BMUB arbeitete EVU bei AKW-Stillegung zu?

taz: Kritische Beamte stillgelegt

Bei der Abschaltung deutscher AKW nach Fukushima seien bewusst Fehler gemacht worden, sagte ein ehemaliger Mitarbeiter des Bundesumweltministeriums vor dem hessischen Untersuchungsausschuss aus, wie die taz berichtet. Der Beamte war kaltgestellt worden, als nach der Fukushima-Katastrophe 2011 die acht ältesten deutschen AKW stillgelegt wurden. Damit erhebt sich erneut der Verdacht, Verfahrensfehler der Politik hätten den Betreiber-Konzernen spätere Schadenersatzklagen ermöglicht. Absichtlich? weiterlesen…

Deutsche Erdgasfirmen hoffen auf Fracking

Wirtschaftsverband Erdöl- und Erdgasgewinnung e.V. fragt: Eröffnet neue Gesetzgebung Zukunft für Fracking in Deutschland?

Die „Gesetzgebung muss verlässliche Rahmenbedingungen für die künftige Erdgasproduktion gewährleisten“, fordern die deutschen Erdgasproduzenten und überhaupt „eine zukunftsorientierte Energiepolitik“. Erdgas sei als sauberster fossiler Energieträger eine „wichtige Brücke für die Energiewende“. Die anstehende Gesetzes-Novellierung sei „eine große Chance, die Abhängigkeit Deutschlands von Energieimporten zu verringern“. Allerdings gibt man sich up to date: „Die Förderung aus heimischen Quellen muss umweltkonform und sicher sein“. weiterlesen…

Mit Solarenergie einmal um die Erde

Solar Impulse II zur Erdumrundung in Abu Dhabi gestartet – und in Maskat gelandet

Am 09.03.3015 um 4:12 Uhr MEZ startete das Solarfluzeug Solar Impulse 2 vom Geschäfts-Flughafen Al Bateen Executive Airport mitten in Abu Dhabi zur ersten Weltumrundung eines Sonnenenergie-getriebenen Luftverkehrsmittels. Die beiden Solarflug-Pioniere André Borschberg und Bertrand Piccard werden 25 Flugtage brauchen, um wieder an ihren Ausgangspunkt zurück zu kehren. Die erste Etappe führte Borschberg in 12 Stunden zum Muscat International Airport im Sultanat Oman, wo er um 17.13 Uhr landete. Die Abenteurer hinter dem Projekt haben eine Mission: Sie wollen eine breite Öffentlichkeit sowie Politiker und Unternehmer zu mehr Einsatz für erneuerbare Energien bewegen.
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Zwei-Grad-Grenze

Die Zwei-Grad-Grenze, eine Linie für den (inzwischen nahezu unumstritten) menschengemachten Klimawandel, welche die Erderwärmung bei Androhung existienzeller Folgen keineswegs nur für die Südseeinsulaner nicht überschreiten darf. Seit fast 40 Jahren ist sie schon bekannt: 1977 veröffentlichte der US-Wirtschaftsprofessor William Nordhaus eine Grafik mit einer als Zwei-Grad-Grenze bezeichneten Linie – er fügte dieser Grenze eine Zeitachse, die natürlichen Schwankungsbreiten samt einer nach oben verlaufenden Temperaturkurve hinzu: 2040 schnitten beide einander. weiterlesen…

Subventionen auf fossile Energieträger abbauen

Das siebte Ziel nachhaltiger Entwicklung – Energie

Gastkommentar von Matthias Ruchser, Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE)

Ende September 2015 wird die Generalversammlung der Vereinten Nationen eine neue Post-2015-Agenda mit universellen Zielen nachhaltiger Entwicklung, den Sustainable Development Goals (SDGs), verabschieden. Eine intergouvernementale Arbeitsgruppe der Vereinten Nationen hat einen umfassenden Vorschlag von 17 Zielen und 169 Unterzielen für nachhaltige Entwicklung vorgelegt. Das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) hat kürzlich eine Kommentierung aller 17 SDGs vorgenommen: The Sustainable Development Goals of the Post-2015 Agenda: Comments on the OWG and SDSN Proposals. weiterlesen…

Politik schwächt Bürgerenergie existenziell

Deutlich weniger Energiegenossenschaften

Nachdem Bürgerenergie sich über Jahre hinweg gut entwickelt hat und zum tragenden Pfeiler der Energiewende wurde, brach die Zahl der Gründungen von Bürgerenergiegenossenschaften 2014 ein.

Das Bündnis Bürgerenergie macht dafür die Energiepolitik der Bundesregierung verantwortlich und befürchtet angesichts der beschlossenen Einführung von Solarenergie-Ausschreibungen, dass Bürgerenergie schweren Zeiten entgegen geht. weiterlesen…

Autobauer gegen strengere CO2-Richtwerte

Verschärfung der Auflegen?

Die deutschen Autoschmieden sind sich wieder einmal einig: Veränderte Messverfahren dürfen keine Verschärfung der CO2-Grenzwerte nach sich ziehen. Daimler-Chef Zetsche ist skeptisch: „Als die CO2-Zielwerte für 2021 definiert wurden, hatten wir das klare Verständnis, dass eine mögliche Veränderung des Testzyklus nicht zu einer Verschärfung dieser Ziele führen darf. Das ist im Moment nicht ganz so eindeutig“, sagte Daimler-Chef Dieter Zetsche der Automobilwoche. Auch Audi-Chef Rupert Stadler betonte: „Wir respektieren die 95 Gramm und arbeiten uns an dieses Ziel heran, unter den damals besprochenen Rahmenbedingungen. Es ist nicht zielführend, diese Bedingungen jetzt wieder ändern zu wollen.“ weiterlesen…

Neues Leistungszentrum Nachhaltigkeit

Fraunhofer-Gründung in Freiburg

Die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und die fünf Freiburger Fraunhofer-Institute bündeln künftig ihre Stärken im Leistungszentrum Nachhaltigkeit. Gemeinsam mit der Industrie werden die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Lösungen für große Herausforderungen wie Klimawandel und Ressourcenknappheit arbeiten. Am 06.03.2015 präsentieren die Kooperationspartner ihre Vorhaben erstmals der Öffentlichkeit. weiterlesen…

Green Wiwo: Der ehrliche Spritpreis

Benzin müsste um 90 Cent höher liegen, wenn Externalisierung offengelegt würde

Laut ADAC war 2014 das seit langem günstigste Tankjahr. Das Überangebot von Fracking-Erdöl aus den USA, hartnäckig weiter fördernde Ölländer wie Saudi-Arabien und die insgesamt geringe globale Nachfrage sind die Gründe für den Preisrutsch an den Zapfsäulen. Doch ist dieser Preis ehrlich? Das Online-Magazin Green Wiwo berichtet über eine Modellberechnung des US-Wissenschaftlers Drew T. Shindell von der Duke Nicholas School of the Environment, der zufolge Sprit wesentlich teurer sein müsste. weiterlesen…