Ein Molekül auf der optischen Flüstergalerie

Mit einer Mikrokugel und einem Nanodrähtchen lassen sich einzelne unmarkierte Biomoleküle durch Licht nachweisen

Einzelne Biomoleküle aufzuspüren und sie bei der Arbeit zu beobachten – einer der Träume von Biochemikern. Denn auf diese Weise könnten sie die Arbeitsweise der Nanomaschinen des Lebens, wie etwa der Ribosomen oder der DNA-Polymerasen, detailliert untersuchen und besser verstehen. Diesem Ziel sind Forscher des Max-Planck-Institutes für die Physik des Lichtes nun einen wesentlichen Schritt nähergekommen. Mit einer optischen Mikrostruktur und Nanopartikeln aus Gold haben sie die Wechselwirkung von Licht mit dem Erbgutmolekül DNA so weit verstärkt, dass sie die Interaktion zwischen einzelnen DNA-Molekülteilen verfolgen können. Sie gingen damit an die Grenze des physikalisch Möglichen. Ihr optischer Biosensor für einzelne, unmarkierte Moleküle könnte auch für Biochips relevant sein: fingernagelgroße Mini-Labore, die einen Tropfen Blut in mobilen Analysegeräten schnell auf mehrere Krankheiten gleichzeitig testen oder mit wenig Probenmaterial umfassende Umweltanalysen ermöglichen.
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Ostafrikas Gletscher schrumpfen

Klimawandel als Ursache umstritten

Dass das Eis der Arktis schwindet, bestreitet niemand mehr. Aber auch der weltberühmte Schnee auf dem Kilimandscharo ist vom Aussterben bedroht. Die Eskappen auf dem Kilimandscharo, dem Mount Kenia und dem Ruwenzori-Gebirge werden jedes Jahr dünner. Nach Ansicht von Experten werden sie bald ganz verschwunden sein. Ursache: Der Klimawandel, sagen die Fachleute, aber nicht alle. Ganze Ökosysteme sind von den Gletschern Ostafrikas abhängig – und viele Menschen. Solarify stellt die Fakten zusammen.
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Klimawandel gefährdet kleine Inseln

Ein Drittel der Bewohner kleiner Inselstaaten vom Klimawandel bedroht

Die Bewohner kleiner Inselstaaten im Pazifik haben kein Verständnis für den zwar winzigen, aber lauten Chor der selbsternannten Klimaskeptiker – sie fühlen sich vom zu erwartenden durchschnittlichen Meeresspiegelanstieg von rund einem Meter bis 2100 mit Recht bedroht. Dieser würde fast ein Drittel der Einwohner der oft abgelegenen Staaten schwer treffen, warnten Vertreter des UN-Umweltprogramms (UNEP) im Rahmen der am 04.09.2014 zu Ende gegangenen dritten UN-Konferenz für kleine Inselstaaten -SIDS – in Apia (Samoa). weiterlesen…

Solar-Yacht soll verkauft werden

Planet Solars PV-Yacht steht zum Verkauf

Wie die PlanetSolar SA nach der Ankunft der MS Tûranor Planet Solar in Venedig am 04.09.2014 mitteilte, soll der Solar-Katamaran verkauft werden. Die MS Tûranor, das größte je gebaute Solar-Schiff, hatte 2012 für die erste rein mit Solarenergie angetriebene Weltumrundung zur See einen Eintrag im Guiness-Buch der Rekorde bekommen und wurde danach als schwimmende Forschungsplattform eingesetzt. weiterlesen…

FAU: Effektivere Solarzellen

Elektronische Bauteile im Nanobereich

Chemiker der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) sind der Vision elektronischer Bauteile im Nanobereich ein wichtiges Stück näher gekommen. Sie haben nachgewiesen, dass Elektronen über starre molekulare Drähte viel schneller transportiert werden können als über flexible. Gemeinsam mit japanischen Partnern arbeiten die Forscher an effektiveren und günstigeren Solarzellen sowie an winzigen und höchst leistungsstarken elektronischen Bauteilen. Ihre Ergebnisse haben sie jetzt auf dem renommierten Portal Nature Chemistry veröffentlicht.
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Tesla-Gigafactory kommt nach Nevada

Milliarden für Batterieproduktion

US-Medien berichten, dass der E-Auto-Bauer Tesla den Standort für seine geplante gigantische Batteriefabrik bekannt gegeben hat: den Bundesstaat Nevada. Das fast vier Milliarden Euro teure Projekt wird laut dem Fernsehsender CNBC und der Los Angeles  Times in Nevada gebaut. Als Partner gewann Tesla den japanischen Elektronikkonzern Panasonic. weiterlesen…

Kabinett beschließt Hightech-Strategie

Schon 2014 11 Milliarden Euro

Das Bundeskabinett hat am 03.09.2014 die neue Hightech-Strategie der Bundesregierung beschlossen. Ziel ist es laut einer Mitteilung aus dem zuständigen BMBF, „Wachstum und Wohlstand in Deutschlands zu stärken, indem aus kreativen Ideen schneller konkrete Innovationen entstehen“. weiterlesen…

Die Sonne scheint noch lange

Vom Ursprung der Solarenergie

Mit dem Borexino-Detektor im italienischen Gran-Sasso-Untergrundlabor konnten Physiker (Max-Planck-Institut für Kernphysik Heidelberg, Technische Universitäten München und Dresden, Universitäten Mainz und Hamburg) die beim Verschmelzen zweier Wasserstoffkerne im Sonneninneren entstehenden Neutrinos direkt und in Echtzeit beobachten. Damit ist es zum ersten Mal in der Geschichte der Sonnenforschung gelungen, die Sonnenenergie im Moment ihrer Freisetzung zu messen. Diese Reaktion ist der erste Schritt der Kernfusion in Sternen wie unserer Sonne. weiterlesen…

Treibstoff aus Agrarabfällen im Großmaßstab

Bernd Ahlers meldet Zweifel an: Sinnlose Zeitverschwendung

Mitte August erreichte Bernd Ahlers eine Nachricht, dass am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ein Verfahren entwickelt wurde, wie aus pflanzlichen Agrarabfall Treibstoff gemacht werden kann. Aber wenn Projektleiter Nicolaus Dahmen seinen Biosprit als „synthetisches Rohöl biologischen Ursprungs“ definiert, das sie am Karlsruher Institut liebevoll „Biosyncrude“ nennen, und von „Energie, die aus den Resten vom Bauernhof kommt“, spricht, kommen Ahlers große Zweifel. weiterlesen…

Vorbild menschliches Gehirn

Energie-sparsame Computerchips

Rainer Waser, Direktor am Peter Grünberg Institut des Forschungszentrums Jülich, entwickelt Computer-Chips, die weit weniger Energie verbrauchen als heute gebräuchliche elektronische Bauteile. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Supercomputer von morgen – so die Helmholtz-Gemeinschaft in einer Mitteilung. weiterlesen…