DUH: Kosten für EEG-Befreiungen explodieren

2014 mehr als sieben Milliarden Euro – Verbraucher zahlen

Die Kosten für die von der Bundesregierung großzügig ausgeweitete Befreiung energieintensiver Unternehmen von der EEG-Umlage laufen aus dem Ruder, so die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH). Nach 2,7 Milliarden Euro im Jahr 2012 und fast 5 Milliarden im laufenden Jahr könnten die von der Industrie eingesparten Stromkosten 2014 schon deutlich über die 7-Milliarden-Euro-Marke steigen – dann, wenn die zuständige Bundesanstalt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) alle beantragten Befreiungen von der Umlage genehmigen würde. Siehe auch; „IWR: Verbraucher subventionieren große Stromabnehmer mit 7 Mrd Euro„.
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Hitze-Extreme nehmen stark zu

Studie von PIK und UCM

Extreme wie die heftige Hitzewelle 2012 in den USA oder die 2010 in Russland werden in naher Zukunft wahrscheinlich häufiger auftreten. Vor wenigen Jahrzehnten kamen sie in dieser Form kaum vor. Heute lassen sich durch den menschgemachten Klimawandel bereits auf fünf Prozent aller Landflächen monatliche Hitze-Extreme im Sommer beobachten. Bis 2020 wird sich diese Zahl voraussichtlich verdoppeln und bis 2040 vervierfachen, wie jetzt eine Studie von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und der Universidad Complutense de Madrid (UCM) ergab. Eine weitere Zunahme von Hitze-Extremen in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts könnte vermieden werden, wenn der globale Ausstoß von Treibhausgasen stark verringert würde. weiterlesen…

Ölwirtschaft: Zu viel Staat erhöht Kosten für Gebäudesanierung

IWO-Studie beziffert Investitionsbedarf bis 2050 auf 2,1 Billionen Euro

Haushalte mit unterdurchschnittlichem Einkommen belastet die von der Bundesregierung geforderte energetische Sanierung von Wohngebäuden finanziell besonders. Denn sie verteuert das Wohnen erheblich – insbesondere wenn der Einsatz bestimmter Technologien oder Energien bei der Sanierung vorgeschrieben wird. Zu diesen Ergebnissen kommt eine neue Studie, die das Fraunhofer-Institut für Bauphysik (IBP) und das Forschungscenter Betriebliche Immobilienwirtschaft an der Technischen Universität Darmstadt (FBI) im Auftrag des von der Mineralölwirtschaft getragenen Instituts für Wärme und Oeltechnik (IWO) erstellt wurde. weiterlesen…

EVU jammern und wollen abschalten – 2

E.ON: Ergebnis im Rahmen der Erwartungen

Die Geschäftsentwicklung von E.ON liegt nach dem ersten Halbjahr 2013 im Rahmen der Erwartungen, teilt Deutschlands größter Energieversorger mit. Der Umsatz habe mit 64,6 Milliarden Euro knapp unter dem Vorjahresniveau gelegen, das EBITDA sei um rund 15 Prozent auf 5,7 Milliarden Euro zurück gegangen. Positive Effekte (Kosteneinsparungen und Ergebnisanstieg bei Erneuerbare Energien und Exploration & Produktion) seien „durch den Wegfall der Ergebnisbeiträge veräußerter Gesellschaften und die derzeitigen Marktbedingungen in der fossilen Erzeugung mehr als aufgewogen“ worden, klagt E.ON. Insbesondere das europäische Kraftwerksgeschäft leide „unter geringer Auslastung der Anlagen und zu niedrigen Großhandelspreisen in Folge der europäischen Wirtschaftskrise sowie weitreichender politischer und regulatorischer Eingriffe“. weiterlesen…

Unternehmen sollen Bio-Lebensräume schaffen

Unternehmen schaffen Lebensräume für Tiere und Pflanzen auf ihrem Firmengelände

Unternehmen sollen auf ihrem Firmengelände Refugien für Tiere und Pflanzen bereitstellen und so die biologische Vielfalt schützen. Das ist das Ziel eines neuen Projekts, das vom Bundesumweltministerium (BMU) im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt gefördert wird.
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Zum 100. Todestag von August Bebel: Wüstenstrom

Bebel sah Desertec voraus

Heute vor 100 Jahren (13.08.1913) starb August Bebel, einer der Begründer der deutschen Sozialdemokratie. Mit Wilhelm Liebknecht gründete er 1869 die Sozialdemokratische Arbeiterpartei (SDAP). Im Jahr 1875 war er an der Vereinigung mit dem Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein zur Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands (SAPD) beteiligt. Ab 1892 wurde er einer der beiden Vorsitzenden der SPD, zu der sich die SAPD 1890 nach Aufhebung des Gesetzes umbenannt hatte. Seine Popularität spiegelt sich in den volkstümlichen Bezeichnungen „Kaiser Bebel“, „Gegenkaiser“ oder „Arbeiterkaiser“ wider. Er repräsentierte zwischen dem linken und dem „revisionistischen“ Flügel das sogenannte marxistische Zentrum der SPD. Darüber hinaus war er einer der bedeutendsten Parlamentarier in der Zeit des Deutschen Kaiserreichs und trat auch als einflussreicher Autor hervor. weiterlesen…

99 Prozent Methan aus Elektrolyse

Power-to-Gas: ZSW-Methan mit Erdgasqualität

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden- Württemberg (ZSW) kann einen weiteren Forschungserfolg für seine Power-to-Gas-Technologie verbuchen: Erstmals ist es den Stuttgarter Experten gelungen, ein besonders reines Methan in der ZSW-Power-to-Gas-Anlage zu erzeugen, das den Gaseinspeise- Richtlinien mehr als Genüge tut. „Das regenerative Methan aus unserer Anlage ist so hochwertig wie russisches Erdgas“, erklärt Dr. Michael Specht vom ZSW. weiterlesen…

Auswirkungen des CO2-Preises auf Firmen-Verlagerungen

Regierung weiß nicht, wie viele Anlagen 2013 kostenlos CO2-Zertifikate zugeteilt bekommen

Im Dezember 2009 wurde von der Europäischen Kommission die sogenannte Carbon Leakage-Liste beschlossen, die Sektoren und Teilsektoren der Industrie benennt, von denen angenommen wird, dass sie einem erheblichen Risiko einer Verlagerung von CO2-Emissionen ausgesetzt sind. Die Bewertungen aus dem Kommissionsbeschluss von 2009 basierten auf einem durchschnittlichen CO2– Preis von 30 Euro je Tonne, die das Ergebnis einer von der Europäischen Kommission durchgeführten Folgenabschätzung waren. Bis spätestens Ende 2014 muss eine Überprüfung dieser Liste durch die Europäische Kommission erfolgen. Die Revision der Liste soll im Lauf des Jahres 2014 abgeschlossen werden, schreibt die Bundesregierung in einer Antwort (17/14396) auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Fraktion. In ihrer Antwort konnte die Bundesregierung jedoch nicht sagen, wie viele dem Emissionshandel unterliegende Anlagen 2013 kostenlose Zertifikate zugeteilt bekommen sollen. Ebensowenig ist geklärt, ob und unter welchen Bedingungen die Europäische Kommission von den ursprünglichen 30 Euro je Tonne CO2 bei ihren Berechnungen abweichen darf. Solarify dokumentiert die Antwort in Ausschnitten. weiterlesen…

Regierung treibt Stromkosten für Haushalte

BUND: Bundesregierung verschärft ungerechte Stromkosten-Verteilung zu Lasten der Privathaushalte – Kostendämpfung durch Abschaffung der Industrieprivilegien

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die Regierungsparteien CDU, CSU und FDP aufgefordert, ihre Angriffe auf das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) einzustellen. „Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist nicht hauptsächlicher Treiber der Stromkosten“, sagte die BUND-Energieexpertin Tina Löffelsend. Kostentreiber seien vor allem Rabatte, die der Industrie gewährt würden. Auf diese Weise würde ein privater Durchschnittshaushalt die Stromrechnung der energieintensiven Industrie inzwischen mit insgesamt etwa 69 Euro pro Jahr bzw. zwei Cent pro Kilowattstunde subventionieren. Allein die von den Regierungsparteien ausgeweiteten Rabatte und die neu eingeführte Offshore-Umlage führten nach BUND-Berechnungen 2013 zu einem Aufschlag von rund einem Cent pro Kilowattstunde Strom. weiterlesen…

DENEFF: Energieeffizienz in Wahlprogrammen – „Kessel Buntes“

Die Info-Plattform „Energieverschwendung halbieren!“ der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V. (DENEFF) analysierte die Wahlprogramme der aktuell im Bundestag vertreten Parteien: Vielzählige Einzelversprechen, aber keine ganzheitlichen Effizienz-Strategien, um die Energiewende kostengünstig umzusetzen und Effizienzziele zu erreichen. CDU, FDP und Grüne sind offen für einen zweiten Anlauf für eine Steuerförderung von Gebäudesanierungen. SPD, Grüne und Linke plädieren für mehr KfW-Mittel. Die FDP ist gegen Produktverbote, die Grünen wollen neue Ölheizungen verbieten. weiterlesen…