UN-Chef: Welt am Rand des Klima-„Abgrunds“
Temperaturanstieg geht weiter – aktuell 1,2 °C über 1890
Die Temperatur auf der Erde steigt ungebremst weiter an, wobei 2020 eines der drei wärmsten Jahre in der Geschichte sein wird, während sich extreme Wetterereignisse mit der Pandemie COVID-19 verbinden und Millionen Menschen betreffen. Laut dem Bericht der World Meteorological Organization (WMO) über den Zustand des Weltklimas lag die globale Durchschnittstemperatur 2020 etwa 1,2 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau. Diese Zahl ist „gefährlich nahe“ an der 1,5-Grad-Celsius-Grenze, die von Wissenschaftlernals Grenze angesehen wird, die nicht überschritten werden darf, um die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels noch abzuwehren. weiterlesen…
Ammoniak (NH3) gehört zu den wichtigsten (und meisten) vom Menschen produzierten Chemikalien und wird in großen Mengen für den Einsatz in der Landwirtschaft, der Pharmazie und der nachhaltigen Energieerzeugung hergestellt. Leider ist bisher die einzige realistische Möglichkeit, Ammoniak in industriellem Maßstab zu produzieren, das Haber-Bosch-Verfahren. Diese im 19. Jahrhundert entdeckte Technik ist sehr energieintensiv und umweltschädlich: sie sind für etwa 2 % der jährlichen weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich. Kürzlich haben Wissenschaftler des
Günstiger als mit Sonne lässt sich heute Strom nicht erzeugen. An sonnigen Standorten entstehen derzeit Kraftwerke, die Solarstrom sogar für weniger als 2 ct/kWh liefern werden. Marktgängige Solarzellen auf der Basis von kristallinem Silizium machen dies mit Wirkungsgraden bis 23 Prozent möglich und halten daher einen Weltmarktanteil von etwa 95 %. Mit noch höheren Wirkungsgraden (jenseits der 26 %) könnten die Kosten weiter sinken. Dieses Ziel hat nun eine Arbeitsgruppe vom
Festkörperchemiker der
Die EU-Taxonomie, ein europäisches Regelwerk, das festlegen soll, welche Finanzprodukte zukünftig als nachhaltig gelten, wird von der
Forschende aus Potsdam und Berlin haben einen CO2-Preispfad über fast 80 Jahre identifiziert, um die Nachfrage nach umstrittenen Technologien zur Kohlendioxid-Entfernung (CDR) zu reduzieren. Dabei erscheine es entscheidend, dass der CO2-Preis zu Beginn hoch genug sei und auch während des gesamten 21. Jahrhunderts hoch bleibe. So könnten negative Auswirkungen von CDR-Technologien – wie etwa hohe wirtschaftliche Kosten, verstärkte Wasserknappheit und Landnutzungskonflikte – vermieden werden. Die Untersuchung wurde in 
Der Bundesrat hat die Gesetzespläne der Bundesregierung zur Regelung von Wasserstoffnetzen kritisiert. Er sei zu der Feststellung gelangt, dass der Gesetzentwurf nur einen geringen Beitrag zu einer weitergehend integrierten Betrachtung und systemübergreifenden Entwicklung unterschiedlicher Energieinfrastrukturen einschließlich einer effizienten Sektorenkopplung leistet, erklärt er in einer Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung unionsrechtlicher Vorgaben und zur Regelung reiner Wasserstoffnetze im Energiewirtschaftsrecht (
Durch die Anhebung der Treibhausgasminderungs-Quote im Verkehrssektor werden nach Schätzungen der Bundesregierung bis 2030 rund 29 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente eingespart. Dies geht aus der Antwort (
Ein europäisches Projekt unter führender