Nutzen dezentraler Solarstromspeicher für künftiges Energiesystem

Fraunhofer ISE präsentiert Studie zu Speichersystemen

Dezentrale Solarstromspeicher können Grünstrom ins Netz integrieren helfen, die Etablierung von intelligenten Netzen erleichtern und damit zum Gelingen der Energiewende beitragen. Neben der Flexibilisierung des Kraftwerksparks und dem Ausbau der Elektrizitätsnetze sind Stromspeichersysteme wichtige Bausteine für eine nachhaltige Energieversorgung. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hat im Auftrag des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW-Solar) den Nutzen von Photovoltaik-Batteriesystemen bei kleinen objektgebundenen Photovoltaik-Anlagen untersucht. Ergebnis: Batteriespeicher können in Verbindung mit einer Photovoltaik-Anlage maßgeblich die Stromnetze entlasten, die Verfügbarkeit von Solarstrom ausweiten und zugleich die von den Verbrauchern zu tragenden Energiewende-Kosten senken. weiterlesen…

IRENA stellt „Global Atlas for Solar & Wind“ vor

Daten im Netz frei verfügbar – DLR koordiniert

Die Internationale Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) hat während ihrer Generalversammlung in Abu Dhabi den weltweit ersten globalen Atlas für erneuerbare Ressourcen veröffentlicht. Der Atlas nutzt Datenbanken und Karten und ist im Internet frei zugänglich. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat mit seinem Wissen in der Energie-Systemmodellierung, der Fernerkundung und der Verarbeitung von Geodaten wesentlich zur Entwicklung beigetragen. weiterlesen…

Studie: Umweltschutz zweitwichtigste politische Aufgabe

Umweltschutz auf Rang zwei nach wirtschaftlicher Entwicklung

Bundesumweltminister Peter Altmaier und der Präsident des Umweltbundesamtes Jochen Flasbarth haben die Ergebnisse der Studie „Umweltbewusstsein in Deutschland 2012“ vorgestellt. Der Umweltschutz stehe aus Sicht der Bevölkerung auf Platz 2 der wichtigsten politischen Aufgaben – direkt nach der Sorge um die wirtschaftliche Entwicklung im Zusammenhang mit der Finanzmarktkrise. Das habe die neue Repräsentativumfrage im Auftrag von Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt ergeben. Für 35 Prozent der Befragten sei der Schutz der Umwelt eines der wichtigsten politischen Probleme der Gegenwart – das bedeute einen Anstieg um 20 Prozent in den letzten zwei Jahren. weiterlesen…

Stabile Stromversorgung für Energiewende

Stromnetz den Anforderungen nicht gewachsen

Das Stromnetz für die verstärkte Nutzung erneuerbarer Quellen fit zu machen, ist Ziel der vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) koordinierten Helmholtz-Energie-Allianz „Technologien für das zukünftige Energienetz“. Gemeinsam mit Universitäten und Energieversorgern wollen Helmholtz-Forscher Lösungen für ein flexibles und stabiles Stromnetz, das der fluktuierenden Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien standhält, erarbeiten. Auch gehe es darum, bestehende Gasnetze als Energiespeicher zu nutzen sowie das Strom- und Gasnetz zu koppeln. Die Helmholtz-Gemeinschaft fördert die Allianz 2013 und 2014 mit insgesamt 3,2 Millionen Euro aus ihrem Impuls- und Vernetzungsfonds. weiterlesen…

Dampferzeugung direkt im Receiverrohr

Effizientere Sonnenkraftwerke: DLR nimmt Testanlage für Direktverdampfung in Betrieb

Auf der Plataforma Solar de Almería in Südspanien haben Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) eine Testanlage für Sonnenkraftwerke in Betrieb genommen. In der Anlage werde der Dampf für die Stromerzeugung direkt in den Receiverrohren der Parabolrinnen erzeugt. Zwischenschritte über Wärmeträgermedien fielen damit weg, zudem seien höhere Betriebstemperaturen möglich. Durch die neue Technologie könnten Parabolrinnenkraftwerke effizienter und kostengünstiger Strom erzeugen. weiterlesen…

Wasser: Mal Schicht, mal nicht

Kurzschlüsse in Umspannwerken vielleicht vorhersagbar

Flüssigkeitsfilme und -tröpfchen, die eine raue Oberfläche überziehen, sind ein Alltagsphänomen: Allmorgendlich verwandeln etwa Tautropfen Blätter und Gräser in magische Schönheiten, während ein Film aus Regenwasser auf dem Straßenasphalt (spätestens wenn er gefriert) jedem Autofahrer gefährlich werden kann. Doch wie lässt sich verstehen, unter welchen Bedingungen durchgängige Flüssigkeitsschichten oder nur vereinzelte Tropfen entstehen? Bisherige Theorien dazu beschrieben vor allem ideal glatte – und somit unrealistische – Oberflächen. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation in Göttingen haben nun erstmals eine allgemeine Theorie entwickelt, die auf die Frage nach Film oder Tröpfchen auch für raue Oberflächen eine Antwort liefert. Diese kommt mit verblüffend einfachen mathematischen Ausdrücken aus – und könnte etwa vorhersagen, wann es in Umspannwerken zu Kurzschlüssen kommt. Eben haben sie ihre Ergebnisse veröffentlicht. weiterlesen…

Energie aus Wasserdampf

Anwendungspotenzial von Robotik bis zu tragbarer Elektronik

Ingenieure am Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben eine Polymer-Folie entwickelt, die aus kleinsten Mengen Wasserdampf Energie gewinnt. Denn das Material, das die Forscher in beschreiben, verformt sich zyklisch, wenn es feucht wird und wieder auftrocknet. Diese Bewegung könnte direkt genutzt werden, um beispielsweise Roboterarme zu betreiben. Zudem ist die Entwicklung für Stromgeneratoren geeignet. weiterlesen…

Strom speichern in der Cloud

Industrie und Forschung starten Projekt „green2store“

Cloud-Computing, das Speichern von Daten in der Wolke, ist in der Computerwelt inzwischen üblich. Ein Konsortium aus den Bereichen Energie, IT- und Kommunikationstechnik adaptiert jetzt dieses Prinzip auf die Energiewelt. Mit dem Forschungsprojekt „green2store“ will Konsortialführer EWE gemeinsam mit den Partnern EWE NETZ, Alcatel-Lucent, Süwag Energie, BTC und ABB sowie dem Informatik-Institut OFFIS, dem EWE-Forschungszentrum NEXT ENERGY und dem Institut elenia der TU Braunschweig in den nächsten vier Jahren eine sogenannte Energy Storage Cloud entwickeln und erproben. weiterlesen…

Siemens entwickelt erste elektrische Autofähre

Schiff speziell für Elektroantrieb konstruiert

Siemens hat zusammen mit der norwegischen Werft Fjellstrand die erste elektrisch angetriebene Autofähre der Welt entwickelt. Die 80 Meter lange Fähre fasse 120 Autos und 360 Passagiere, teilt der Konzern mit. Ab Anfang 2015 soll sie zwischen den Orten Lavik und Oppdal über den Sognefjord fahren. Zwischen den Fährfahrten würden die Schiffsbatterien innerhalb von nur zehn Minuten im Hafen wieder aufgeladen. Heute verbrenne ein Fährschiff auf dieser Strecke pro Jahr etwa eine Million Liter Diesel und stoße 2680 Tonnen Kohlen­dioxid und 37 Tonnen Stickoxide aus. Anlass für die Entwicklung der Elektrofähre war ein Wettbewerb, den das norwegische Transportministerium für diese Fährverbindung ausgelobt hatte. Als Preis für eine elektrisch angetriebene Lösung erhalte die Reederei Norled nun die Konzession für den Fährbetrieb bis 2025. weiterlesen…

Fraunhofer: Deutsch-kanadische Kooperation

Zusammenarbeit mit University of British Columbia

Die Fraunhofer-Gesellschaft und die University of British Columbia (UBC) wollen künftig gemeinsam nachhaltige Konzepte für die Energiegewinnung und -versorgung der Zukunft entwickeln. Der Übergang von fossilen Rohstoffen zu nachhaltigen und regenerativen Energiekonzepten sei eine Herausforderung, vor der über kurz oder lang alle Industrienationen stehen werden. weiterlesen…