EU-Strategie zur Energieversorgungssicherheit bis Ende Mai

EU-Energieminister berieten über Energieversorgungssicherheit

Fragen der Energieversorgungssicherheit standen im Mittelpunkt der Beratungen der 28 Energieminister beim informellen Ratstreffen in Athen unter griechischer Ratspräsidentschaft. Dazu gehörten zum Beispiel die Diversifizierung von Versorgungsquellen, Maßnahmen zur Energieeinsparung und der Ausbau erneuerbarer Energien, die weitere Verbesserung der Energieinfrastruktur in Europa und ein einheitliches Auftreten in der Energieaußenpolitik. weiterlesen…

Merkel gegen Atom-Verstaatlichung

„Werden wir nicht machen“ – Versuchsballon der EVU geplatzt

Bundeskanzlerin Merkel hat eine öffentlich-rechtliche Stiftung zur Übernahme von Atom-Risiken zur Entlastung der großen EVU abgelehnt. „Im Grundsatz muss es dabei bleiben, dass die Unternehmen die Verantwortung für die Entsorgung von Atommüll tragen“, sagte sie der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Dafür hätten sie Rückstellungen gebildet. „Risiken auf Staat und Steuerzahler abzuwälzen, lehne ich ab.“ Eine Abwälzung dieser Risiken „auf Staat und Steuerzahler lehne ich ab“. Über das Thema Kernkraftwerke und Altlasten müssten aber  „sicher noch viele Gespräche“ geführt werden. weiterlesen…

Energieeffizienz braucht klaren politischen Rahmen

Branchenmonitor Energieeffizienz: Umsatz wächst 2013 um 11 Prozent

  • Industrie beschäftigt mehr als 800.000 Menschen
  • Marktvolumen von 116 Milliarden
  • Langfristige politische Strategie und Ziele fehlen

Der Markt für Energieeffizienz gewinnt in Deutschland weiter an Bedeutung. Dies zeigt der am 15.05.2014  in Berlin vorgestellte Branchenmonitor Energieeffizienz 2014. Laut der zugrundeliegenden Befragung wuchs der Umsatz mit Produkten und Dienstleistungen im Bereich Energieeffizienz 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 11 Prozent. Hochgerechnet beläuft sich das Marktvolumen damit auf etwa 160 Milliarden Euro.
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Auch RWE-Gewinn notleidend

„Blutspuren in unserer Bilanz“

„Die Energiewende macht den Energieversorgern immer stärker zu schaffen,“ so das Fazit mancher Beobachter (in diesem Fall n-tv) angesichts neuer Horrormeldungen aus der RWE-Zentrale. Das Überangebot an Ökostrom drücke die Börsenpreise – und damit auch den Gewinn von RWE. In Wirklichkeit hat RWE die Energiewende verschlafen und realitätsfremd starrsinnig auf Atomkraft gesetzt. Und bekommt dafür jetzt die Quittung. weiterlesen…

Im E-Auto von Leipzig nach München

Acht Stromtankstellen an der A9

An der A9 zwischen München und Leipzig stehen ab sofort acht neue Schnell-Ladestationen für Elektroautos. Ihre Batterien können auf der Strecke an acht „Strom-Tankstellen“ aufgeladen werden – in den kommenden vier Wochen sogar kostenfrei. Das Bundesverkehrsministerium unterstützt laut einer Mitteilung das7,7-Millionen-Projekt mit drei Millionen Euro. weiterlesen…

Bundesnetzagentur bestätigt Reservekraftwerksbedarf

…für das Winterhalbjahr 2014/2015 und die Jahre 2015/2016 und 2017/2018

Die Bundesnetzagentur hat am 02.05.2014 den von den Übertragungsnetzbetreibern (ÜNB) ermittelten Bedarf bestätigt und in einem Bericht auf ihrer Internetseite veröffentlicht. Im kommenden Winter 2014/2015 werden danach Reservekraftwerke mit einer Erzeugungsleistung in Höhe von 3,091 GW benötigt. Im Zeitraum 2015/2016 werden 6 GW und im Zeitraum 2017/2018 schließlich 7 GW an Netzreserve erforderlich.
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EEG-Novelle verfassungswidrig?

Belastung von Eigenstrom könnte gegen Grundgesetz verstoßen

Die Grünen haben beim Wissenschaftlichen Dienst des Bundestags ein Gutachten anfertigen lassen, das laut Spiegel zum Ergebnis kommt, die geplante Belastung des Eigenverbrauchs verstoße gegen das Grundgesetz. Der Umweltausschuss des Bundesrats fordert eine deutliche Anhebung der Bagatellgrenze sowie eine geringere Belastung beim Eigenverbrauch von Erneuerbaren. Das berichtet das pv magazine. weiterlesen…

Kohle kritisch gesehen

Zwei Studien:  Neue Risiken

Zwei neue Studien zeigen, dass finanzielle Kosten und ökologische Risiken der Kohle nach wie vor nur unvollkommen erkannt und gewürdigt werden. Das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft e.V. (FÖS) hat heraus gebracht, dass die Rückstellungen für die Folgekosten des Braunkohletagebaus nicht ausreichen, also auf die Steuerzahler abgewälzt werden. Eine zweite Untersuchung macht erstmals öffentlich, dass vor allem alte Kohlekraftwerke für einen erhöhten Quecksilber-Ausstoß verantwortlich sind. weiterlesen…

Strom vom eigenen Dach oder aus Region senkt Kosten und erhöht Akzeptanz

Neue Publikation: Chancen und Herausforderungen bei Eigenverbrauch und regionaler Direktvermarktung von erneuerbarem Strom

Besitzer einer Solarstromanlage und Grünstromlieferanten sollen nach dem Willen der Bundesregierung für selbst verbrauchten oder regional vermarkteten Strom künftig die EEG-Umlage bezahlen. Bislang befreite der Gesetzgeber den so genannten Eigenstromverbrauch – auf verlangte für Ökostrom, der nicht über die Strombörse, sondern direkt an einen Grünstromhändler verkauft wurde, nur einen ermäßigter Satz. Für Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien, eine logische Vorgehensweise. „Eigenverbrauch von Ökostrom und regionale Direktvermarktung haben den Vorteil, dass Strom dort verbraucht wird, wo er produziert wird. Beide dienen der dezentralen Energiewende und machen lange Transportwege überflüssig. Zudem erhöht der Strombezug von Anlagen aus der Region die Akzeptanz für die Energiewende vor Ort“, betont Vohrer. weiterlesen…