BDI begrüßt Fracking

Förderung von Schiefergas stärkt Stärkung des Forschungs- und Technologiestandorts – Unterstützung für Fracking-Einigung der Regierung

„Es ist richtig und wichtig, dass die Nutzung von heimischem Schiefergas mittels Fracking nicht grundsätzlich für die Energieversorgung des Landes ausgeschlossen wird.“ Das sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Markus Kerber, anlässlich der Einigung der Regierung über einen Gesetzesentwurf zum Gas-Fracking am Dienstag  in Berlin laut einer Pressemitteilugn des BDI. weiterlesen…

Nichtkonventionelles Öl und Gas – Folgen für das globale Machtgefüge

Ein Lesehinweis aus der Stiftung Wissenschaft und Politik

Die USA könnten weitgehend unabhängig von Energie-Importen werden. Dies läuft dem globalen Trend zuwider, denn die großen Verbraucherländer Europas ebenso wie China und Indien sehen steigenden Einfuhrabhängigkeiten bei den fossilen Energieträgern entgegen. Handelsströme und Versorgungssicherheitslage(n) verändern sich dadurch. Zudem unterscheiden sich die Energiepfade mit Blick auf den Energiemix weltweit, aber auch im OECD-Raum immer mehr. weiterlesen…

Altmaier zu „Fracking“-Gesetzesentwurf

Rechtsrahmen soll erheblich eingeschränkt werden

Bundesumweltministerium und Bundeswirtschaftsministerium haben sich auf einen gemeinsamen Gesetzesentwurf zum Thema Fracking geeinigt. Bundesumweltminister Peter Altmaier bezeichnet den Entwurf als einen „wichtigen Durchburch“ bei der Eindämmung der Gefahren der umstrittenen Erdgas-Fördertechnologie. Man habe die unbeschränkte, geltende Rechtslage erheblich eingeschränkt. weiterlesen…

Oettinger für CO2-Steuer – Töpfer für Grenzwert und Gesetz

Widerreden bei DENEFF-Jahresauftakt-Konferenz

Zu Beginn der Jahreskonferenz der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz (DENEFF)  am 26. 02. 2013 widersprachen EU-Energie-Kommissar Günther Oettinger und Klaus Töpfer (Ex-Umweltminister und UNEP-Direktor a.D ) einander gleich in mehreren Punkten. Rund 200 Teilnehmer aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft diskutierten im Berliner Umweltforum Wege zu neuen Partnerschaften für Energieeffizienz.

weiterlesen…

Treibhausgasausstoß 2012 um 1,6 Prozent gestiegen

Kyoto-Ziele um 192 Millionen Tonnen unterschritten

Die Treibhausgasemissionen in Deutschland sind im Jahr 2012 um 1,6 Prozent leicht gestiegen. Das zeigten erste vorläufige Berechnungen und Schätzungen des Umweltbundesamtes (UBA). Das Minderungsziel des Kyoto-Protokolls übertreffe Deutschland dennoch sehr deutlich. Im Vergleich zu 1990 seien die Treibhausgas-Emissionen 2012 um 25,5 Prozent gesunken – nötig gewesen waren 21 Prozent im Mittel der Jahre 2008 bis 2012. Insgesamt seien 2012 rund 931 Millionen Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2Äq) freigesetzt worden, 14 Millionen Tonnen mehr als im Vorjahr. Den Anstieg dominierten die CO2-Emissionen mit einem Plus von 2,0 Prozent. Der Grund: Für die Stromerzeugung sei mehr Braun- und Steinkohle verbrannt worden und witterungsbedingt sei beim Heizen von Häusern und Wohnungen mehr Gas zum Einsatz gekommen. Der Ausbau der erneuerbaren Energien dämpfe den Emissionsanstieg allerdings.
weiterlesen…

Störung von Luftströmen in Atmosphäre entdeckt

PIK: Neuer Mechanismus für Wetter-Extreme

Folgenreiche Wetter-Extreme haben in jüngster Zeit die Welt erschüttert – Hitzewellen in den USA 2011, oder ein Jahr zuvor in Russland, als auch Pakistan überschwemmt wurde. Verantwortlich für derart verheerende Einzelereignisse scheint eine gemeinsame physikalische Ursache zu sein, auf die Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgen-forschung (PIK) erstmals gestoßen sind. Ihre Studie wird in der US-Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlicht. Das Ergebnis: Der vom Menschen verursachte Klimawandel stört wiederholt die Muster der Luftbewegungen rund um die nördliche Erdhalbkugel, und zwar wahrscheinlich durch einen raffinierten Resonanz-Mechanismus. weiterlesen…

Baden-Württemberg will bei Erneuerbaren aufholen

Bis 2020 zehn Prozent des Strombedarfs aus heimischer Windkraft decken

„Wir haben im Bereich Windenergie gut nutzbare, aber bisher noch nicht genutzte Potenziale – diese gilt es zu erschließen“, sagte Gisela Splett MdL, Staatssekretärin im Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg und unter anderem zuständig für das Gebiet der Landes-, Regional- und Bauleitplanung, anlässlich des Kongresses „Wind & Energie“ in Ulm. weiterlesen…

2012 1,6 Prozent mehr Treibhausgase

Kyoto-Ziele in Summe der Jahre 2008 bis 2012 dennoch um 192 Millionen Tonnen unterschritten

Die Treibhausgasemissionen in Deutschland sind im Jahr 2012 um 1,6 Prozent leicht gestiegen. Das zeigen erste, vorläufige Berechnungen und Schätzungen des Umweltbundesamtes (UBA), heißt es in einer gemeinsamen Presseerklärung des BMU mit dem UBA. Dennoch übertrifft Deutschland sehr deutlich das Minderungsziel des Kyoto-Protokolls. Im Vergleich zu 1990 sanken die Treibhausgas-Emissionen 2012 um 25,5 Prozent; nötig gewesen wären 21 Prozent im Mittel der Jahre 2008 bis 2012. Insgesamt wurden 2012 rund 931 Millionen Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2Äq) freigesetzt, 14 Millionen Tonnen mehr als im Vorjahr. Den Anstieg dominieren die CO2-Emissionen mit einem Plus von 2,0 Prozent. Der Grund: Für die Stromerzeugung wurde mehr Braun- und Steinkohle verbrannt und witterungsbedingt kam beim Heizen von Häusern und Wohnungen mehr Gas zum Einsatz. Der Ausbau der erneuerbaren Energien habe den Emissionsanstieg allerdings gedämpft, so die Pressemitteilung. weiterlesen…

Industriestrom ist nicht zu teuer – im Gegenteil

Studie widerlegt Behauptung von zu hohen deutschen Industriestrompreisen

FDP und CDU warnen ständig vor den viel zu hohen Industriestrompreisen in Deutschland. Deshalb müssten die vielen Ausnahmen und Vergünstigungen bei der EEG-Umlage und den Netzentgelten erhalten bleiben, so Bundeswirtschaftsminister Rösler. Eine Studie der KFW widerlegt diese Argumentation nun. weiterlesen…

Solarbetreiber-Club e.V. gegründet

Interessen der Betreiber auch gegenüber der Politik vertreten

Schon rund 1,3 Millionen Photovoltaikanlagen ernten in Deutschland Strom von der Sonne. Immer mehr Bürger schließen sich zu Erzeugergemeinschaften zusammen. In diese Anlagen haben überwiegend private Bürgerinnen und Bürger weit über 100 Milliarden Euro investiert. Für die Betreiber gibt es bisher keine unmittelbare Interessenvertretung, die sich ausschließlich und umfassend um deren Bedürfnisse kümmert. Diese Lücke ist nun geschlossen: Eine Gruppe erfahrener Profis aus dem Erneuerbare Energien-Bereich hat den ersten Schritt gemacht und die Gründung des Deutschen Solarbetreiber-Clubs DSC e.V. initiiert. weiterlesen…