Bosch: EU-CO2-Flottenwerte erreichbar

Abgase können sauberer werden – Fast 16.000 E-Fahrzeuge in D – immer noch mehr Trabbis

Der Technologie- und Dienstleistungskonzern Bosch ist optimistisch, dass sich die für das Jahr 2020 angestrebten CO2-Flottenwerte der EU von 95 Gramm pro Kilometer technisch erreichen lassen. Gleichzeitig sind auf deutschen Straßen mehr Elektrofahrzeuge unterwegs als häufig angenommen. Das ist ein Resultat einer aktuellen Untersuchung von ZSW und DFKI. Während in der öffentlichen Debatte zumeist nur die Anzahl der Elektro-Pkw im Fokus steht, haben die Forscher der beiden Institute auch Nutzfahrzeuge und Krafträder in die Bilanz aufgenommen. weiterlesen…

Frankreich: wieder PV-Kürzung in Q-3

Erneute Kürzung der PV-Einspeisetarife

Nach einem Rückgang der Modulpreise in Frankreich um 2,6 Prozent für die gebäudeintegrierte Photovoltaik und um 7,5 Prozent im Aufdachbereich im zweiten Quartal des Jahres 2013 hat die französische Energieregulierungsbehörde (Commission de Régulation de l’Énergie, CRE) die Einspeisetarife für den Zeitraum zwischen Juli bis September 2013 erneut gesenkt: für gebäudeintegrierte Anlagen um 3,5 Prozent und für Aufdachanlagen sogar um 9,5 Prozent. weiterlesen…

Fossile Förderungen bremsen Erneuerbare

Biomasse ist das Rückgrat der Energiewende

Der Vorsitzende des Österreichischen Biomasse-Verbandes wandte sich gegen die Kritik der fossilen Lobby an der europäischen Biomasse-Förderung. In einer Presseaussendung wird Dr. Horst Jauschnegg zitiert: „Während man auf EU-Ebene direkte Förderungen für Atomkraft plant, Kohle subventioniert und der Verbund in einem Jahr 659 Millionen Euro für seine Gaskraftwerke abschreibt, kritisiert die fossile Lobby die Förderungen für Biomassekraftwerke. Ohne die massiven Förderungen für fossile Energien sowie die Einpreisung ihrer Umweltschäden wären aber gar keine Unterstützungen für Biomasse notwendig“. weiterlesen…

BUND fordert mehr Solarthermie

Für stärkere Wahrnehmung der Solarthermie in der Energiepolitik

Die Wärmeerzeugung aus Solarenergie zum Heizen, für Warmwasser, für die Industrie hat wesentlich höhere Potenziale als bisher beachtet wurde. Im Vergleich zum immensen Ausbau der Stromerzeugung aus Solarenergie ist die Solarthermie sowohl politisch als auch in ihrem technischen Potenzial ungerechtfertigt ins Hintertreffen geraten. Der BUND tritt daher für eine deutlich stärkere Wahrnehmung der Solarthermie in der Energiepolitik ein. weiterlesen…

Wegweiser zum Klimawissen

Neues Web-Portal von Helmholtz „Klimanavigator“

Die Helmholtz-Gemeinschaft (das Helmholtz-Zentrum Geesthacht, Zentrum für Material- und Küstenforschung GmbH, HZG – ausführende Stelle Climate Service Center, CSC) hat ein neues Portal ins Netz gestellt: den Klimanavigator. Ziel des Klimanavigators ist es nach eigenen Angaben, „einen Überblick über die klimarelevante Forschung sowie über Klimawandel und Klimaanpassungsinitiativen zu vermitteln“. Die Webplattform richte sich in erster Linie an Nutzer aus Politik und Wirtschaft, die mit Fragen des Klimawandels konfrontiert seien. Auch Medien, Bildungseinrichtungen und interessierte Laien könnten „profitieren“. weiterlesen…

Rösler legt Energieforschungsbericht vor

Ausgaben von 399 auf 708 Mio. Euro (um 77 Prozent) gestiegen

In der Sitzung des Bundeskabinetts am 31.07.2013 hat Bundeswirtschafminister Rösler, den ersten Bundesbericht Energieforschung vorgelegt. Mit dem Bericht informiert die Bundesregierung die Öffentlichkeit über die Förderpolitik und die Entwicklungen bei der Förderung neuer Energietechnologien. Danach sind im Berichtszeitraum (2006 bis 2012) die Ausgaben für die Forschung und Entwicklung moderner Energietechnologien um 77 Prozent gestiegen, von 399 Millionen Euro auf 708 Millionen Euro. weiterlesen…

Arktischer Eisschild seit 1980 halbiert

Wissenschaftlich abgesichterte Untersuchungen

Der Klimawandel lässt durch steigende Temperaturen den arktischen Eisschild immer weiter schmelzen und bedroht damit auch die Weltwirtschaft. Seit 1979 hat die US-Raumfahrtbehörde NASA das schrumpfende Ausmaß des arktischen Eisschildes dokumentiert. Der Verlauf der Messwerte zeigt einen Rückgang des Eisschildes von etwa 13 Prozent pro Jahrzehnt. Die sechs niedrigsten Messwerte für die Meereisbedeckung der Arktis sind dabei in den vergangenen sechs Jahren erfasst worden. Während das arktische Eis 1980 noch mehr als 7 Mio. km² bedeckte, waren es 2012 nur noch etwa 3,5 Mio. km² – eine Verringerung um rund 50 Prozent in gut 30 Jahren. Klimaforscher sehen die Ursache für diese Entwicklung im globalen Treibhauseffekt, der durch den weltweit enormen Ausstoß von CO2 und weiteren Klimagasen, vor allem Methan, ausgelöst wird. weiterlesen…