Neu: LED-basierter Solarmodultester

Fraunhofer CSP und LED‘S arbeiten an Reduzierung optischer Verluste durch Kombination innovativer Solarmodultechnologien

Die WAVELABS Solar Metrology Systems GmbH entwickelt einen LED-basierten Solarsimulator für Solarmodule. Das Leipziger Unternehmen wird dabei mit dem Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP kooperieren. WAVELABS und Fraunhofer CSP unterzeichneten eine entsprechende Absichtserklärung zur Zusammenarbeit im Bereich Produktspezifikation und Qualifizierung des neuen Solarsimulators, der Anfang 2015 Serienreife erlangen soll. weiterlesen…

Biomasse vom BMU breit gefördert

BMU-Förderprogramm „Energetische Biomassenutzung“

Im Zusammenspiel der Erneuerbaren Energien hat die energetische Nutzung von Biomasse neben Windkraft und Solarenergie in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Ohne die Bioenergie kann eine Transformation des Energiesystems von fossilen zu erneuerbaren Energieträgern kaum gelingen – bietet sie doch flexible, dezentrale und effiziente Lösungen zur Bereitstellung von Wärme, Strom und Kraftstoffen. Für einen nachhaltigen Marktausbau der Bioenergie bedarf es jedoch noch weiterer Impulse in der Technologieentwicklung sowie innovativer Konzepte für die Nutzung von Biomasse als Energieträger. Das BMU-Förderprogramm „Energetische Biomassenutzung“ zeigt hier neue Wege zur effizienten Bioenergie auf. weiterlesen…

TU Wien: CO2-freies Verbrennen

Forscher arbeiten in SUCCESS an revolutionärer Methode

Dass CO2 entsteht, lässt sich oft nicht vermeiden. Das könnte sich jetzt ändern: Im Labor des Instituts für Verfahrenstechnik, Umwelttechnik und Technische Biowissenschaften der TU Wien steht die weltgrößte CLC-(Chemical Looping Combustion)-Anlage zum Verheizen von Brennstoffen (wie etwa Erdgas) ohne CO2-Emission – teilte die TU jetzt mit. Chemical Looping Combustion bedeutet ein revolutionäres Verbrennungsverfahren mit CO2-freier Abluft – fast ohne zusätzlichen Energieaufwand. Nun leitet die TU Wien das neue Forschungsprojekt „SUCCESS“ mit einem Gesamtvolumen von zehn Millionen Euro – sieben davon von der EU. weiterlesen…

Astronautennahrung und Energiequelle

Algen: Wundermittel aus dem Wasser

Als schmackhafte Zutat im Sushi oder als lästige Plage im Gartenteich, so sind uns Algen bislang bekannt. Wissenschaftler am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und dem Fraunhofer IGB in Stuttgart wollen sich damit nicht begnügen: Sie erproben ihre Verwendung für den Treibstofftank, für Kosmetikprodukte – und sogar für Weltraumflüge. weiterlesen…

Klimawandel: Sibiriens Küste erodiert schneller

Wegener-Institut: Tempo der Küstenerosion in Ostsibirien hat sich fast verdoppelt

Die vor allem aus Permafrost bestehenden Steilküsten Ostsibiriens erodieren immer schneller. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, nachdem sie Daten und Luftaufnahmen der Küstenstreifen aus den zurückliegenden 40 Jahren ausgewertet haben. Als Gründe für die zunehmende Erosion führen die Forscher die steigende Sommertemperatur in den russischen Permafrostgebieten sowie den Rückzug des arktischen Meereises an. Es fällt als Küstenschutz in jedem Jahr länger aus. In der Folge unterspülen Wellen die Küsten. Gleichzeitig sinkt das Land von oben ein. Besonders betroffen ist die kleine Insel Muostakh (Vergleichs-Foto) östlich des Lena-Deltas. Sie könnte dem anhaltenden Landverlust auf Dauer sogar ganz zum Opfer fallen, so die Experten. weiterlesen…

CO2 anschaulich gemacht

Gastbeitrag von Ulrich Wiegel*)

Ob eine Klimadynamik wie heute in Urzeiten schon einmal aufgetreten ist, erscheint weniger wichtig als die Frage, welche Folgen sie für unsere hochsensible Zivilisation haben kann, Für derartige Prognosen können immer nur zurückliegende Entwicklungen in die Zukunft projiziert werden, mit bestimmten Annahmen. Daher ist eine Prognose in der Gegenwart nie beweisbar, dazu fehlt die zukünftige Realität. Wenn die Prognose unangenehm ist, werten wir gern ihre Nichtbeweisbarkeit als Beweis des Gegenteils. Sehr beliebt, nur unlogisch. Auch vor Gericht gilt bei nicht beweisbarer Schuld des Angeklagten lediglich die Vermutung der Unschuld, bewiesen ist sie damit nicht.
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Planungstool für Netzausbau in Entwicklung

Forschungsprojekt entwickelt Planungstool für Netzausbau

Der ideale Verlauf einer Stromtrasse hängt von vielen Faktoren ab. Wissenschaftler der Technischen Universität Dortmund arbeiten gemeinsam mit dem Netzbetreiber Amprion arbeiten an,  einer Bewertungsfunktion, ein mathematisches Modell zur Bewertung der Kriterien des idealen Verlaufs einer Stromtrasse. Das Forschungsprojekt Stromnetzplanung soll es Planern mittels eines computergestützten Planungstools ermöglichen, verschiedene Trassenverläufe objektiv zu bewerten, Varianten zu visualisieren und schneller Kompromisse zu erarbeiten. weiterlesen…

Ein Beispiel zur Global Soil Week: Kolumbien

Orinoco-Savanne: Bäume als Regenmacher in der Steppe

Vor eineinhalb Jahren beschrieb im ithaka-journal ein Artikel anschaulich eine Möglichkeit beschrieb, wie in Kolumbien der Steppe das Land zurück gewonnen und wieder fruchtbar gemacht wurde. „Noch vor 25 Jahren herrschte trostlose Steppe im kolumbianischen Las Gaviotas“, so die Autoren Haiko Pieplow und Ute Scheub: „Heute wachsen wieder Waldgärten auf über 8000 ha, und mit dem Wald kehrte auch der Regen zurück. So ernährt der Wald bereits über 200 Familien, die neben veredelten Produkten aus den Waldgärten inzwischen sogar Trinkwasser in die Hauptstadt verkaufen.“ weiterlesen…

Prinz-von-Asturien-Preis für Gruss und MPG

Ein Ereignis mit politischer Strahlkraft – zumindest in Spanien

Vier junge Nachwuchswissenschaftler aus Argentinien, Südkorea, Österreich und Deutschland haben gemeinsam mit Präsident Peter Gruss den Prinz-von-Asturien-Preis für Internationale Zusammenarbeit in Oviedo erhalten. Während die Preisverleihung in Spanien einer der Hauptberichtspunkte in den Medien war, blieb er in Deutschland vollkommen unbeachtet – trotz eines deutschen Preisträgers: der Max-Planck-Gesellschaft. weiterlesen…

Leibniz-Gemeinschaft richtet zwei neue Forschungsverbünde ein

„Energiewende“ und „Medizintechnik“

Das Präsidium der Leibniz-Gemeinschaft richtet auf Antrag der beteiligten Institute zwei Leibniz-Forschungsverbünde zu den Themen „Energiewende“ und „Medizintechnik“ ein. Die Verbünde erhalten jeweils 80.000 Euro als Anschubfinanzierung aus den Mitteln des Impulsfonds des Präsidiums, sind aber im Kern Gemeinschaftsunternehmungen der beteiligten Institute, die sich dabei finanziell und personell besonders engagieren. weiterlesen…