Gamesa und Vestas mit Großaufträgen

Gamesa zieht 138-MW-Auftrag in Mexiko an Land

Der spanische Windenergiekonzern Gamesa hat einen Auftrag erhalten, Windanlagen mit einer Gesamtleistung von 138 MW für einen Windpark in Mexiko bereitzustellen. Der Windpark auf der Meerenge von Tehuantepec, der vom Tochterunternehmen des Energiekonzerns Renovalia, Desarrollos Eólicos Mexicanos de Oaxaca, gebaut werden soll, besteht aus 69 Windturbinen der 2.0 MW-Klasse. Neben der Lieferung der Windanlagen hat Gamesa auch den Auftrag, die Elektro- und Bauarbeiten, die Installation der Windturbinen sowie die Betriebs- und Instandhaltungsdienstleistungen über einen Zeitraum von fünf Jahren auszuführen. weiterlesen…

Europas größtes Dünnschicht-PV-Kraftwerk eingeweiht

Grünstrom für 36000 Haushalte – 90.000 Tonnen CO2 vermieden

Am 02.08.2013 wurde in Templin (Brandenburg) das modernste Freiflächen-Solarkraftwerk Europas auf dem ehemals größten sowjetischen Militärflughafen Mitteleuropas eingeweiht.  Der PV-Park liefert erneuerbaren Strom für 36.000 Haushalte. Das Freiflächen-Solarkraftwerk wurde bereits vor einigen Wochen an das Netz angeschlossen. Die Bauzeit betrug im Spätsommer 2012 dank der engen Kooperation aller Beteiligten nur vier Monate. Die guten Einstrahlungswerte im sonnenreichen Nordosten Brandenburgs erlauben eine Produktion von mehr als 120 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr. Damit werden Haushalte bis in die Hauptstadt Berlin mit Strom aus Templin versorgt. Die Belastung der Region durch Kohlendioxid reduziert sich um 90.000 Tonnen pro Jahr. weiterlesen…

Energiespeicher der Zukunft

Bundesregierung richtet neues Forschungsportal ein

Fragen zu Energiespeichern der Zukunft werden seit 01.08.2013 im neuen Webportal der Forschungsinitiative Energiespeicher beantwortet und Projekte, Technologien und Forschungsergebnisse der Initiative präsentiert werden. Die Forschungsinhalte werden durch aktuelle Nachrichten, Interviews, Abbildungen und Porträts ergänzt. Das Portal richtet sich an interessierte Bürger und Journalisten sowie an die Fachcommunity. weiterlesen…

Netzbetreiber entscheidend für intelligentes Energisystem

BMWi veröffentlicht Ergebnisse der Kosten-Nutzen-Analyse zu „Smart Meter“

Intelligente Messsysteme zeigen nicht nur an, wie viel Strom verbraucht wird, sondern geben Auskunft über die Nutzungszeit und ermöglichen die mithilfe eines Schutzprofils geschützte, sichere Kommunikation von Energieverbräuchen. Damit schaffen sie die Voraussetzung für einen effizienteren Energieeinsatz und dienen der Herstellung von Verbrauchstransparenz. Die Mitgliedstaaten der EU sollen grundsätzlich bis zum Jahr 2022 80 Prozent aller Haushalte mit intelligenten Messsystemen für Strom ausstatten. Grundlage dafür sind Bestimmungen aus dem 3. Binnenmarktpaket und Empfehlungen der EU-Kommission. weiterlesen…

Energiewende aus Länderperspektive

AEE veröffentlicht umfangreiches Nachschlagewerk zu Erneuerbaren Energien in den Bundesländern

Mit dem aktuellen Jahresreport Föderal-Erneuerbar bietet die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) einen umfassenden Überblick zum Fortgang der Energiewende auf Länderebene. Daten und Fakten zum Ausbaustand Erneuerbarer Energien, Interviews mit den Umwelt- und Energieministern der Länder, Best-Practice-Beispiele und ein Überblick zu den energiepolitischen Landeszielen machen den Report zum wichtigen Nachschlagewerk für alle Energiewendepraktiker und -interessierten. weiterlesen…

BUND fordert Reform der Wissenschaftspolitik – E-Wende droht Verschleppung

Jahresbericht: Energiewende in Gefahr?

Der Bund für Umwelt und Naturschutz in Deutschland (BUND) hat ein Programm zur Reform der Wissenschaftspolitik ausgearbeitet. BUND-Vorsaitzender Hubert Weiger bei der Vorstellung des Jahresberichts 2012: „Wir befürworten eine Forschung, die sich den großen Herausforderungen unserer Zeit stellt. Dazu gehören der Schutz knapper Ressourcen und ihre gerechte Verteilung. Erforderlich ist auch eine Neudefinition von Wachstum in begrenzten Naturräumen. Intensiver als bisher erforscht werden müssen außerdem Wege weg von atomaren und fossilen Energiequellen. Für diese Aufgaben benötigt die Zukunftsforschung in Deutschland etwa eine Milliarde Euro pro Jahr.“ weiterlesen…

Erdgas-Reserven reichen auch langfristig aus

DIW: Klimapolitik bestimmt Zukunft der Erdgasmärkte

Strukturverschiebungen setzen sich fort: Nachfrage wird in Asien steigen, in Europa langfristig eher sinken – Die USA könnten zur Exportmacht aufsteigen – Fracking hat in Europa nur geringes Potential

Der wachsende Energiehunger der Asien-Pazifik-Region wird die Erdgas-Märkte der Zukunft prägen, die europäische Energiewende jedoch nicht behindern. Das zeigt eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). Auch langfristig droht demzufolge keine Knappheit des Rohstoffs, dem wegen seiner flexiblen Einsatzmöglichkeiten auch bei der Energiewende eine stützende Rolle zukommt. Regional werde es aber zu deutlichen Veränderungen von Produktion und Nachfrage kommen, prognostizieren die DIW- Energieexperten anhand von Modellrechnungen. Demnach wird Asien langfristig die weltweite Nachfrage dominieren. Die USA könnten vor allem durch die starke Zunahme des sogenannten Frackings zur Erdgas-Exportmacht aufsteigen. In Europa räumen die Forscher dieser Fördermethode hingegen nur wenig Potential ein. Hier hänge die künftige Bedeutung des Rohstoffs vor allem davon ab, ob er in der Energiewende als Brückentechnologie oder langfristige Ergänzung zur unsteten Einspeisung der erneuerbaren Energien genutzt werde. Insgesamt sei für die Zukunft der Erdgasmärkte entscheidend, ob die Politik verbindliche Emissionsobergrenzen festlegt und so den zukünftigen Erdgasverbrauch beschränkt. weiterlesen…

UBA: Kabel gehören nicht in Trinkwasserleitungen

Gefahr durch Krankheitserreger – auch Bundesregierung dagegen

Die Idee klinge durchaus viel versprechend: Um auf dem Land die Surfgeschwindigkeit im Internet zu erhöhen, möchte die Europäische Union (EU) Breitbandkabel durch vorhandene Energie- und Wasser-Trassen legen, zum Beispiel durch Trinkwasserleitungen. Aufwändige Erdarbeiten und Kosten ließen sich so möglicherweise vermeiden. Für Trinkwasserleitungen berge der Vorschlag allerdings Risiken, die nicht akzeptabel seien. Darauf verweist die Trinkwasserkommission (TWK) beim Umweltbundesamt (UBA) in einer neuen Stellungnahme. An den zahlreichen Kabel-Ein- und Austrittsstellen und bei Wartungsarbeiten könnten Mikroorganismen, unter anderem auch Krankheitserreger in die Trinkwasserleitung eindringen. Die TWK rät daher davon ab, die Breitbandabdeckung über das Trinkwassernetz auszubauen. weiterlesen…

Bildung statt Braunkohle

„Energie-Kommune“ Uebigau-Wahrenbrück: Historische Brikettfabrik Lernort für Energiewende

In der südbrandenburgischen Stadt Uebigau-Wahrenbrück hält die Energiewende nicht nur in Form von Strom und Wärme Einzug, sondern insbesondere auch als umfangreiches Bildungs- und Informationsangebot. Wie die Agentur für Erneuerbare Energine (AEE) meldet, ist die Stadt für ihr Engagement als „Energie-Kommune“ ausgezeichnet worden. Mit dem Titel würdigt die Agentur vorbildliche kommunale Energieprojekte und stellt sie auf dem Infoportal www.kommunal-erneuerbar.de ausführlich vor. weiterlesen…