18/2296) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen weiter deutlich wird, gehen die Treibhausgasemissionen trotz steigenden Verkehrsaufkommens seit Jahren deutlich zurück. Diese „Entkopplung“ sei zu begrüßen. weiterlesen…