Offshore-Ausbau verläuft nach Plan

1.765 Megawatt neu am Netz – 6,5 GW erreichbar – Halbjahreszahlen 2015 in Deutschland

Im ersten Halbjahr 2015 gingen 422 Offshore-Windenergieanlagen mit einer Leistung von 1.765,3 Megawatt neu ans Netz. Auf See speisten damit zum 30.06.2015 insgesamt 668 Anlagen mit einer Leistung von 2.777,8 MW Strom ein. Mit diesen Offshore-Windenergieanlagen kann das System etwa drei Millionen Haushalte mit Strom versorgen. Diese Halbjahreszahlen veröffentlichten der Bundesverband Windenergie und die Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE am 20.07.2015 in Berlin. weiterlesen…

Nudging kann europäisches Energiesystem verändern

ESYS und Humboldt-Viadrina Governance Platform zum Thema – ein Artikel auf EurActiv – mit freundlicher Genehmigung

Euractiv weist darauf hin, dass dieser Beitrag von Carolina Höpfner und Katja Treichel die Meinung der Autorinnen wiedergibt und nicht notwendigerweise den Standpunkt von EurActiv. Das ambitionierte Ziel der europäischen Energiewende ist die Transformation des gegenwärtigen Energiesystems. Dafür ist zwingend erforderlich, alle europäischen Akteure mit ins Boot zu holen, um durch Kooperation eine nachhaltige, wettbewerbsfähige und sichere Energieversorgung zu erreichen. Nicht nur die Industrie, sondern auch die Verbraucher können dazu beitragen. weiterlesen…

ABB: 730 km HGÜ für 415 Mio. Euro

Längstes Unterwasser HGÜ-Kabel der Welt

Der Schweizer Energie- und Automatisierungstechnik-Konzern ABB hat einen Auftrag über 450 Millionen US-Dollar für die Hochspannungs-Gleichstrom-Verbindung (HGÜ) des britischen und norwegischen Stromnetzes erhalten. Die Leitung soll die Integration von Wind- und Wasserkraft ins Stromnetz fördern und damit die Versorgungssicherheit in beiden Ländern erhöhen. weiterlesen…

Gabriels Energiewende wird für Verbraucher teuer

Lesehinweis auf Wirtschaftswoche

Mit seinen Zugeständnissen an die Industrie macht Bundeswirtschaftsminister Gabriel die Energiewende deutlich teurer. Das Energiekonzept der Bundesregierung lasse zwar viele Fragen offen. Fest stehe aber – so die Wirtschaftswoche: „Der nun gefundene Kompromiss wird für Stromkunden und Steuerzahler rund zehn Milliarden Euro kostspieliger werden als die ursprünglich von ihm geplante Klimaabgabe auf alte Kohlemeiler“. Freuen könnten sich dagegen die Energieversorger weiterlesen…

HGÜ-Strom aus Afrika „tragfähiges Modell“

DLR-Studie: Regelbarer Solarstrom aus Nordafrika kann tragfähiges Geschäftsmodell sein – Europäische Studie untersucht Auswirkungen auf das Energiesystem

Stromtransfer von Afrika nach Europa über Hochspannungs-Gleichstrom-Trassen (HGÜ) kann ein tragfähiges Geschäftsmodell sein, mit Mehrwert für beide Regionen. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher im EU-geförderten Projekt BETTER („Bringing Europe and Third Countries Closer Together Through Renewable Energies“) des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit CIEMAT (Centro de Investigaciones Energéticas, Medioambientales y Tecnológicas) und Kooperationspartnern. Das Desertec-Modell lebt wieder auf (s.u.). weiterlesen…

GB: Erstes „Haus als Kraftwerk“

CO2-armes Haus produziert mehr Strom als es verbraucht – wirklich das erste?

Gemeinsam mit der Welsh School of Architecture der Cardiff University hat die Waliser Swansea University das erste CO2-arme Solarhaus gebaut, das mehr Strom produziert als es verbraucht. Bereits beim Bau des Hauses wurde sorgfältig darauf geachtet, die CO2-Emissionen so gering wie möglich zu halten. So verschiedene Pressemitteilungen von der Insel – deutsche Vorbilder, bzw. Vorläufer blieben unerwähnt. weiterlesen…

Windkraft unter Brücken

Autobahn-Viadukte als Kraftwerke

Der Vorschlag britischer und spanischer Ingenieure ist zwar nicht mehr ganz taufrisch – aber nachdem ihn Green Wiwo aufgegriffen hat, erfreut er sich gegenwärtig lebhafter Internet-Präsenz (s.u.): Der freie Raum unter hohen Straßenbrücken (und auch die Fahrbahnen selbst) können zur Energiegewinnung genutzt werden. Ein Rahmen, der die Rotoren inklusive Generatoren hält, wird einfach zwischen die Pfeiler montiert, eine Fahrbahn mit Solarpaneelen belegt. weiterlesen…

Solarkühlschrank fur stromlose Gegenden

Solarenergie hilft bei medizinischer Versorgung in Afrika

Ein gemeinsam von der Weltgesundheitsorganisation (WHO), dem UN-Umweltprogramm UNEP und Greenpeace entwickelter Kühlschrank namens SolarChill läuft ohne Batterie allein mit Sonnenenergie. Tagsüber wird das Kühlwasser gefroren und nschts sorgt dieses Eis für kühle Temperaturen im Innern. Medikamente und Impfstoffe lassen sich so auch in abgelegenen Dörfern ohne Stromversorgung gekühlt lagern. Die Berner Non-Profit Organisation Solafrica will solche Geräte in einem Pilotversuch in abgelegenen Gesundheitszentren in Kamerun installieren. Kann dies erfolgreich umgesetzt werden, so soll später ein eigenständiges Unternehmen für die Vermarktung und Installation von SolarChills gegründet werden. weiterlesen…