Uneinigkeit über Divestment

Umweltschützer uneins über Rückzug aus Geldanlagen in fossile Rohstoffe

Die Forderung des Kapitalabzugs aus fossilen Energien ist unter Umwelt- und Energie-Experten umstritten. Organisationen und Politiker, die Divestment propagieren, differenzieren bisher kaum zwischen den klimaschädlichen Energieträgern Erdöl und Kohle sowie umweltfreundlicherem Erdgas. Bei den weltweiten Aktionstagen zum Divestment zeigte sich, dass die Kampagne an Schwung gewinnt. Eine Zusammenstellung des Rats für Nachhaltige Entwicklung. weiterlesen…

E.ON vor Milliardenverlust

2014 drei Mrd. Euro

Wie das Handelsblatt unter Berufung auf Konzernkreise berichtet, hat die E.ON AG im vergangenen Jahr mit rund drei Milliarden Euro den größten Verlust der Konzerngeschichte eingefahren. „Der Radikalumbau E.ONs verwüstet die Bilanz des Energiekonzerns,“ schreibt das manager-magazin dazu. Offiziell wird E.ON seine Bilanz erst am 11.03.2015 vorlegen. weiterlesen…

Atom-Fondslösung umstritten

Gefahr droht durch Aufspaltung der EVU

Eine Übertragung der Rückstellungen der deutschen Atomkraftwerksbetreiber für die Stilllegung und den Rückbau der Anlagen in einen öffentlich-rechtlichen Fonds wird von Experten völlig konträr beurteilt. Dies wurde in einer Öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Wirtschaft und Energie am 04.03.2015 deutlich. weiterlesen…

Elektromobilität: CO2-Bilanz hängt vom Ladestrom ab

Elektromobilität in Deutschland: [[CO2]]-Bilanz hängt vom Ladestrom ab – zusätzlicher EE-Ausbau für Emissionsreduktion notwendig

Auch bei einer deutlich stärkeren Nutzung der Elektromobilität im Straßenverkehr wäre der gesamte Jahresstromverbrauch der Fahrzeugflotten im Vergleich zum sonstigen Stromverbrauch nur gering. Jedoch könnte eine ungesteuerte Aufladung, bei der die Fahrzeuge direkt nach der Verbindung mit dem Stromnetz so schnell wie möglich aufgeladen werden, zu problematischen Spitzenlasten im Stromsystem führen – so eine gemeinsame Pressemitteilung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und des Öko-Instituts. weiterlesen…

Neuer Störfall im Atomkraftwerk Fessenheim

Pannenreaktor abgeschaltet – vorerst – wann für immer?

Am 28.02.2015 gab es wieder einen Zwischenfall im elsässischen Atomkraftwerk Fessenheim. Wegen eines bislang ungeklärten Lecks an einer Rohrleitung außerhalb der Nuklearzone, musste die Stromerzeugung im Reaktorblock 1 heruntergefahren werden. Der Reaktorblock 2 war bereits in der Nacht vom Freitag auf Samstag wegen bevorstehender Wartungsarbeiten auf unbestimmte Zeit vom Netz genommen worden.  Auch wenn der Betreiber des Kraftwerks – die EDF, den Vorfall herunterspielt – ist es mehr als alarmierend, dass das älteste noch betriebene AKW Frankreichs gleich zweimal innerhalb von zehn Monaten abgeschaltet werden musste. Störfälle in Fessenheim, sind keine Seltenheit. Seit Jahren fordern Atomkraftgegner seine Abschaltung. weiterlesen…

Hacker vor Ausschuss

Leopoldina berät in Wissenschaftspolitik

Gerade im Zeitalter der Globalisierung erfordern Themen wie Energie, Klimawandel oder Gesundheit besondere Aufmerksamkeit. Deshalb ist es nur schlüssig, dass die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften mit Sitz in Halle (Saale) sich nicht nur wissenschaftlichen Themen zuwendet, sondern diese Kompetenz nutzt und die Politik berät. Das machte der Präsident der Leopoldina, Jörg Hacker, am Mittwochvormittag vor dem Bundestagsausschuss für Bildung und Forschung deutlich. weiterlesen…

Greenpeace Energy klagt gegen EU-Atombeihilfen

AKW-Bau Hinkley Point C droht Wettbewerb zu verzerren

Greenpeace Energy verklagt die Europäische Kommission, weil sie milliardenschwere Beihilfen für den Bau des britischen AKW Hinkley Point C genehmigt hat. „Der hoch subventionierte Atomstrom von dort wird den europäischen Wettbewerb spürbar verzerren. Auch in Deutschland werden die Börsenpreise für Strom beeinflusst“, sagte Greenpeace Energy-Vorstand Sönke Tangermann, am 04.03.2015 bei ein Pressekonferenz in Berlin: „Weil dieser Effekt engagierte Ökostromanbieter wie uns wirtschaftlich benachteiligt, ziehen wir vor Gericht.“ Sobald die Beihilfegenehmigung der Kommission im offiziellen EU-Amtsblatt erschienen ist und die Klagefrist beginnt, wird Greenpeace Energy eine so genannte Nichtigkeitsklage beim Gericht der Europäischen Union in Luxemburg einreichen. weiterlesen…

Frontiers Award für Umbach

Preisverleihung und öffentliche Fachvorträge am CEC

Das Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion (CEC MPI) zeichnete in einer öffentlichen Feierstunde am  03.03. 2015 Prof. Eberhard Umbach mit dem „Frontiers in Chemical Energy Science Award 2015“ aus. Das MPI CEC vergibt den Frontiers Award seit 1995 (damals als MPI für Bioanorganische Chemie) einmal im Jahr an einen international renommierten Wissenschaftler für besondere Verdienste auf dem Gebiet der „Chemischen Energiekonversion“. weiterlesen…

Energie-Union: „EU-Kommission ohne Vision“

Gastkommentar: Festhalten an fossilien Energien und Atom-Subventionen

Der Vorschlag zur Energieunion hätte der EU-Energiepolitik eine neue Idee geben können – wenn er mutig genug gewesen wäre. Stattdessen will die Kommission an den überkommenen Strukturen einer fossil basierten Energiepolitik festhalten. Ein Gastkommentar von Claus Mayr und Sebastian Scholz (NABU) – mit freundlicher Genehmigung der Autoren. weiterlesen…

Solarstrom-Systeme für Afrika preisgekrönt

Der pv magazine-award in der Kategorie top business model geht an Mobisol. Das neuartige Konzept des Berliner Unternehmens verspricht, deutlich mehr Menschen in Afrika mit eigenem Solarstrom zu versorgen als es bisher der Fall war. Die unabhängige Jury hat das Berliner Unternehmen aus 18 Einreichungen ausgewählt, die für die erste Preis-Runde in 2015 zur Wahl standen. weiterlesen…