Deutsche Unternehmen mit Rekord-Forschungsausgaben

Neuer Rekord: Drei-Prozent-Ziel erreicht

Mit 53,8 Milliarden Euro haben die deutschen Unternehmen 2012 so viel Geld für interne Forschung und Entwicklung (FuE) ausgegeben wie nie zuvor. Das waren 5,3 Prozent mehr als im Vorjahr, heißt es in der aktuellen FuE-Erhebung des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft. Damit ist das im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung vereinbarte Ziel, drei Prozent des Bruttoinlandsproduktes für Forschung und Entwicklung aufzuwenden, erreicht. Zwei Drittel dieser Summe stammen aus der Wirtschaft, insbesondere der Industrie. weiterlesen…

Forschungspolitik – Fraunhofer empfiehlt

Forschen in Deutschland: Zehn Empfehlungen für die Wissenschaftspolitik

In einer Pressemitteilung verschickte die Fraunhofer-Gesellschaft am 07.11.2013 Vorschläge für die Forschungspolitik: „Fraunhofer-Experten suchen und finden Lösungen für globale Herausforderungen“, hieß es in der Erklärung, und: „Sie tragen dazu bei, die Zukunft durch Innovationen zu sichern. Um die Rahmenbedingungen für Forschung und Entwicklung zu verbessern, haben Fraunhofer-Strategen zehn Empfehlungen für die Wissenschaftspolitik erarbeitet. Sie passen gut zur Meldung des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, meint Solarify, daher stehem Sie hier bei derselben. weiterlesen…

Braunkohle hat weder umweltpolitisch noch wirtschaftlich Chancen

DIW Berlin: Braunkohle nicht systemrelevant für Energiewende – neue Tagebaue überflüssig

Anlässlich der aktuellen Diskussion fasst das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) seine Arbeiten zur Braunkohlewirtschaft zusammen: Nimmt man die Ziele der Bundesregierung in Bezug auf die Energiewende ernst, so hat die Braunkohle im deutschen Stromsystem weder aus umweltpolitischer noch aus wirtschaftlicher Perspektive eine Zukunft. Angesichts des Scheiterns der „CO2-armen“ Braunkohleverstromung durch CO2-Abscheidung und –Speicherung (CCS Carbon Capture and Storage) ist Braunkohle auf lange Zeit der mit Abstand CO2-intensivste Energieträger und trägt ursächlich dazu bei, dass die CO2Vermeidungsziele für 2020 nicht erreicht werden. weiterlesen…

BGR: Energiestudie 2013

…zur rohstoffwirtschaftlichen Beratung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) und der deutschen Wirtschaft

Die von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) vorgelegte „Energiestudie 2013 – Reserven, Ressourcen und Verfügbarkeit von Energierohstoffen“ zeigt, dass Deutschland auch im Zeichen der Energiewende noch lange auf fossile Energierohstoffe angewiesen ist. Kohle bleibt beherrschendeEnergieressource. weiterlesen…

Deutsche Klimaschutzziele bis 2020 nicht zu erreichen

Keine signifikante Senkung der CO2-Emissionen zu erwarten

Im Koalitionsvertrag haben CDU/CSU und SPD vereinbart, dass die Treibhausgas-Emissionen in Deutschland bis 2020 um mindestens 40 Prozent gegenüber dem Stand von 1990 sinken sollen. Das bedeutet für den Energiesektor (Stand 1990: rd. 1.000 Mio. t CO2), dass die CO2-Emissionen von derzeit (2012)  rd. 800 Mio. t auf 600 Mio. t gesenkt werden müssten – innerhalb weniger Jahre um weitere 200 Mio. t. Das teilte das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in Münster mit: „Ein Erreichen der Klimaziele bis 2020 ist derzeit eine völlige Illusion“, so IWR-Direktor Dr. Norbert Allnoch. weiterlesen…

Xaver treibt Windernte auf neues Rekordhoch

Deutsche Windgeneratoren produzieren mehr als 26 GW Leistung

Das Sturmtief „Xaver“ hat für einen neuen Rekord bei der Windstrom-Erzeugung in Deutschland gesorgt. Am Abend des 05.12.2013 (Donnerstag) haben deutsche Windenergieanlagen erstmals mehr als 26.000 MW Strom ins Netz gespeist. Der Rekord überbot die erst am 28. 10. 2013 aufgestellte Höchstmarke von 24,7 GW, die  das über Nord- und Westeuropa ziehende Orkantief „Christian“ aufgestellt hatte, um 1.300 MW. Das ging aus den Daten der Strombörse EEX in Leipzig hervor. Diese Windstromleistung entspricht der Kraftwerksleistung von 26 mittleren Atomkraftwerken, wie die das Münsteraner Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) meldete. weiterlesen…

CO2-News

Daimler-Vorstand: „Jedes zusätzliche Gramm CO2 ist teuer“

Die Politik hat 95 g/km als Grenzwert für Neuwagen von 2021 an vorgegeben. Daimler-Entwicklungsvorstand Thomas Weber zweifelt daran, dass die Kunden auf Grund dessen mehr Elektrofahrzeuge kaufen. Die neuen EU-Vorgaben für den [[CO2]]-Ausstoß werden nach Einschätzung von Weber ein Kraftakt für den deutschen Autohersteller. „Sicher streben alle Hersteller eine Punktlandung an, denn jedes zusätzlich eingesparte Gramm CO2 ist unglaublich aufwendig und teuer“, sagte Weber laut Die Zeit der Nachrichtenagentur dpa. Das werde den Wettbewerbs-Druck weiter erhöhen. weiterlesen…

Netzausbau stockt

Homann kritisiert: 2013 kein einziger neuer Kilometer

Der für die Energiewende unerlässliche Stromnetzausbau stockt. Von den Projekten des aktuell laufenden Ausbauprogramms gemäß dem Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG) sei im ganzen Jahr 2013 kein einziger neuer Leitungskilometer gebaut worden, sagte der Chef der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, der Deutschen Presseagentur (dpa). Gründe sind laut tagesschau.de Einsprüche von Bürgern, Planungsänderungen und Verzögerungen bei der Zusammenarbeit verschiedener Behörden. Damit seien weiterhin nur 268 Kilometer des 2009 gestarteten Programms umgesetzt, das den dringenden Bedarf auf 1855 Kilometer veranschlagt. weiterlesen…

Die Bürger-Energiewende

Der Begriff Energiewende wurde erstmalig in den 80er Jahren formuliert mit dem Buch des Öko-Instituts „Energiewende – Wachstum und Wohlstand ohne Erdöl und Uran“. 1980 war dort die erste Energiewendestudie von Florentin Krause mit Unterstützung der Friends of the Earth-Stiftung, USA, der Max-Himmelheber-Stiftung und der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft erschienen. Die wissenschaftliche Prognose zeigte Szenarien auf, in der wirtschaftliche Entwicklung auch ohne stetig steigenden Verbrauch von Kohle, Erdöl, Erdgas und Uran möglich ist. Energieeffizienz in Kombination mit dem Einsatz Erneuerbarer Energien, wie Sonne, Wind, Wasser, Biomasse und Geothermie wurde Lösungsmodell für die langfristige Senkung des Energiebedarfs und Ressourcenimports. Seit den 80er Jahren wurden diese Szenarien in viele konkrete Konzepte, Planungen und Projekte umgewandelt, um zu zeigen, dass die Ursprungsidee in die Realität überführt werden kann. weiterlesen…