EU beschließt Klimaziel für Paris

CO2-Reduktion bis 2030 um „mindestens 40 Prozent“

Die EU will den CO2-Ausstoß bis 2030 um „mindestens 40 Prozent“ – im Vergleich zu 1990 – reduzieren – so beschlossen von den EU-Umweltministern in Brüssel. Dieser Beschluss ist Verhandlungsgrundlage der EU für die Weltklimakonferenz COP21 im Dezember in Paris. Umweltministerin Barbara Hendricks sprach von einem „kraftvollen Signal“, sagte jedoch, die EU könne ihre Klimaziele noch verschärfen: “Wenn andere ehrgeiziger sein sollten als wir in Europa, dann werden wir noch mal positiv nachlegen“.
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Europas modernstes Gaskraftwerk vor dem Aus

E.ON will Irsching stilllegen – Schlag für Seehofers Stromkonzept

Europas modernstes Gaskraftwerk Irsching bei Ingolstadt erzeugte im vergangenen Jahr nicht einmal eine Kilowattstunde für den Strommarkt – ist also laut Betreiber E.ON -verständlicherweise- nicht rentabel und soll stillgelegt werden. Die bayerische Staats- und die Bundesregierung sind dagegen und wollen das verhindern, werfen aber einander vor, der jeweils andere verschärfe die Probleme der Energiewende. Energieminister Gabriel deutete gar an, dass er den E.ON-Antrag für einen Winkelzug halte. Das meldet die Tagesschau auf ihrer Internetseite weiterlesen…

Registrierung von Marktteilnehmern im Strom- und Gasgroßhandel

Bundesnetzagentur startet Verfahren

Die Bundesnetzagentur hat am 06.03.2015 das Registrierungsverfahren für Marktteilnehmer im Großhandel für Strom und Gas gestartet.  Die Registrierung schafft erstmals Transparenz für Deutschland und Europa, welche und wie viele Unternehmen in den Strom- und Gasgroßhandelsmärkten aktiv sind. Ziel der Marktüberwachung ist die Stärkung des Vertrauens in die Integrität der Strom- und Gasgroßhandelsmärkte.
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Keine EU-Förderung für Atomkraftwerke!

Bundesrat beriet 315-Mrd.-EU-Fonds für Investitionen

Der Bundesrat hat in seiner Sitzung am 06.03.2015 die von der EU Kommission angekündigte Investitionsoffensive in Höhe von 315 Milliarden Euro beraten. In seiner umfangreichen Stellungnahme macht er deutlich, dass er jegliche Förderung von Investitionen in Atomkraftwerke – wie das geplante britische AKW Hinkley Point – ablehnt. Die Länder fordern, die bereitgestellten Mittel einzusetzen, um die Technologieführerschaft in wichtigen Zukunftsbranchen – wie zum Beispiel der Informations- und Kommunikationstechnologie oder der Umwelttechnik – zu erreichen. weiterlesen…

DIW: Speicherbedarf steigt mit EE-Zunahme

Stromspeicher können Energiewende längerfristig absichern

Die Stromerzeugungsmöglichkeiten von Windkraft- und PV-Anlagen schwanken je nach Wetter, Tageszeit und Saison. Mit dem Ausbau erneuerbarer Energien steigt der Bedarf, diese Schwankungen auszugleichen und Stromangebot und -nachfrage jederzeit in Einklang zu bringen. Hierzu können Stromspeicher beitragen und somit die Energiewende längerfristig absichern. Eine Analyse des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) zeigt, dass der Speicherbedarf bei sehr hohen Anteilen erneuerbarer Energien stark steigen kann. weiterlesen…

politische ökologie mit „Forschungswende“

Ökologische und soziale Herausforderungen wichtiger als wirtschaftliche Verwertbarkeit von Forschungsergebnissen

Der aktuelle Band der Zeitschrift politische ökologie beschreibt, wie sich Forschungsinhalte und Hochschulsystem ändern müssen, damit die Wissenschaft ihrer Verantwortung für die Gesellschaft gerecht werden kann. Denn ohne die Forschung wird es nicht gelingen, ein ressourcenleichtes Wirtschaftsmodell zu etablieren oder die Welternährung zu sichern. Band 140 erscheint am 06.03.2015 im oekom verlag. (Titel: Politische Ökonomie – Forschungswende – Oekom Verlag) weiterlesen…

Polen mit Mini-EEG

Polnisches Parlament beschließt völlig überraschend EEG für bürgerliche Kleinanlagen

Polen bekommt wohl ein Klein-EEG – „endlich kommt Bewegung in die Erneuerbaren Energien“, schreibt Hans-Josef Fell in seinem jüngsten Newsletter. Polen stand in den letzten Jahren in der EU immer als Blockierer gegen den Ausbau der regenerativen Energien und gegen stärkere Klimaschutzziele da. Vor allem der jetzige EU-Ratspräsident Donald Tusk hatte in seiner früheren Eigenschaft als polnischer Ministerpräsident stets versucht, eine Energiewende in Polen nur ja nicht hochkommen zu lassen. Polen beschloss unter ihm den Bau von Atomkraftwerken und hielt vor allem an der schmutzigen Kohlenutzung fest.
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