Neue Windkraft aus Kleinturbinen

Bereits einige zehntausend installiert

Das Interesse an Kleinwindenergieanlagen wächst stetig.  Immer mehr Menschen möchten sich unabhängig von den großen Energieversorgern machen und suchen nach einer dezentralen, umweltfreundlichen Möglichkeit Energie zu produzieren und bemühen sich um entsprechende Eigenstromversorgung. Allerdings sorgen unterschiedliches Baurecht und nicht ausgereifte Technik noch für Zurückhaltung bei den Interessenten. Der Bundesverband Windenergie (BWE) schätzt, dass in Deutschland einige Zehntausend Kleinwindanlagen installiert sind. weiterlesen…

BUND fordert mehr Solarthermie

Für stärkere Wahrnehmung der Solarthermie in der Energiepolitik

Die Wärmeerzeugung aus Solarenergie zum Heizen, für Warmwasser, für die Industrie hat wesentlich höhere Potenziale als bisher beachtet wurde. Im Vergleich zum immensen Ausbau der Stromerzeugung aus Solarenergie ist die Solarthermie sowohl politisch als auch in ihrem technischen Potenzial ungerechtfertigt ins Hintertreffen geraten. Der BUND tritt daher für eine deutlich stärkere Wahrnehmung der Solarthermie in der Energiepolitik ein. weiterlesen…

Zahlen und Fakten über den Strompreis

Der wahre Preis der Erneuerbare Energien im deutschen Strommarkt

Im Jahr 2009 haben wir für die Erneuerbaren Energien 10,78 Mrd. Euro bezahlt. Für 2013 sind 20,36 Mrd. Euro prognostiziert. Das ist nicht einmal eine Verdoppelung. Die Steigerung der EEG-Umlage auf 5,27 Cent/kWh hat andere Ursachen.  Allein 1,22 Cent gehen auf eine großzügige Entlastung der Industrie zurück. Der niedrige Börsenpreis schlägt mit 0,85 Cent zu Buche. Und eine Nachzahlung aus dem Jahr 2012 fällt mit 0,67 Cent ins Gewicht. Das eigentliche Problem sind also nicht die Kosten für die Erneuerbaren Energien, sondern eine politisch gewollte ungerechte Umverteilung der Kosten, bei der Haushaltskunden und mittelständische Firmen benachteiligt werden. weiterlesen…

Wegweiser zum Klimawissen

Neues Web-Portal von Helmholtz „Klimanavigator“

Die Helmholtz-Gemeinschaft (das Helmholtz-Zentrum Geesthacht, Zentrum für Material- und Küstenforschung GmbH, HZG – ausführende Stelle Climate Service Center, CSC) hat ein neues Portal ins Netz gestellt: den Klimanavigator. Ziel des Klimanavigators ist es nach eigenen Angaben, „einen Überblick über die klimarelevante Forschung sowie über Klimawandel und Klimaanpassungsinitiativen zu vermitteln“. Die Webplattform richte sich in erster Linie an Nutzer aus Politik und Wirtschaft, die mit Fragen des Klimawandels konfrontiert seien. Auch Medien, Bildungseinrichtungen und interessierte Laien könnten „profitieren“. weiterlesen…

Energie für den Wandel

Lesehinweis auf neue Serie in der NRZ

Am Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion werden Anleitungen dafür entwickelt, wie künftig Energie gespeichert werden kann – für Professor Robert Schlögl, Gründungsdirektor des Institutes, eine wichtige „Mission“. Hier forschen Wissenschaftler daran, wie wir in Zukunft Energie gewinnen. Die NRZ öffnet die Türen zum Institut. weiterlesen…

Rösler legt Energieforschungsbericht vor

Ausgaben von 399 auf 708 Mio. Euro (um 77 Prozent) gestiegen

In der Sitzung des Bundeskabinetts am 31.07.2013 hat Bundeswirtschafminister Rösler, den ersten Bundesbericht Energieforschung vorgelegt. Mit dem Bericht informiert die Bundesregierung die Öffentlichkeit über die Förderpolitik und die Entwicklungen bei der Förderung neuer Energietechnologien. Danach sind im Berichtszeitraum (2006 bis 2012) die Ausgaben für die Forschung und Entwicklung moderner Energietechnologien um 77 Prozent gestiegen, von 399 Millionen Euro auf 708 Millionen Euro. weiterlesen…

Helmholtz und Max-Planck: gemeinsames Labor für PV und Speicher

Beginn schon 2014 – schnelle Umsetzung in Produktion

Das Helmholtz-Zentrum Berlin und die Max-Planck-Gesellschaft bauen gemeinsam ein neues Forschungslabor für die Weiterentwicklung von Photovoltaik- und Speichersystemen. Die wissenschaftlichen Arbeiten sollen Ende 2014 beginnen, meldet das pv-magazine. Das Energy Material In-Situ Laboratory in Berlin (EMIL) soll als Anbau des schon bestehenden Forschungslabors BESSY II entstehen. weiterlesen…

Arktischer Eisschild seit 1980 halbiert

Wissenschaftlich abgesichterte Untersuchungen

Der Klimawandel lässt durch steigende Temperaturen den arktischen Eisschild immer weiter schmelzen und bedroht damit auch die Weltwirtschaft. Seit 1979 hat die US-Raumfahrtbehörde NASA das schrumpfende Ausmaß des arktischen Eisschildes dokumentiert. Der Verlauf der Messwerte zeigt einen Rückgang des Eisschildes von etwa 13 Prozent pro Jahrzehnt. Die sechs niedrigsten Messwerte für die Meereisbedeckung der Arktis sind dabei in den vergangenen sechs Jahren erfasst worden. Während das arktische Eis 1980 noch mehr als 7 Mio. km² bedeckte, waren es 2012 nur noch etwa 3,5 Mio. km² – eine Verringerung um rund 50 Prozent in gut 30 Jahren. Klimaforscher sehen die Ursache für diese Entwicklung im globalen Treibhauseffekt, der durch den weltweit enormen Ausstoß von CO2 und weiteren Klimagasen, vor allem Methan, ausgelöst wird. weiterlesen…