Warum Atomkraft uns jetzt gar nicht hilft

Kampagnen-Netzwerk Campact listet Gründe für weiteren Ausstieg auf

Union und FDP fordern, die Atomkraft weiterlaufen zu lassen, angetrieben von Konzern-Lobbyisten, so Campact in einer Medienmitteilung vom 13.08.2022. Dabei seien AKW kein Mittel, die Energiekrise zu überwinden, argumentiert die NGO. Campacts Fakten zu den vier größten Irrtümern. weiterlesen…

AKW-Laufzeitverlängerung nur mit staatlicher Garantie

Auf Sicherheitsprüfungen und notwendige Nachrüstungen soll verzichtet werden

„Der Streckbetrieb für Atomkraftwerke ist eine Mogelpackung“, titelte das Handelsblatt am12.08.2022. Und Klaus Stratmann schrieb: „Die eklatanten Schwächen der Kernenergienutzung verschwinden nicht mit der Energienotlage. Es gibt keine überzeugende Lösung für die Entsorgung des hochradioaktiven Mülls, die Havarierisiken sind nicht zu beherrschen.“ Jetzt legt ein Sitzungsprotokoll laut Raimund Kamm vom FORUM Gemeinsam gegen das Zwischenlager und für eine verantwortbare Energiepolitik e.V. offen: Nach Ansicht von Betreibern der letzten drei AKW würden sie einer Laufzeitverlängerung nur zustimmen, wenn auf vorgeschriebene Sicherheitsprüfungen und dann notwendige Nachrüstungen verzichtet werde und der Staat den Betreibern die Risiken abnehme. weiterlesen…

Mit Digitalisierung Ressourcen schonen

Handbook on Smart Battery Cell Manufacturing

Elektromobilität lässt Nachfrage explodieren: Um Batteriezellen im großen Maßstab herzustellen, werden „Gigafactories“ benötigt, die viel Energie und Rohstoffe verschlingen. Ein Forschungsteam am Zentrum für digitalisierte Batteriezellenproduktion des Fraunhofer IPA hat untersucht und am in einem Handbuch veröffentlicht, wie sich durch Digitalisierung der Fertigung nicht nur Produktionsprozesse optimieren, Material und Energie einsparen lassen, sondern auch die Lebensdauer der Akkus verlängert werden kann. (Titel: fraunhofer ipa, world scientific) weiterlesen…

Entwicklung von Batterien auf Holzbasis

Weltneuheit aus ligninbasiertem Hartkohlenstoff nordischer Wälder

Der Stockholmer Akkuhersteller Northvolt und der finnisch-schwedische Holz- und Papierverarbeiter Stora Enso wollen laut einer Pressemitteilung in einer Partnerschaft gemeinsam holzbasierte Batterien entwickeln. Mit einer Entwicklungsvereinbarung sollen nachhaltige Akkus mit Anoden entwickelt werden, die mit ligninbasiertem Hartkohlenstoff aus nordischem Waldholz hergestellt wird. weiterlesen…

PV-Kreislaufwirtschaft

Auf dem Weg zu nachhaltiger Photovoltaik-Industrie

Heutzutage und in den kommenden Jahren basiert die Photovoltaik (PV) auf Silizium (Si), und so wird es auch bleiben. Silizium ist das zweithäufigste Element der Erde. Es muss allerdings stark gereinigt werden, um den photovoltaischen Effekt zu erzielen. Das erfordert überaus energieintensive Verfahren und kostenschwere Industrieanlagen. So machen die Materialkosten bis zu 20% der Gesamtkosten eines PV-Moduls aus, und die Investitionen ins Material Silizium 45% der gesamten Investitionsausgaben, die für den Aufbau einer vollständigen Wertschöpfungskette bei der Produktion von PV-Modulen notwendig sind. So die Erläuterungen auf der Internetseite der jungen französischen PV-Recyclingfirma ROSI solar. weiterlesen…

Bessere Magnete für grüne Energie

Feste und duktile Weichmagnete durch Mehrkomponenten-Legierung

Weichmagnetische Werkstoffe sind Schlüsselmaterialien für die Energiewende. Sie werden in Elektromotoren eingesetzt, welche die Energie aus nachhaltigen Quellen wie Wind und Wasser in Elektrizität umwandeln. Allerdings sind herkömmliche Weichmagnete bei starker mechanischer Beanspruchung anfällig für Schäden. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Eisenforschung (MPIE), der Technischen Universität Darmstadt und der Central South University, China, haben eine neue Designstrategie entwickelt, welche die Lebensdauer von weichmagnetischen Werkstoffen erhöht und High-Tech Anwendungen wie Hochgeschwindigkeitsmotoren ermöglicht. Ihre Ergebnisse wurden am 10.08.2022 in Nature veröffentlicht. (Foto: Elektromagnet – © Life-Of-Pix, auf pixabay.com) weiterlesen…

Methode zur Umwandlung von Methan in Methanol

Entdeckung brasilianischer Wissenschaftler

In Brasilien spielt Methanol eine wichtige Rolle bei der Herstellung von Biodiesel und in der chemischen Industrie, die es für die Synthese zahlreicher Produkte verwendet. Darüber hinaus ist die Abscheidung von Methan aus der Atmosphäre von entscheidender Bedeutung, um die negativen Auswirkungen des Klimawandels abzumildern, da das Gas 25mal mehr (laut IPCC 84mal) zur globalen Erwärmung beitragen kann als beispielsweise CO2. Eine Mitteilung der Staatlichen Stiftung zur Unterstützung der Forschung in São Paulo. weiterlesen…

Energiekreislauf neuer Art

„Spinout“ Startup Influit Energy entwickelte weltweit ersten wiederaufladbaren, sicheren, elektrischen Kraftstoff

„Es war nur eine Frage der Zeit“ – so Linsey Maughan am 02.08.2022 auf der Internetseite des Illinois Institute of Technology – „bis Influit Energy weitere Wissenschaftler einstellen musste, bis die 2.100 Quadratmeter große Laborfläche im Chicagoer Stadtteil West Loop zu klein werden würde, und bis die drei Mitbegründer des Start-ups bereit wären, öffentlich ihren Erfolg bekannt zu geben: den weltweit ersten wiederaufladbaren, sicheren, elektrischen Kraftstoff“. weiterlesen…

Risikomanagement auf bisher nie dagewesene Ereignisse ausrichten

Überschwemmungen und Dürreperioden nehmen zu

„Nur weil man etwas noch nicht erlebt hat, heißt das nicht, dass es nicht passieren kann“. Mit dieser Lebensweisheit beginnt das Deutsche GeoForschungsZentrum GFZ seine Medienmitteilung vom 05.08.2022. Sie gelte auch für Naturgefahren wie Überschwemmungen und Dürren. Eine in Nature veröffentlichte Studie hat gezeigt, dass es nicht ausreicht, Maßnahmen des Risikomanagements auf den schlimmsten bisher bekannten Fall auszurichten, um die Auswirkungen von noch nie dagewesenen Ereignissen zu verringern. weiterlesen…

Energie in Eisenform

Wasserstoff sicher und effizient transportieren

Grün erzeugte Energie in Form von Eisen transportieren: Das ist die Vision eines vom Bundesforschungsministerium geförderten Projekts unter der Koordination der Universität Düsseldorf Essen (UDE). Grüner Wasserstoff, eine chemische Reaktion und der Transport in Metallform führen zu einem nachhaltigen Kreislauf. Zusammen mit Partnern aus Clausthal und Bremen sowie assoziierten Industriepartnern will das Team ein Konzept für dessen Umsetzung im industriellen Maßstab erarbeiten. (Foto: Aufnahme einer Eisenoxidschicht aus dem Rasterelektronenmikroskop © UDE/Silke Rink) weiterlesen…