Alte Heizungsanlagen verschlechtern Deutschlands Klimabilanz

Erneuerbare Wärme dank staatlicher Förderung günstiger denn je

Trotz sommerlicher Hitze sollten die Verbraucher jetzt schon an den Winter denken, mahnt die Agentur für Erneuerbare Energien. Denn die Rückschau auf die vergangene kalte Jahreszeit zeige: Die Witterung hat den Energieverbrauch im ersten Halbjahr 2013 in Deutschland um rund 4 Prozent auf 1,9 Milliarden Kilowattstunden steigen lassen. Grund dafür sei vor allem die deutlich längere Heizperiode. Der überwiegende Einsatz fossiler Brennstoffe habe negative Auswirkungen auf die Klimabilanz. Je größer der Marktanteil von Heizungsanlagen auf Basis Erneuerbare Energien werde, umso besser werde die Klimabilanz des Wärmesektors – selbst bei klirrender Kälte. Schon 2012 sparten die Erneuerbaren mit ihrem Anteil von mehr als zehn Prozent am Wärmemarkt rund 40 Millionen Tonnen Treibhausgase ein. weiterlesen…

Denkanstoß: „Schlaue Netze“

Keine Angst vor der Energiewende

Die Mobilitätsforscher Weert Canzler und Andreas Knie entwerfen in ihrem Buch „Schlaue Netze ein Szenario, das eine Wende in der Strom- und Wärmeerzeugung und im Verkehr zusammendenkt. Ihre zentrale Aussage: Wir brauchen keine Angst vor der Energiewende zu haben. Kerngedanke ist die Formulierung eines Schlaue-Netze-Gesetzes als Hebel für das Gelingen der Wende. Der Vorschlag ist gleichermaßen radikal wie komplex und zielt auf eine starke Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. weiterlesen…

Chemie³ geht an den Start

Nachhaltigkeitsinitiative von Wirtschaft und Gewerkschaft

Nicht übertrieben von der Öffentlichkeit wahrgenommen hat die chemische Industrie am 29.05.2013 ihre Kräfte unter einem Dach gebündelt, „um das Prinzip Nachhaltigkeit voranzutreiben“, so eine Pressemitteilung. Mit der gemeinsamen Initiative Chemie³ von Wirtschaftsverband (VCI), Gewerkschaft (IG BCE) und Arbeitgeberverband (BAVC) arbeite erstmals eine ganze Branche daran, Nachhaltigkeit als Leitbild zu verankern, teilten die Gründer bei einer Pressekonferenz in Frankfurt mit. Nachhaltigkeit werde als Verpflichtung gegenüber den jetzigen und künftigen Generationen verstanden – und als Zukunftsstrategie, in der wirtschaftlicher Erfolg mit sozialer Gerechtigkeit und ökologischer Verantwortung verknüpft sei. Darauf hingewisen hat jetzt erneut Susanne Bergius in ihrem Handelsblatt-Newsletter Nachhaltige Investments. weiterlesen…

PV-Einspeisung: bis Ende 2013 nachrüsten

Rund 70.000 Betreiber mittelgroßer Photovoltaik-Anlagen betroffen

Die Übergangsfrist für die Befreiung vom Einspeisemanagement für PV-Anlagen mit einer Leistung zwischen 30 und 100 kW läuft Ende 2013 ab. Betroffen sind Solarstromanlage , die in den Jahren 2009, 2010 und 2011 in Betrieb genommen wurden. Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW) weist die rund 70.000 Betreiber dieser Solarstromanlagen darauf hin, dass sie bis spätestens 01.01.2014 die gesetzlichen Anforderungen des Einspeisemanagements erfüllen müssen, um sich die EEG-Vergütung weiterzu sichern. weiterlesen…

Bundesnetzagentur veröffentlicht Bundesbedarfsplan-Monitoring

Homann: „Umfassender Überblick über den Stromnetzausbau“

Die Bundesnetzagentur will ihre Information über Fortschritte im Übertragungsnetz ausbauen. Der Internetauftritt zum Netzausbau www.netzausbau.de enthält jetzt Informationen zu den insgesamt 36 Leitungsbauvorhaben aus dem Bundesbedarfsplangesetz. Die einzelnen Vorhaben werden in einem Steckbrief beschrieben, hinzu kommen künftig auch Informationen zu Terminen, Beteiligungsmöglichkeiten und aktuellen Zeitplänen. weiterlesen…

Solarify: Zurückhaltung bei Politiker-Zitaten im Wahlkampf

Nicht alles lohnt die Auseinandersetzung

Solarify wird sich im Bundestagswahlkampf bei Zitaten vor allem von Politikern stark zurückhalten. Denn Wunsch und Wahrheit, Mythos und Methode, Differnzierung und Diffamierung  purzeln wie immer in solchen Zeiten munter durcheinander. Sei es, dass manche Äußerung im Gefecht schlicht daneben geht – oder sei es, dass viele einseitige und interessierte Aussagen den gemeinsamen Boden der Wahrheit weit hinter sich lassen – oder sei es, dass der Zweck sichtbar die Mittel heiligen soll: Vielfach lohnt sich die Auseinandersetzung nicht. weiterlesen…

Mängel bei Nachhaltigkeits-Strategien der Bundesländer

Bertelsmann-Stiftung und Wuppertal-Institut: Verbesserungspotenzial

Flächendeckende Nachhaltigkeits-Strategien auf Länderebene fehlen bis heute – nur die Hälfte der Bundesländer ist dieser Aufgabe bisher gerecht geworden. Die verabschiedeten Strategien unterscheiden sich zudem sowohl im Hinblick auf das Themenspektrum als auch in Bezug auf ihre Bindungswirkung in den politischen und gesellschaftlichen Alltag hinein. Dem Umstand ging eine Studie des Wuppertal Instituts nach, die im Rahmen des Projektes „Nachhaltigkeitsstrategien erfolgreich entwickeln“ der Bertelsmann Stiftung entstanden ist und vom NRW-Umweltministerium gefördert wurde. Die „Untersuchung von Nachhaltigkeitsstrategien in Deutschland und auf EU-Ebene“ befasst sich anhand der Themenfelder „Nachhaltiges Wirtschaften“, „Nachhaltige Finanzpolitik“, „Bildung für nachhaltige Entwicklung“, „Nachhaltige gesellschaftliche Teilhabe“ und „Jugendbeteiligung“ mit dem Stand der Strategieentwicklung in den einzelnen Bundesländern. Sie zeigt Best-Practice-Beispiele zu allen Themenfeldern auf, die auch in anderen Ländern einsetzbar wären. weiterlesen…

Wissenschaft für Nachhaltigkeit in Baden-Württemberg

Mit fünf Millionen Rolle der Wissenschaft für nachhaltige Entwicklung stärken

Das Wissenschaftsministerium Baden-Württemberg hat im April 2012 eine Expertengruppe einberufen, die Anregungen für die Stärkung von Nachhaltigkeit in Lehre, Forschung und im Transfer von Hochschulen erarbeitete. Sprecher des siebenköpfigen Gremiums war Professor Dr. Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt und Energie. Vor kurzem hat die Kommission ihre Empfehlungen vorgelegt. Sie sollen in einem breiten Dialog mit allen Beteiligten diskutiert werden. Im Herbst 2013 ist dazu eine öffentliche Veranstaltung geplant. weiterlesen…

Propaganda wirkt: Bezahlbarer Strom für Deutsche wichtig

Fast die Hälfte für Energieministerium

Bezahlbarer Strom ist für 70 Prozent der Deutschen aktuell mit Abstand die wichtigste energiepolitische Herausforderung. 43 Prozent der Bundesbürger meinen zudem, dass für das Gelingen der Energiewende ein Energieministerium erforderlich ist. Das belege seine repräsentative Online-Befragung „Energiekompetenz der Bundestagsparteien“, sagt der Energiedienstleister Ensys AG. weiterlesen…