BUND-Bilanz: nur Trippelschritte beim Klimaschutz

2013 – Jahr wachsenden Engagements für Agrar- und Energiewende – im Wahlkampf verquere „Veggie-Day“- und Mautdebatten – Stiefkind Klimaschutz

Für den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) stand das zurückliegende Jahr ganz im Zeichen großer Demonstrationen für eine andere Agrar- und Energiepolitik, so lässt er in einer Pressemitteilung wissen. „Das Jahr 2013 hat gezeigt, dass sich die Zivilgesellschaft wieder deutlich sichtbar einmischt, wenn es um den Schutz unserer Lebensgrundlagen geht“, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger in einer Jahresbilanz. weiterlesen…

Vom ElterngeldPlus bis zur Ressourcenproduktivität

Friedrich-Ebert-Stiftung: Fortschrittsforum schließt Arbeit ab – vielfältige Ergebnisse

„Wie wollen wir künftig leben?“ Diese Frage stand vor zwei Jahren am Anfang eines Großexperiments der Friedrich-Ebert-Stiftung. Mit rund 100 Expertinnen und Experten wurde nicht nur die Arbeit der Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ begleitet, sondern auch versucht, die Antwort auf die Frage zu geben, was heute Fortschritt bedeutet. Welche Erkenntnisse gewannen die Verantwortlichen in der Retrospektive aus ihrer Arbeit? In einem Abschieds-Newsletter zogen die Redakteure Mirco Kaesberg und Dominic Schwickert am 23.12.2013 Bilanz. weiterlesen…

UBA: CO2-Ausstoß pro kWh steigt

Von 570 Gramm CO2 pro Kilowattstunde (2011) auf 601 g (2012)

Der Indikator „direkte CO2-Emissionen je Kilowattstunde Strom“ wird auch als „Emissionsfaktor“ oder spezifische Emission bezeichnet. Er charakterisiert die Klimaverträglichkeit der Stromerzeugung. Für die Erzeugung einer Kilowattstunde Strom wurden in Deutschland im Jahr 2011 durchschnittlich 564 Gramm Kohlendioxid freigesetzt. Hierbei ist der Stromhandelssaldo nicht berücksichtigt. Im Vergleich dazu ergibt sich unter Berücksichtigung des Stromhandelssaldos für den Inlandsstromverbrauch ein Wert von 570 Gramm CO2 pro Kilowattstunde. Eine Schätzung für 2012 weist 601 Gramm pro Kilowattstunde für den inländischen Stromverbrauch aus. weiterlesen…

Weltweiter Katalysator für erneuerbare Energien

Geografische Daten für die Nutzung erneuerbarer Energien in Entwicklungsländern sammeln

Die Weltbank hat ein internationales Programm gestartet, das geografische Daten für die Nutzung erneuerbarer Energien in Entwicklungsländern sammeln soll. Die Bank sieht darin einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zum Zugang armer Bevölkerungsschichten zu sauberer Energie. Das Generalsekretariat der Vereinten Nationen kündigte darüber hinaus an, bis April 2014 genaue Fahrpläne für den Ausbau erneuerbarer Energien in einem Dutzend Entwicklungsländer vorzulegen. weiterlesen…

Hinrichs-Rahlwes: Energiewende nicht mehr aufhaltbar

EREC– und EREF-Präsident Rainer Hinrichs-Rahlwes hält im Solarify-Selbst-Gespräch die Energiewende für nicht mehr aufhaltbar. Denn weltweit würden immer mehr „Ziele und Politiken für Erneuerbare entwickelt“.

Das BEE-Vorstandsmitglied bestreitet, dass sich überall Widerstand rege, längst sei es „nicht mehr ernsthaft bestreitbar, dass eine vollständig auf Erneuerbaren Energien basierende nachhaltige und sichere Energieversorgung möglich“ sei – die Integration erneuerbarer Energien mache „große Fortschritte“. Allerdings gebe es in der EU dringenden Handlungsbedarf. Das Ziel von 45% Erneuerbaren bis 2030 in Europa sei längst überfällig – der neuen Bundesregierung komme hier große Bedeutung zu. weiterlesen…

BEE: EE-Freunde in Regierung

Ministerien im Energiewende-Check: Schlüsselpositionen von Befürwortern der Erneuerbaren Energien besetzt

Die Spitzen der für die Energiewende maßgeblichen Bundesministerien sind mit Befürwortern der Erneuerbaren Energien besetzt. Das zeigt das Ergebnis des Abgeordneten-Checks der Initiative ‚Erneuerbare Energiewende Jetzt!‘. Die Initiative hatte die Direktkandidaten für die Bundestagswahl 2013 wie auch die neu eingezogenen Bundestagsabgeordneten befragt, ob sie drei zentralen Forderungen der Erneuerbaren-Branche zustimmen. Die Forderungen lauten: Erneuerbare zum Kern der Energieversorgung machen, Ausbau der Erneuerbaren zügig fortsetzen, Investitionssicherheit für Erneuerbare erhalten. weiterlesen…

Pilarsky-Grosch: „Weg der Energiewende mutig fortsetzen!“

Wind kein Kostentreiber

Sylvia Pilarsky-Grosch, Präsidentin des Bundesverbandes WindEnergie, fordert im Solarify-Selbst-Gespräch, dass Deutschland den Weg der Energiewende mutig fortsetzt. Die Strompreise seien nicht zu hoch – zumindest sei Wind kein Kostentreiber – auch im Binnenland nicht. Den Vowurf der „Verspargelung“ weist sie mit historischen Rückblenden zurück – und belegt die Wichtigkeit der Wind-Industrie mit 118.000 Arbeitsplätzen und einem Exportanteil von 67 Prozent. Deshalb, so die Wind-Präsidentin, „wollen wir, wie 93 Prozent der Menschen in Deutschland, fortsetzen“. weiterlesen…

Energiebilanzen: EE wachsen weiter

Erneuerbare steigern Anteil am Gesamtverbrauch, der wächst um 2,6 Prozent

Die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen e.V. (AGEB) hat ihre Jahresprognose vorgelegt. Danach lag der Energieverbrauch in Deutschland 2013 voraussichtlich 2,6 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Insgesamt wurden nach vorläufigen Berechnungen 14.005 Petajoule (PJ) oder 477,7 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE) Energie verbraucht. Den stärksten Einfluss auf die Entwicklung hatte die kühle Witterung im ersten Halbjahr. Unter Berücksichtigung des Temperatureffekts wäre der Energieverbrauch nur um etwa 1 Prozent gestiegen. Von der schwachen Konjunkturentwicklung gingen kaum verbrauchssteigernde Effekte aus. Mineralöl und Steinkohle profitierten zudem von niedrigen Weltmarktpreisen. weiterlesen…

Fundamentaler Wandel

Beobachtung und Analyse der Märkte leitungsgebundener Energien

Die Energiemärkte in Deutschland erleben einen fundamentalen Wandel. Treibende Kraft ist der anhaltende Zubau an Strom-Erzeugungskapazitäten aus erneuerbaren Energien. Dies verlangt einen erheblichen Ausbau der Netze. Die grundlegenden Entwicklungen bei Erzeugung und Netzen wirken sich auch auf die wettbewerblichen Endkundenmärkte und damit die Verbraucher aus. Das ist das Ergebnis des zweiten gemeinsamen Monitoringberichts von Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt über die Entwicklung der deutschen Elektrizitäts- und Gasmärkte im Jahr 2012, der am 19.12.2013 vorgelegt wurde. Mit dem Monitoringbericht 2013 setzen die beiden Bundesbehörden ihre 2012 begonnene Zusammenarbeit in der Beobachtung und Analyse der Märkte leitungsgebundener Energien fort. weiterlesen…