EVU wollen AKW-Auslaufmodelle loswerden

Bad Bank für Kernkraftwerke: Empörung über Atom-Pläne der Energieriesen

Eon, RWE und EnBW haben vorgeschlagen, ihre auslaufenden Atomkraftwerke dem Staat zu übergeben, bevor die Abwicklung auf ihre Kosten geht. Das berichtet das Nachrichtenmagazin Der Spiegel. Die Meldung löste Stürme der Kritik aus. „Schäbig“ und „skandalös“ finden Grüne und Linke laut Spiegel den Plan. Und auch die SPD-Umweltministerin halte „offenbar nicht viel davon“. weiterlesen…

„Energiewende nicht kentern lassen!“

10.05.2014 in Berlin: 12.000 bei Großdemonstration zu Lande und zu Wasser

„Mit ihrer Reform des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) will die Regierung die Energiewende ausbremsen“, erklärte der Demonstrationsveranstaler  Bündnis Energiewende retten! (u.a. aus BUND, ausgestrahlt, Campact und den NaturFreunden sowie 29 weiteren) und rief – „kurz bevor in Bundestag und Bundesrat über den Gesetzentwurf entschieden wird“ – zu einer Großdemonstration in Berlin auf, „zu Lande und zu Wasser. Damit die Energiewende nicht kentert.“ Denn die Regierung setze wieder auf Kohle- und Atomkraft. weiterlesen…

Atombefürworter führt Vattenfall

Magnus Hall will Wind- und Wasserkraft, Kohle und Kernkraft erforschen und fördern – Aus für CCS – Entlassungen

Der Vattenfall-Verwaltungsrat hat – wie berichtet – überraschend Magnus Hall zum neuen CEO des staatlich-schwedischen Energiekonzerns gewählt. Er löst Amtsinhaber Øystein Løseth ab. Der 54jährige Hall ist kein Energiefachmann, er hat nahezu 30 Jahre lang beim Holz- und Papierkonzern Holmen – zuletzt als CEO – gearbeitet. Aber, so ließ er wissen, Holmen Paper sei immerhin einer der größten inländischen Stromkunden des Vattenfall-Konzerns. weiterlesen…

G7 für mehr Energiesicherheit – Kritik

Gabriel: „Internationale Verständigung im Energiesektor schaffen – Energie darf nicht zur Waffe werden“ – Fell: „Nichts verstanden“

Die Energieminister der führenden Industriestaaten haben sich bei einem Sondertreffen in Rom am 06.05.2014 auf gemeinsame Maßnahmen für höhere Energiesicherheit verständigt. Bundesminister Sigmar Gabriel erklärte, Energie dürfe nicht zu einer Waffe werden. Neben technischen Veränderungen im Energiemarkt bedürfe es einer Begleitung durch die internationale Politik – so Mitteilungen aus seinem Ministerium. Die Energieminister  seien sich einig gewesen, dass gemeinsame Anstrengungen jetzt notwendig seien, um die Energiesicherheit langfristig zu erhöhen. weiterlesen…

Lenkungsausschuss für SDSN Germany benannt

Führende Wissensinstitutionen benennen Lenkungsausschuss für neue deutsche Nachhaltigkeitsinitiative: SDSN Germany

Zehn deutsche Wissensinstitutionen benannten am 09.05.2014 erste Mitglieder für den prominent besetzen Lenkungsausschuss des neuen deutschen Sustainable Development Solutions Network (SDSN Germany). Unter dem Dach des globalen Sustainable Development Solutions Network (SDSN) setzt sich die deutsche Initiative für eine nachhaltige Entwicklung Deutschlands und weltweit ein und will zu konkreten Nachhaltigkeitsprojekten beitragen. „Dass sich auch in einem großen Industrieland wie Deutschland ein nationales SDSN gegründet hat, sehe ich als wichtigen Schritt hin zu einem globalen Entwicklungsverständnis“, so SDSN-Exekutivdirektor Guido Schmidt-Traub. „Nachhaltige Entwicklung ist Herausforderung und Chance für alle Länder dieser Welt, nicht nur für den globalen Süden“. weiterlesen…

Berlin: CO2-Ausstoß auf niedrigstem Stand

Energie- und CO2-Bilanz Berlin 2011: CO2-Emissionen und Endenergieverbrauch so niedrig wie nie seit 1990deutlich besser als Bundestrend

Die jetzt vom Amt für Statistik Berlin-Brandenburg vorgelegte Energie- und CO2-Bilanz für das Jahr 2011 ergibt beim Endenergieverbrauch (EEV) und den CO2-Emissionen (Verursacherbilanz) deutliche Reduktionen gegenüber dem Jahr 2010.
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Sind 200 Meter hohe Windturbinen „optisch bedrängend“?

Gerichtsurteil:  

Das Verwaltungsgericht  Minden hatt über die Klage eines Windpark-Anwohners zu entscheiden, der sich über unzumutbaren Immissionen durch Lärm und Schattenwurf infolge des Betriebs eines 199 Meter hohen Windgenerators beklagte. Außerdem machte er geltend, dass die Windkraftanlage durch ihre Größe erdrückend wirke. weiterlesen…

Lärm im Meer – unterschätzter Störfaktor

Airgun-Signale stören Wale über weite Distanzen

Airguns oder Luftpulser können noch in 2.000 Kilometer Entfernung Meeressäuger stören. Das zeigt eine neue Studie des Umweltbundesamtes. Der Störeffekt kann sowohl die Physis als auch die Psyche der Tiere verschlechtern. Maria Krautzberger, Präsidentin des UBA: „Der Lärm in den Meeren nimmt zu und wird voraussichtlich weiter zunehmen. Allein schon wegen der weiter anstehenden Rohstofferkundungen in den Weltmeeren. Airguns spielen dabei eine wichtige Rolle. Für Meeressäuger sind sie eine erhebliche Störung. Ihre Schallimpulse können die Verständigung von Blau- und Finnwalen extrem einschränken. Im schlimmsten Fall sogar über ein gesamtes Ozeanbecken hinweg.“ Dieser Effekt träte auch dann ein, wenn Airguns nur zu wissenschaftlichen Zwecken eingesetzt werden. Airguns oder Luftpulser wurden entwickelt, um den Meeresboden nach Öl- und Gaslagerstätten zu untersuchen. weiterlesen…