Q ENERGY baut größtes schwimmendes Solarkraftwerk Frankreichs

66 MW auf ehemaliger Kiesgrube

Q ENERGY France belegte nach eigenen Angaben vom 30.08.2022 zufolge bei der jüngsten französischen PPE2-Solarausschreibung den ersten Platz und verfügt nun über einen festen Tarif sowie die Baugenehmigung für ein schwimmendes 66-MW-Solarprojekt auf einer ehemaligen Kiesgrube im Nordosten Frankreichs – dem größten seiner Art in Frankreich. Bei einem Gesamtvolumen von 339 MW belegte Q ENERGY France den ersten Platz in dieser Ausschreibungsrunde. (Foto: Schwimmende PV © SolarWriter – Own work – CC BY-SA 3.0, commons.wikimedia.org) weiterlesen…

Natürlicher Klimaschutz gegen Klima- und Biodiversitätskrise

Aktionsprogramm  soll Klimaschutzleistung der Ökosysteme stärken und Folgen der Klimakrise mildern

Endlich werden Klimakatastrophe und Artenschwund zusammen gesehen, wo doch letzterer genau betrachtet gefährlicher für das Fortbestehen der Menschheit ist, als zwei bis drei Grad Erwärmung der Atmosphäre. Bundesumweltministerin Lemke hat am 31.08.2022 den Entwurf für das Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (Entwurf und Kurzfassung) im Rahmen eines Moorbesuchs in einem vom BMUV geförderten Pilotprojekt, den Möllmer Seewiesen bei Oranienburg (Brandenburg), vorgestellt. weiterlesen…

Großes Grünes Wasserstoffprojekt am Suez-Kanal

Globeleq kooperiert mit Ägypten bei Großem Grünen Wasserstoffprojekt

Globeleq, nach eigenen Angaben führendes unabhängiges Energieunternehmen in Afrika, hat eine Absichtserklärung mit der ägyptischen New and Renewable Energy Authority (NREA), der General Authority for Suez Canal Economic Zone (SCZONE), dem Sovereign Fund of Egypt for Investment and Development (TSFE)  und der Egyptian Electricity Transmission Company (EETC) unterzeichnet, um gemeinsam eine große Anlage für grünen Wasserstoff in der Suez Canal Economic Zone zu entwickeln. weiterlesen…

Klimawandel zieht den Stöpsel

Sinkt das Grundwasser, versickern Bäche und Flüsse, das Trinkwasser verschmutzt

Zunehmende Trockenheit, weniger Niederschlag, vermehrter Wasserbedarf in der Landwirtschaft – der Klimawandel führt regional und weltweit zu sinkenden Grundwasserständen und Dürren. Ist der unterirdische Wasserpegel niedrig, gelangt belastetes Oberflächenwasser aus Bächen und Flüssen vermehrt ins Grundwasser. Die Folge: Unser Trinkwasser und die Grundwasserökosysteme sind gefährdet, das Mengenproblem wird damit auch zu einem Güteproblem. Das beschreiben Forscher aktuell in Water Research. Die ARD veranstaltete am 29.08.2022 einen ganzen Themenabend zum Thema Wasser. Neue Forschungsansätze und Konzepte zur Verbesserung der Grundwasserneubildung sind dringend notwendig und müssen speziell auf die jeweiligen Regionen abgestimmt sein, so ihre Empfehlung. weiterlesen…

MCC: Sozialer Friede trotz Gas-Knappheit

Neues Entlastungspaket empfohlen

Das Berliner Klimaforschungsinstitut Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) hat die Verteilungswirkungen von Mehrkosten und möglichen Kompensationen durchgerechnet – und empfiehlt für die Zeit bis April 2023 ein neues Entlastungspaket. Denn die hohen Energiepreise infolge von Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine und des Ausfalls russischer Energielieferungen gefährden den sozialen Frieden in Deutschland. weiterlesen…

Kupferindustrie klagt über Gasmangel

Hohe Energiepreise gefährden Ausbau der erneuerbaren Energie und verursachen Einschränkungen der Produktion

Zusätzlich 2,419 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh) kommen ab dem 01.10.2022 auf Haushaltskunden und Unternehmen zu. Entsprechend hohe Kosten drohen mit der Gasumlage auch der deutschen Kupferbranche – so das gleichnamige Institut am 30.08.2022. Aktuell führten die erheblichen Energiepreissteigerungen für die Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr schon zu enormen Mehrkosten, die nun durch eine Gasumlage zusätzlichgesteigert werden. Durch sie entsteht zudem ein fundamentaler Wettbewerbsnachteil, der die deutsche Kupferindustrie und die inländische Produktion von essenziell für die Energie- und Mobilitätswende notwendigen Produkten grundsätzlich in Frage stellt. weiterlesen…

Mit Graphen effizient Gold aus Elektronikschrott gewinnen

„Stein der Weisen“?

Laut einer Untersuchung chinesischer und britischer Forscher kann Graphenoxid Gold mit hoher Effizienz aus Elektronikschrott gewinnen. Alchemisten glaubten einst an die Existenz des Steins der Weisen: einer Substanz, die billige Stoffe in kostbares Gold verwandeln kann. Nun haben Wissenschaftler des Shenzhen Institute of Advanced Technology der Chinesischen Akademie der Wissenschaften (CAS), des Institute of Metal Research der CAS, der Universität Manchester und der Tsinghua-Universität in China laut einer Veröffentlichung in Nature Communications gezeigt, dass Graphen eine Art Stein der Weisen sein kann und die Goldgewinnung aus Abfällen ermöglicht, die nur Spuren von Gold enthalten (ein Milliardstel Prozent). (Bild: Goldstaub – © Savana Price auf Pixabay) weiterlesen…

Folgen des Kriegs für deutsche Wasserstoffstrategie

Schnell unabhängig von Fossilen werden

Die aktuelle Lage (Krieg und Klimawandel) erhöhe die Dringlichkeit, unabhängig von fossilen Brennstoffen zu werden, und führe zu einer Intensivierung und Beschleunigung der internationalen Kooperationen bei Wasserstoff im Hinblick auf den globalen Markthochlauf und künftige Lieferketten für Wasserstoff, schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (20/3155) auf eine Kleine Anfrage der Union (20/2916) zum Thema „Infrastruktur stärken, Netze ausbauen und Innovation fördern – Voraussetzungen für den Markthochlauf der Wasserstoffwirtschaft in Deutschland“.(hib/MIS) weiterlesen…

Weichen stellen für den Markthochlauf

Bayern und Baden-Württemberg gründen Wasserstoffallianz

Mit der Gründung einer Wasserstoffallianz wollen sich Baden-Württemberg und Bayern zukünftig stärker vernetzen und Vorreiter auf nationaler und internationaler Ebene bei der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie sein. Die Ministerpräsidenten beider Länder betonten bei einer gemeinsamen Pressekonferenz am 29.08.2022 die Bedeutung des ‚grünen‘ Wasserstoffs, der klimaneutral aus erneuerbarem Strom erzeugt wird, als Energieträger der Zukunft. weiterlesen…

Brandenburg verabschiedet Energiestrategie 2040

33 GW Photovoltaik und 15 Windenergie

Das Landeskabinett hat am 25.08.2022 eine „Energiestrategie 2040“ sowie einen Pfad mit Zwischen- und Sektorenzielen für den (noch zu erarbeitenden) Klimaplan beschlossen. Demnach soll Brandenburg bis 2045 klimaneutral sein – so auf PV Magazine und das Brandenburgische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie (MWAE) in einer Medienmitteilung. weiterlesen…