Wiwo: Bund will Offshore-Windkraft stärker fördern

1,2 GW mehr

Die Bundesregierung plant, die Offshore-Windkraft in Nord- und Ostsee wesentlich stärker auszubauen als im Koalitionsvertrag festgeschrieben – wie die WirtschaftsWoche aus Regierungskreisen erfuhr. Bis 2020 soll die Stromkapazität auf hoher See auf 7,7 statt wie geplant auf 6,5 GW steigen. Das entspricht der weltweiten Durchschnittsleistung eines Atomkraftwerks. Die schon bestehenden Windparks Alpha Ventus in der Nordsee und Baltic 1 in der Ostsee liefern nämlich mehr Strom als erwartet – das heißt, die Offshore-Technik funktioniert besser, als Skeptiker prophezeit hatten. weiterlesen…

Lesehinweis: Persische Energiewende

Nach dem Atomabkommen: Kann der Iran jetzt eine umsichtige Großmacht werden?

Zeit-Autor  liefert auf zeit.de eine umfassende Analyse samt historischem Hergang ab: „Es wird jetzt noch einmal viel über Zahlen gestritten werden. Sind 5.060 Zentrifugen zu viel? Oder gerade noch okay? Ist es in Ordnung, wenn der Iran 300 Kilogramm Uran behalten darf, das nur niedrig, das heißt nicht mehr als 3,67 Prozent angereichert werden darf? Oder ist das zu viel? Sind fünf Jahre Waffenembargo ausreichend? Sind zwölf Monate Ausbruchszeit bis zur Bombe Beschränkung genug? Oder steckt in diesen Zahlen, auf die man sich mit dem Iran geeinigt hat, bereits der „Fehler historischen Ausmaßes“ – als den Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu den Wiener Deal der Weltmächte mit dem Iran umgehend bezeichnete?“ weiterlesen…

Energiegenossenschaften: Einbruch bei Gründungszahlen

DGRV-Jahresumfrage

Die Zahl der Neugründungen von Energiegenossenschaften ist 2014 mit insgesamt 54 im Vergleich zum Vorjahr um 60 Prozent eingebrochen – 2013 waren es noch 129. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbands (DGRV), die am 15.07.2015 im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) in Berlin vorgestellt wurde. weiterlesen…

Weltumrundung der Solar Impulse geht erst im April 2016 weiter

Irreversible Schäden durch Überhitzung der Batterien

Das Solarflugzeug Solar Impulse 2 von Bertrand Piccard und André Borschberg muss bis zum Frühjahr 2016 in Hawaii bleiben – erst dann kann der Rundflug um die Welt fortgesetzt werden. Der Grund: die Batterien hatten sich auf dem Rekordflug von Nagoya (Japan) nach Hawaii ständig überhitzt und sind so sehr beschädigt, dass sie zuerst aufwändig repariert, bzw. ersetzt werden müssen. weiterlesen…

Klimawandel: Regen lässt Grönlands Gletscher schmelzen

Grönlands Eis verliert an Masse. Daran sind nicht nur steigende Temperaturen schuld. Es regnet auch öfter.

von Spektrum der Wissenschaft

Bis zu 20 Grad Celsius erwarten die Meteorologen in den nächsten Tagen für den Süden Grönlands – für die Insel im Nordmeer durchaus eine veritable Hitzewelle, beträgt die Durchschnittstemperatur für diese Jahreszeit doch 12°. Für das Gletschereis sind das eher schlechte Nachrichten, denn es schmilzt noch schneller als sonst bereits üblich. Dabei könnte die Zeit der größten Verluste erst noch kommen, so Samuel Doyle von der Aberystwyth University und Co laut einer Studie in Nature Geoscience. weiterlesen…

Climate Engineering keine rasche Option für Klimapolitik

Geo-Engineering kann Verminderung von CO2-Emissionen nicht ersetzen

Techniken zur Entfernung von Treibhausgasen und Modifikation der Albedo werden einer vom Potsdamer IASS vorgestellten Studie zufolge im kommenden Jahrzehnt oder den nächsten Jahrzehnten keinen Beitrag zur Reduktion des Klimawandels leisten können. Denn gezielte Eingriffe in das Klima („Climate Engineering“ oder „Geo-Engineering“) sind kein Ersatz für die Verminderung von Kohlendioxid-Emissionen und für die Umsetzung von Anpassungsstrategien angesichts der negativen Folgen des Klimawandels. So lautet die Haupterkenntnis des European Transdisciplinary Assessment of Climate Engineering (EuTRACE – Europäische transdisziplinäre Bewertung von Climate Engineering). weiterlesen…

DIW: EU-Kommission verpasst Chance

…für mehr Innovation bei CO2-intensiven Materialien

Eine neue Studie des Europäischen Forschungsnetzwerkes Climate Strategies zeigt laut Karsten Neuhoff, Leiter der Abteilung Klimapolitik am DIW Berlin: „Mit dem Vorschlag der EU-Kommission für Carbon-Leakage-Schutz in den Jahren nach 2020 wird ein großer Teil der Innovationspotenziale bei CO2-intensiven Materialien wie Stahl und Zement nicht erschlossen. Hier wird eine wichtige Chance vertan, denn Stahl- und Zementherstellung tragen allein zu 38 Prozent der industriellen CO2-Emission Europas bei“. weiterlesen…

DLF: Keine gute Grundlage für COP21 in Paris

UNO-Konferenz in Addis Abeba hat begonnen

Pessismistisch äußert sich DLF-Autorin Monika Hoegen auf der Webseite des Deutschlandfunks über die dritte UNO-Konferenz zur Finanzierung nachhaltiger Entwicklungen in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba. Kritiker bemängeln, dass dort zu wenig verbindliche Zusagen gemacht wurden. Die Industrienationen müssten endlich ihr Versprechen umsetzen, 100 Milliarden Dollar bis zum Jahr 2020 in einen Fonds für Entwicklungsländer einzuzahlen. weiterlesen…

EU-Kommission will CO2-Handel updaten

EU präsentiert Reform des CO2-Handels

Die EU-Kommission hat am 14.07.2015 ihre Pläne für eine langfristige Reform des CO2-Handels vorgestellt. Sie will der Industrie kostenlose*) Verschmutzungsrechte so zuteilen, dass der Handel wieder funktioniert: Produktions-Schwankungen sollen stärker berücksichtigt und technologische Kriterien für die kostenlose Zuteilung auf den aktuellen Stand gebracht werden. Das System soll flexibler werden, „indem Produktionssteigerungen oder -rückgänge stärker berücksichtigt werden und die Menge kostenloser Zertifikate entsprechend geändert wird“, erläuterte die Kommission. weiterlesen…