Deutscher Naturschutzpreis 2013 an Dister

Ehrenpreis

Der Leiter des WWF-Aueninstituts am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Prof. Dr. Emil Dister, erhält den Ehrenpreis des Deutschen Naturschutzpreises 2013. Die Jury des Deutschen Naturschutzpreises würdigt damit sein langjähriges, beharrliches Engagement für den Erhalt und die Renaturierung von Flussauen – nicht nur im Sinne des Naturschutzes, sondern auch als Basis eines ökologisch angepassten Hochwasserschutzes.

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Fernerkundung für Klimamodelle

KIT-Klimaforscher weisen Genauigkeit von Fernerkundungsmessungen nach – Projekt MUSICA

Der Wasserhaushalt der Troposphäre, der untersten Schicht der Erdatmosphäre, bestimmt das Wetter und spielt eine zentrale Rolle bei Klimaveränderungen. Einblick in die zugrundeliegenden Mechanismen bietet die Isotopenzusammensetzung des Wasserdampfes, also das Verhältnis leichter und schwerer Wassermoleküle. Klimaforscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) sammeln die erforderlichen Daten sowohl mit Messungen vor Ort (in-situ) als auch mit Fernerkundungsinstrumenten, etwa per Satellit. In einer aktuellen Kampagne kombinierten sie beide Methoden: Dabei konnten sie erstmals die Genauigkeit der Fernerkundungsmessungen nachweisen.
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Quotenvorschlag der Monopol-Kommission unter schwerem Beschuss

Energiewirtschaft und Verbände ablehnend – IWR: „nur gut gemeinte Idee“

Nicht nur in der Bundespresskonferenz bei der Vorstellung des neuen Gutachtens der Monopol-Kommission gab es kritische Fragen zum erneuten Vorschlag eines Quotenmodells. Die Kommission hatte bereits vor zwei Jahren die Quote gefordert. Auch einschlägige Umwelt- und Wirtschaftsverbände halten nichts von der Quote. Nabu, BDEW und BEE sparten nicht mit Kritik. Und Nils Dietrich vom IWR aus Münster hält es nicht für mehr als eine „gut gemeinte Idee“.
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VCI: „PV-Förderung sofort stoppen!“

Chemie-Mittelstand fordert Kostenstopp für die Energiewende – Memorandum: Förderung für Neuanlagen sofort aussetzen

Der Mittelstand der Chemischen Industrie hat von der kommenden Bundesregierung einen sofortigen Kostenstopp bei der Energiewende gefordert. Reinhold von Eben-Worlée, Vorsitzender des Ausschusses selbständiger Unternehmer im Verband der Chemischen Industrie (VCI), stellte in Berlin ein von rund 200 Unternehmen unterzeichnetes Memorandum des Chemie-Mittelstands vor. Danach hat sich das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) mittlerweile zu einer gefährlichen Kostenlawine für alle Verbraucher und besonders für kleine und mittlere Betriebe der Branche entwickelt. weiterlesen…

Mut zu Sackgassen

EurActiv-Workshop: Wie erreicht Europa seine Klimaziele?

In einem EurActiv-Workshop diskutierten Vertreter des EU-Parlaments, des Bundesumweltministeriums, der Industrie und des Klima-Innovationszentrums Climate-KIC am 29.08.2013 kontrovers, wie viele Klimaziele Europa braucht, welche Akteure die Energiewende zukünftig tragen und vor allem, wie Wirtschaft und Wissenschaft effizienter zusammenarbeiten können. Ein Fazit: Weil man heute nicht endgültig sagen könne, welche Technologien Europa weiter brächten, brauche man „auch Mut zu Sackgassen“.
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Monopolkommission für Quotenmodell und gegen Energieministerium

Sondergutachten zur Wettbewerbssituation auf den Energiemärkten vorgestellt

Die Monopolkommission hat am 05.09.2013 in der Bundespressekonferenz ihr viertes Sondergutachten nach § 62 des Energiewirtschaftsgesetzes mit dem Titel „Energie 2013: Wettbewerb in Zeiten der Energiewende“ vorgelegt.  Darin kritisiert sie „negative Wettbewerbsfolgen aufgrund ineffizienter Ausgestaltung der Energiewende“. In den Augen der Monopolkommission „leidet die Energiewende aktuell unter einer fehlenden Wettbewerbsorientierung“. Daher fordern die fünf Experten eine deutlich wettbewerbskonformere Ausrichtung der staatlichen Energiepolitik. Im Bereich der erneuerbaren Energien empfiehlt sie insbesondere die Einführung eines Fördersystems (Quotenmodell) nach schwedischem Vorbild. weiterlesen…

60 Prozent Energie könnten eingespart werden

Energieexperten fordern Politik zur Halbierung der Energieverschwendung auf

Anlässlich der Bundestagswahl appellieren 21 Energieexperten des fachlichen Beirats der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V. (DENEFF) an alle Parteien, sich einer Politik zur Halbierung der Energieverschwendung zu verpflichten. In ihrer Berliner Erklärung schreiben die Verfasser: „Ohne eine neue Energiesparpolitik würde die Energiewende teurer, langsamer und schwieriger werden“, denn: „Je geringer der Energiebedarf, desto geringer der Bedarf an neuen Erzeugungs-, Netz- und Speicherkapazitäten.“ weiterlesen…

BDI: „Gebäudeeffizienz zur Chefsache machen“

Sanierungsquote verdoppeln – Wärmesektor mit größten Potenzialen – Technologieoffen vorgehen

„Die Politik muss das Thema Gebäudeeffizienz nach der Wahl endlich zur Chefsache machen. Wenn wir jetzt nicht die Sanierungsquote von einem Prozent bei Gebäuden verdoppeln, ist das Großprojekt Energiewende zum Scheitern verurteilt,“  forderte Holger Lösch, Mitglied der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), anlässlich der Vorstellung eines BDI-Zehn-Punkte-Plans zur Gebäudeeffizienz am 05.09.2013  in Berlin. weiterlesen…

BMU fördert 5-MW-Batteriekraftwerk

Stabilisierung der Netzfrequenz

Die Wemag AG (Schwerin) erhält für ein Pilotprojekt zur Stabilisierung der Netzfrequenz rund 1,3 Millionen Euro aus dem Umweltinnovationsprogramm. Gefördert wird ein Batteriekraftwerk, welches Primärregelleistung bereitstellen soll. Damit leistet das Unternehmen einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende. weiterlesen…

Verhandlungen über Hamm-Uentrop abgeschlossen

Bundesregierung: Rückbau-Finanzierung nicht geregelt

Die Verhandlungen zum Thorium-Hochtemperatur-Reaktor Hamm-Uentrop (THTR) sind abgeschlossen. Der aktuelle Entwurf der 3. Endlagervorausleistungen bis 2022 sieht vor, dass die Kosten jeweils zu einem Drittel von Bund, Land Nordrhein-Westfalen (NRW) und den Gesellschaftern getragen werden, schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (17/14588) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (17/14482). Damit erfolge eine Entlastung bei den Eigenmitteln der Betreibergesellschaft des THTR, der Hochtemperatur-Kernkraftwerk GmbH (HKG), aus denen der Betrieb des sicheren Einschlusses und die Zwischenlagerung der abgebrannten Brennelemente für einen längeren Zeitraum finanziert werden können. Die Finanzierung des Rückbaus werde mit dieser Vereinbarung jedoch nicht geregelt, schreibt die Bundesregierung. weiterlesen…