PV-Anlagen ein Fünftel billiger

Rückgang der Preise von Photovoltaik-Anlagen gegenüber 2011 um 21,08 Prozent

Der durchschnittliche Preis für eine schlüsselfertige Photovoltaikanlage betrug im vergangenen Jahr 1.760 Euro netto je installiertem Kilowattpeak (kWp). Das entspricht einer Preissenkung von rund 21,08 Prozent (ca. 470 Euro/kWp) gegenüber dem Vorjahr (2.230 Euro/kWp netto). Die Ergebnisse beruhen auf Angaben von Anlagenbetreibern aus dem gesamten Bundesgebiet, die an einer Onlinebefragung des Panels Photovoltaikumfrage® mitgewirkt haben. Die Langzeitbefragung zu den Preisen von Photovoltaikanlagen läuft seit Anfang 2009 ununterbrochen. Das Unternehmen PhotovoltaikZentrum – Michael Ziegler ermittelt die marktrelevanten Preisdaten seit 2009 und veröffentlicht diese monatlich. weiterlesen…

„Mittelstands-Initiative Energiewende“ gestartet

Servicestelle „Mittelstands-Initiative Energiewende“ eingerichtet

In einer gemeinsamen Pressemitteilung gaben am 02.01.2013 das Bundesumwelt-, und das Bundeswirtschaftsministerium,  der Deutsche Industrie- und Handelskammertag sowie der Zentralverband des Deutschen Handwerks den Start einer „Mittelstands-Initiative Energiewende“ bekannt. Zum Jahresbeginn 2013 startet die neue Initiative, sie will „die Unternehmen des Mittelstands mit fachkundiger Information und Expertise rund um die Energiewende unterstützen.“ weiterlesen…

Harte Kritik am Start der „Mittelstands-Initiative Energiewende“

„Planlos gestartet“

Michael Ziegler hat auf photovoltaik-guide.de einenVersuch aufs Exempel gemacht und geht hart mit dem Start der Intitative ins Gericht: Die „Mittelstands-Initiative Energiewende“ biete eine Möglichkeit an, seinen Namen sowie seine Rufnummer zu hinterlegen. Der Rückrufservice könne kostenfrei angefordert werden. Innerhalb von nur 10 Minuten sei ein Rückrufgekommen. „Vorbildlich! Es meldete sich ein freundlicher Herr. Auf die Frage, welche generellen Möglichkeiten unser Unternehmen denn jetzt hätte, haben wir keine zufriedenstellende Antwort erhalten. Eigentlich konnte auf unser Anforderung, Energie einsparen zu wollen, überhaupt nicht eingegangen werden.“ weiterlesen…

Energiewende: Datenbank der Bundesländern eingerichtet

Wo stehen die Bundesländer beim Umbau der Energieversorgung?

In welchem Bundesland haben die meisten Haushalte bereits einen Ökostromtarif gewählt? Die Bürger welchen Landesbesitzen besonders viele Holzpellet-Heizungen? Wo stehen die meisten Biogasanlagen?  Die Datenbank Föderal-Erneuerbar der Agentur für Erneuerbare Energien stellt für jedermann einsehbar umfangreiche Zahlen und Fakten zum Stand der Energiewende in den Ländern bereit. Die gemeinsam mit dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoffforschung Baden-Württemberg (ZSW) aktualisierten Daten rund um die Erneuerbaren Energien sind ab sofort unter www.foederal-erneuerbar.de abrufbar.weiterlesen…

Biomasse: Riesen-Tabakpflanzen bleiben ewig jung

Neue Energiequelle?

Im Alter von wenigen Monaten blühen Tabakpflanzen – und sterben anschließend. Forscher haben nun einen genetischen »Schalter« gefunden, mit dem die Pflanzen jahrelang jung bleiben und grenzenlos hoch wachsen. Eine ideale Quelle für Biomasse.

Das Leben von Tabakpflanzen ist kurz: Sie wachsen etwa drei bis vier Monate, blühen und sterben dann. Auch ihre Größe ist begrenzt, sie erreichen nur etwa eineinhalb bis zwei Meter. Forscher am Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Ökologie IME in Münster haben nun den Jungbrunnen für Tabakpflanzen gefunden und verschaffen ihnen ewige Jugend. Die Münsteraner entdeckten den genetischen „Schalter“, um das Blühen und damit auch das frühe Sterben der Pflanzen zu umgehen – und so auch den Wachstumstopp auszuschalten. weiterlesen…

Rösler zufrieden mit sich

„Bundeswirtschaftsministerium hat bei Energiewende Hausaufgaben gemacht“ – „große Schritte nach vorne“

In einer Presseerklärung zum 28.12.2012 spart des Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) nicht mit Selbstlob: Seit den Energiewendebeschlüssen vom Juni 2011 habe das Ministerium „eine Vielzahl von Gesetzen und Verordnungen auf den Weg gebracht, um die gemeinsam beschlossene Energiewende voranzubringen“. 2012 seien „auf dem langen Weg zur Vollendung der Energiewende wieder zahlreiche große Schritte nach vorne gemacht“ worden. Es folgt eine Aufzählung dieser „großen Schritte“. weiterlesen…

Lesehinweis: Harald Martenstein und wahnsinnige Stromrechnungen

„Ich bin durchaus ein Anhänger der Ressourcenschonung“

Der bekannte satirische ZEIT– und Tagesspiegel-Kolumnist spießt mit beißendem Humor die zahlreichen Um- und Zulagen für Erneuerbare Energien auf – wie die 19 StromNEV-Umlage, die KWK-G-Umlage, die EEG-Umlage, und schließlich noch die  Offshore-Haftungsumlage. Am Ende kommt er, nach Freud, zu dem Schluss, dass es sich dabei um einen Fetischismus der Steuerbeamten handeln müsse. weiterlesen…

Netzausbau beginnt später

Am Ende wird Strom billiger

„Der Netzausbau hinkt“, titelte gewohnt frech die taz, als sie am 27.12.2012 ein Interview mit Jochen Homann, dem Präsidenten der Bundesnetzagentur, zitierte, das dieser am Morgen des gleichen Tages dem Deutschlandfunk gegeben hatte. Hauptaussage Homanns darin: Der Ausbau der Stromtrassen im Rahmen der Energiewende beginnt frühestens 2014/15 (höchst optimistische Angaben – meint S_Y) – und: Es wird womöglich doch weniger investiert werden müssen als anfangs befürchtet. Aber am Ende werde es billiger. weiterlesen…

„Abwrackprämie“ MAP befeuerte 2012 Pelletmarkt

DEPV: Gezerre um steuerliche Förderung energetischer Gebäudesanierung „endlich beendet“

Als effektive „Abwrackprämie“ für den Austausch alter fossiler Kessel gegen Pelletfeuerungen hat sich das Marktanreizprogramms (MAP) 2012 bewährt, betont Martin Bentele vom Deutschen Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV). Ihr Einsatz hat nach DEPV-Schätzungen gegenüber dem Vorjahr um rd. 30 Prozent zugelegt. Die anhaltende Nachfrage mache zuversichtlich, dass diese Dynamik auch 2013 weitergehe. Das MAP wird dann erstmals mit mehr als 400 Millionen Euro ausgestattet sein. weiterlesen…

Fraunhofer ISE: Neue Infografik

Endlich belastbare Zahlen

Vision 2050: Eine Studie des Fraunhofer ISE zeigt für Deutschland, dass Strom im Jahr 2050 nicht teurer sein muss als heute und trotzdem zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien stammen kann. Photovoltaik kommt deutlich besser weg als in den bisherigen Studien zum Thema. Aus Photovoltaik/Dezemberausgabe (Autor: Michael Fuhs). Siehe auch https://www.solarify.eu/warmesektor-spielt-entscheidende-rolle-bei-energiewende/. weiterlesen…