Solar Impulse 2 mit neuem Weltrekord

Weltumrunder im Solarflugzeug in Indien

Nach der elfstündigen Überquerung des Arabischen Meers landete das Solaerflugzeug Solar Impulse 2 in Ahmedabad, Indien, und hatte mit 1468 km die längste jemals von einem Solarflugzeug geflogene Strecke der Luftfahrtgeschichte zurückgelegt. Solarluftfahrt-Pionier Bertrand Picecard steuerte die Solar Impulse 2 (Si2) von Muscat nach Ahmedabad.  Er landete in Ahmedabad um 11.25 Uhr Ortszeit (18.55 Uhr MEZ) nach 13 Stunden und 20 Minuten Flugzeit und erreichte eine Höhe von 8534 Metern mit einer Fluggeschwindigkeit von ca. 100 Knoten. weiterlesen…

Energiewende auf breitere Finanzierungsbasis stellen

IASS: EEG-Fonds-Idee weiter ausgearbeitet

Die Technologieentwicklung und der Kapazitätsaufbau erneuerbarer Energien werden von den Stromverbrauchern finanziert, so sieht es das EEG vor. Es gibt jedoch gute Gründe, die Energiewende auf eine breitere Finanzierungsbasis zu stellen. Das Potsdam-Institute for Advanced Sustainable Studies (IASS) stellte jetzt eine Studie vor, die einen EEG-Fonds und seine mögliche Ausgestaltungen beschreibt. weiterlesen…

„Niedrige Ölpreise: Gefahr für Klimapolitik abwenden!“

Gemeinsame Erklärung von Klaus Töpfer und Ernst Ulrich von Weizsäcker

Die Rohölpreise sind von 110 Dollar pro Fass im Sommer

2014 auf 60 Dollar Ende Februar 2015 gefallen. Drei wesentliche Gründe dafür sind zu nennen: weiterlesen…

Gemeinsamer Versorgungssicherheitsbericht mit sechs Nachbarn

Baake: Bericht Meilenstein bei Gewährleistung grenzüberschreitender Strom-Versorgungssicherheit

Das Pentalaterale Energieforum (PLEF) hat am 11.03.2015 einen gemeinsamen Versorgungssicherheitsbericht für Belgien, Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Niederlande, Österreich und der Schweiz veröffentlicht. Mit diesem Bericht haben zum ersten Mal Nachbarstaaten ihre Erzeugungskapazitäten im Strombereich gemeinsam berechnet und dabei die wechselseitigen Einflüsse im Binnenmarkt berücksichtigt. Große Vorteile liegen beispielsweise darin, dass in den beteiligten Ländern die Höchstnachfrage nach Strom niemals gleichzeitig auftritt und daher Strom aus Nachbarstaaten maßgeblich dazu beiträgt, die Nachfrage zu decken. Die Analyse zeigt zudem, dass die Versorgungsicherheit in Deutschland auch im Jahr 2020/2021 auf höchstem Niveau gewährleistet bleibt.
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Wechselwirkungen im Energiesystem

Neue Analyse in der Schriftenreihe „Energiesysteme der Zukunft

Im Zuge der Energiewende soll in Deutschland eine nachhaltige Energieversorgung aufgebaut werden, die sowohl sicher als auch bezahlbar bleibt. Politische Maßnahmen zur Umsetzung dieses Transformationsprozesses haben jedoch häufig nicht beabsichtigte Effekte. Die Analyse Wechselwirkungen im Energiesystem zeigt Wirkmechanismen im Energiesystem anhand ausgewählter Beispiele auf. Die entstehenden Effekte werden erläutert und im Sinne der energiepolitischen Ziele Nachhaltigkeit, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit analysiert. (Titel: Wechselwirkungen im Energiesystem – Titel © acatech) weiterlesen…

Deutscher und französischer Energiemarkt im Vergleich

Zwei Agora-Länderberichte zu Frankreich und Deutschland geben Überblick über Strukturen der Stromsysteme

Die Strommärkte von Deutschland und Frankreich sind mit deutlichem Abstand die größten in Europa. Gemeinsam verbrauchen die beiden Länder fast ein Drittel des gesamten europäischen Stroms. Zwar gelten die beiden Systeme noch immer als sehr unterschiedlich: hier ein stark zentralisiertes, fast monopolitisches, weitgehend auf Kernenergie basierendes System, dort ein zunehmend dezentrales System, das immer stärker durch erneuerbare Energien geprägt wird. In jüngerer Zeit zeigt sich aber eine Annäherung, etwa hinsichtlich des Ausbaus der Erneuerbaren Energien, der Energieeffizienz oder der anteiligen Reduktion der Kernenergie. (Titel: Agora-Länderberichte Deutschland-Frankreich – © Agora Energiewende) weiterlesen…

Vier Jahre Fukushima – viermal Erinnerung und Mahnung

Echte Energiewende ist mit EE – Jahrestag der Reaktorkatastrophe erinnert an Risiken und Kosten der Atomkraft

Vier Jahre nach Beginn der Reaktorkatastrophe von Fukushima mahnte die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE): „Die Atomkraft ist weder günstig noch nachhaltig.“ Bundesumweltministerin Hendricks ließ eine Erklärung verbreiten: „Fukushima hat uns 25 Jahre nach dem Unglück in Tschernobyl auf schreckliche Art und Weise vor Augen geführt, welche tatsächlichen Risiken mit der Atomenergie verbunden sind.“ Der zuständige SPD-Bundestagsabgeordnete Marco Bülow erklärte: „Vier Jahre nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima sind die Folgen immer noch gegenwärtig. Die Böden und das Meer sind radioaktiv belastet, bei Kindern tritt vermehrt Schilddrüsenkrebs auf.“ BUND-Vorsitzender Weiger warnte vor den riesigen der deutschen noch laufenden Atommeiler. weiterlesen…

AGEB: Energieverbrauch dank milder Witterung deutlich gesunken

AG Energiebilanzen legte detaillierte Berechnungen für 2014 vor – „Prognose bestätigt“ 

Die milde Witterung hat im vergangenen Jahr für einen deutlichen Rückgang des Energieverbrauchs in Deutschland gesorgt. Der jetzt von der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen vorgelegte Bericht zur Entwicklung des Energieverbrauchs 2014 bestätigt die Ende des vergangenen Jahres vorgelegte der AGEB-Prognose: Insgesamt sank der inländische Energieverbrauch gegenüber 2013 um 4,7 Prozent auf 13.077 Petajoule (PJ) oder 446,2 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE). weiterlesen…

BMUB arbeitete EVU bei AKW-Stillegung zu?

taz: Kritische Beamte stillgelegt

Bei der Abschaltung deutscher AKW nach Fukushima seien bewusst Fehler gemacht worden, sagte ein ehemaliger Mitarbeiter des Bundesumweltministeriums vor dem hessischen Untersuchungsausschuss aus, wie die taz berichtet. Der Beamte war kaltgestellt worden, als nach der Fukushima-Katastrophe 2011 die acht ältesten deutschen AKW stillgelegt wurden. Damit erhebt sich erneut der Verdacht, Verfahrensfehler der Politik hätten den Betreiber-Konzernen spätere Schadenersatzklagen ermöglicht. Absichtlich? weiterlesen…