Zweitgrößter Offshore-Windpark der Welt eingeweiht

Greater Gabbard – bald mit Zwilling

500 Megawatt, 140 Turbinen, Strom für 530.000 Haushalte: Der Offshore-Windpark Greater Gabbard ist der weltweit zweitgrößte seiner Art und wurde am Mittwoch eingeweiht. RWE Innogy und Scottish and Southern Energy (SSE) haben die Anlage rund 23 Kilometer vor der Küste Suffolks aus dem Boden der Nordsee gestampft. Kostenpunkt: 1,6 Mrd. Pfund, wie RWE am 07.08.2013 mitteilte. weiterlesen…

Fukushima: pro Tag 300 t verseuchtes Wasser ins Meer

Kommt nuklear kontaminiertes Grundwasser an die Oberfläche?

In Fukushima ist nach wie vor keine Entspannung der Lage in Sicht – ganz im Gegenteil: Nun droht nuklear verseuchtes Grundwasser an die Oberfläche zu gelangen, täglich sickern 300 Tonnen ungehindert ins Meer. Die Regierung in Tokio verliert allmählich die Geduld mit dem Reaktor-Betreiber Tepco. Das berichtet das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR). weiterlesen…

Mercedes-Benz: CO2 statt R1234yf

Streit um Kältemittel R1234yf – KBA kneift

Das Kältemittel R1234yf erregt die Gemüter. Als Killer-Kältemittel wurde es gar verschrien. Mercedes-Benz sieht sich in seiner Meinung über das Fluid bestätigt und wird die Innentemperatur seiner Autos nun über klimafreundliche CO2-Anlagen regulierbar machen. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) legt sich indes nicht fest. Abfragen bei Fahrzeugherstellern hätten „ein sehr uneinheitliches Bild über deren Risikobewertung ergeben. Somit war auf diesem Wege eine neutrale Risikoeinschätzung durch das KBA nicht möglich“. weiterlesen…

Das EEG-Umlage-Märchen

Oder: Die wundersame Vermehrung der EEG-Umlage

Mit freundlicher Genehmigung von Tina Ternus, Photovoltaik-Büro

Glauben auch Sie an den EEG-Umlagen-Tsunami? Daran, dass aufgrund des Booms von Solarstromanlagen die Strompreise in die Höhe schießen? Dass die Energiewende unbezahlbar wird, wenn der Zubau von Solar- und Windanlagen weiterhin so zunimmt? Dann sind auch Sie auf eine großartige Inszenierung hereingefallen – sie könnte „das EEG-Umlagenmärchen“ heißen. weiterlesen…

77.000 Bürger klickten auf www.die-stromsparinitiative.de

Online-Info-Portal der Bundesregierung gefragt

Bis Ende Mai 2013 haben rund 77.000 Bürger das Onlineportal www.die-stromsparinitiative.de der Bundesregierung genutzt. Diese Zahl nennt die Regierung in einer Antwort (17/14246) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen über den Stand der Initiative des Bundesumweltministeriums. Auf der Internetplattform können sich Verbraucher kostenlos über bestehende Angebote zum Thema Stromsparen informieren. weiterlesen…

EU-Kommission: Vorerst keine Zölle im Anti-Subventionsverfahren

Untersuchen gehen aber weiter

Die EU-Kommission wird die Untersuchungen wegen möglicher unrechtmäßiger Subventionen für chinesische Hersteller kristalliner Photovoltaik-Produkte fortsetzen. Vor dem Hintergrund des im Anti-Dumpingverfahren ausgehandelten Kompromisses wird es auch in diesem Verfahren aber vorerst keine vorläufigen Zölle geben. Die endgültige Entscheidung über die Einführung von Zöllen in beiden Verfahren wird nun bis zum 5. Dezember fallen. EU ProSun forderte Brüssel auf, die Ermittlungsergebnisse zu veröffentlichen. AFASE indes begrüßte die Entscheidung der EU-Kommission. weiterlesen…

Energie-Managementsysteme für effiziente Energienutzung

Zuschuss zu Erstzertifizierung oder Energiecontrolling

Um Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre Energieeffizienz durch Energie-Managementsysteme zu steigern, fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) ab 15.08.2013 die Einführung von Energiemanagementsystemen. Bundewirtschaftssminister Rösler nennt sie „ein zentrales Instrument, um Energie-Einsparpotenziale erkennen und heben zu können. Industrie, Gewerbe, Handel und Dienstleistungsbereich verbrauchen insgesamt 43 Prozent der jährlichen Endenergie. Da gibt es noch enorme Einsparpotenziale, die es zu nutzen gilt.“ weiterlesen…

Unternehmen profitieren vom EE-Ausbau

Strompreise sinken an allen Handelsmärkten

Der Ausbau der erneuerbaren Energien lässt nach einer Mitteilung des Bundesverbands Erneuerbar Energien (BEE) die Strompreise mittlerweile an allen Handelsmärkten der Strombörse fallen. Während die preissenkenden Effekte regenerativer Energien bislang nur am so genannten Spotmarkt erkennbar gewesen seien, seien sie nun auch am Markt für langfristige Energielieferverträge (Terminmarkt) angekommen. Die europäische Energiebörse (EEX) notierte am 31.07.2013 den Preis für die Lieferung von Grundlaststrom für das kommende Jahr 2014 bei 3,661 Cent pro Kilowattstunde – und damit rund 24 Prozent niedriger als im Vorjahr. „Von den niedrigen Börsenstrompreisen haben bislang nur Unternehmen profitiert, die in der Lage sind, kurzfristig am Spotmarkt einzukaufen. In Zukunft kommen auch jene Betriebe in den Genuss günstiger Strompreise, die sich über langfristige Lieferverträge mit Energie eindecken“, erklärte BEE-Präsident Dietmar Schütz. weiterlesen…