BMU fördert verstärkt Fahrradinfrastruktur

75 bis 90 Prozent der Kosten für neue Projekte werden übernommen

Fahrräder und Roller, Berlin - Foto © Agentur Zukunft für SolarifyKünftig wird das Bundesumweltministerium die Fahrradinfrastruktur in Deutschland noch stärker fördern. Bis zu 75 Prozent der Kosten für neue Projekte werden übernommen. Finanzschwache Kommunen können mit bis zu 90 Prozent gefördert werden. Mit dem novellierten Förderaufruf „Klimaschutz durch Radverkehr“ reagiert das Ministerium einer Medienmitteilung folgend auf die große Nachfrage nach mehr und besserer Radverkehrsinfrastruktur. So wurden die Fördertatbestände konkretisiert, eine höhere Förderquote und ein zweites Skizzenfenster eingeführt. Mit der finanziellen Unterstützung aus der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) sollen attraktive Angebote für einen nachhaltigen Radverkehr entwickelt werden. weiterlesen…

Schweiz investiert in Energieforschung

Berner Bundesrat beschließt neues Programm

Stromverteilung - Foto © Agentur Zukunft für SolarifyDie Schweiz setzt ein neues Forschungsprogramm auf. Seine Laufzeit beträgt zwölf Jahre. Es soll zentrale Themen der Energiewende 2050 bearbeiten. Am 26.02.2020 verabschiedete der Berner Bundesrat den Bericht zum neuen Energieforschungsprogramm an das Parlament. Das Programm trägt den Namen SWEET (Swiss Energy Research for the Energy Transition). Seine Laufzeit beträgt zwölf Jahre, von 2021 bis 2032. Die Programmleitung von SWEET liegt beim Bundesamt für Energie (BFE). weiterlesen…

In Sekundenschnelle laden und entladen

Schnell und stark: Neue 2D-Materialien mit Talent zur Energiespeicherung

BESSY II-Speicherring - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyEine neue Materialklasse kann elektrische Energie sehr schnell speichern: Zweidimensionale Titankarbide, so genannte MXene. Wie Batterien speichern sie durch elektrochemische Reaktionen große Mengen elektrischer Energie – aber im Gegensatz zu ihnen können sie in Sekundenschnelle geladen und entladen werden. Ein Forscherteam des Helmholtz-Zentrums Berlin hat in Zusammenarbeit mit der Drexel-Universität in Philadelphia, USA, gezeigt, dass die Einlagerung von Harnstoffmolekülen zwischen den MXene-Schichten die Kapazität solcher „Pseudokondensatoren“ um mehr als 50 Prozent erhöhen kann. weiterlesen…

Drei Schritte für den Stopp des Artenverlustes

BUND und MdEP Martin Häusling zum Tag des Artenschutzes

Blumenwiese - Foto © Agentur Zukunft für SolarifyAnlässlich des Internationalen Tags des Artenschutzes am 03.03.2020 fordert der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) eine Drei-Punkte-Strategie für Artenschutz. In Deutschland ist jede dritte Tier- und Pflanzenart in ihrem Bestand bedroht, bei den Wirbeltieren sind es gar zwei von drei Arten. Zahlreiche Arten sind vom Aussterben bedroht, unter anderem fast ein Fünftel aller Tagfalterarten. Der Europa-Abgeordnete Martin Häusling verlangt „konkrete politische Vorgaben zum Stopp des Artensterbens“. weiterlesen…

Der Brief – nichts mehr auf die lange Bank schieben

Ein zweischneidiges Schwert

Migrationssorgen, ein Amoklauf des Coronavirus, Rezessionen am Horizont: Es gäbe viel, worauf die europäischen Politiker achten müssen. Der Plan der EU, bis 2050 kohlenstoffneutral zu werden, sei ein zweischneidiges Schwert. Sein Ziel liege so weit in der Zukunft, dass die Regierungen nicht zu viel politisches Kapital aufwenden müssten, um es zu unterstützen, aber das bedeute auch, dass sie Gefahr laufe, auf ihrer Prioritätenliste nach unten gerückt zu werden.
Der Brief ist der abendliche Newsletter von EURACTIV. Von Sam Morgan, Euractiv.com, 03.03.2020 weiterlesen…

Flug-Kompensationen – moderner Ablasshandel?

Sorgen CO2-Abgaben für mehr als ein gutes Gewissen?

Flugzeuge in TXL - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifySchon seit längerem in der Diskussion: der klimaneutrale Urlaub. Die Idee: Urlauber zahlen an eine der sechs Kompensationsagenturen, die investieren in verschiedene Klimaschutzprojekte, um den CO2-Mehrausstoß auszugleichen. Aber ist das wirklich nachhaltig – oder unseriöse Geldmacherei? fragt Björn Tritschler auf der RBB-Internetseite (nicht mehr abrufbar) . weiterlesen…

Automanager setzen auf E-Mobilität und Wasserstoff

PwC-Umfrage

Die E-Mobilität, wie sie im Mai 2016 von VW verkündet wurde*, ist längst nicht die einzige Option. Denn deutsche Autobauer müssten den Verkauf von E-Autos stark steigern, um die Klimavorgaben der EU zu erfüllen und keine Strafen zu riskieren. Denn 2021 dürfen neue Autos in der EU im Durchschnitt nur noch 95 Gramm CO2 ausstoßen. Daher setzen viele nicht nur auf Elektroautos, sondern auch auf die Wasserstoff-Brennstoffzelle. Die Unternehmensberatung Price Waterhouse Coopers hatte 210 Branchen-Führungskräfte befragt – 83 Prozent fordern von der Regierung, die Mobilität technologie-offen zu unterstützen, so zahlreiche Medien. weiterlesen…

EWI: Kohleausstieg wirkt auf Frequenzstabilität

Stabilität der Stromnetze ohne Gegenmaßnahmen künftig nicht mehr uneingeschränkt gesichert

Strommasten bei Ribbeck im Havelland - Foto © Agentur Zukunft für SolarifyWeil die konventionelle Stromerzeugung zurückgeht – zum Beispiel durch den Kohleausstieg – ist die Stabilität der Stromnetze ohne Gegenmaßnahmen künftig nicht mehr uneingeschränkt gesichert. Das und was man dagegen tun könnte, zeigen Wissenschaftler des Energiewirtschaftlichen Instituts (EWI) und des Beratungsunternehmens ef.Ruhr in einer am 02.03.2020 in Köln publizierten Studie, die im Auftrag der Siemens AG erstellt wurde. weiterlesen…

Das Beste aus Offshore-Wind machen

Physikalische Grenzen für Windenergie in Deutscher Bucht?

Windgenerator - Foto © Agentur Zukunft für SolarifyIm Rahmen ihres europäischen Green Deal will die EU-Kommission 2020 eine Strategie zur Offshore-Windenergie vorlegen – eine dringend notwendige Strategie , da das Ziel eines klimaneutralen Europas einen massiven Ausbau der Offshore-Windenergie erfordert. Dafür braucht es eine Neubewertung des Potenzials der Offshore-Windenergie in der deutschen Nordsee. Damit beauftragten Agora Energiewende und Agora Verkehrswende das Department of Wind Energy an der Technischen Universität von Dänemark (DTU ) sowie das Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena (MPI-BGC) mit der Simulation künftiger Offshore-Windausbauszenarien für den deutschen Teil der Nordsee mit zwei unterschiedlichen Modellierungsansätzen. weiterlesen…

CO2-Reduktion verstärkt Regen in mediterranen Regionen

Neue PNAS-Studie

Gewitter in Katalonien - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyDie Stabilisierung der CO2-Konzentration in der Atmosphäre würde sich in unmittelbarer Zukunft positiv auf die Niederschläge in einigen mediterranen Klimaregionen auswirken. Zu diesem Ergebnis kamen Forscher des Instituts für Atmosphären- und Klimawissenschaften des Nationalen Forschungsrats von Bologna (CNR-Isac) und der University of Reading in einer in der Zeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America (PNAS) veröffentlichten Studie. weiterlesen…