NRW-Ministerin Neubaur zu Besuch bei ressourceneffizienten Unternehmen

Mit Kreislaufwirtschaft zum Klimaschutz beitragen

Das Konzept der Kreislaufwirtschaft („Circular Economy“) hilft Unternehmen, wertsteigernd Ressourcen zu schonen. In Nordrhein-Westfalen arbeiten viele Initiativen und Unternehmen bereits an solchen Lösungen. Energie- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur machte sich – laut einer NRW-Medienmitteilung vom 03.08.2022 – davon ein Bild. Unter dem Motto „Klimaschutz durch Ressourceneffizienz“ besuche sie Leuchtturmprojekte der Circular Economy in NRW – als erstes das Projekt Circular Valley in Wuppertal. (Foto: Mona Neubaur, Wirtschafts- und Klimaministerin, Landesvorsitzende GRÜNE NRW – © wikimedia commons, CC BY SA 2.0) weiterlesen…

Bund fördert deutsch-neuseeländisches Wasserstoffprojekt

Hereon und University of Otago forschen gemeinsam

Drei Projekte des bilateralen Förderaufrufs „Forschungskooperation Grüner Wasserstoff mit Neuseeland“ haben ihre Arbeit aufgenommen und ergänzen damit die bestehenden deutschen Forschungskooperationen mit Neuseeland im Bereich Grüner Wasserstoff. Der Projektträger Jülich (PtJ) hat in Zusammenarbeit mit dem DLR-Projektträger das Auswahlverfahren organisiert und betreut zusammen mit dem Institut für Wasserstofftechnologie Helmholtz-Zentrum Hereon die fachliche und administrative Umsetzung des Förderprogramms. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat am bekannt gegeben, drei Kooperationsprojekte zwischen den beiden Ländern zu fördern. weiterlesen…

ISE: Weniger Regulatorik = mehr PV-Dächer bis 30 kW

Anzahl neu installierter Batteriespeicher nimmt rasant zu

Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hat die Neuauflage einer Kurzstudie zum Ausbau der Photovoltaik in Deutschland vorgelegt. Neben leistungsbezogenen Auswertungen beinhaltet die Studie nun auch Auswertungen zum Batteriespeicherausbau. Zu den wichtigsten aktuellen Trends gehört das Wachstum bei den Aufdachanlagen bis 30 Kilowatt sowie der Zuwachs bei den PV-Heimspeichern. Zudem ist der Ausbauanteils großer Freiflächenanlagen gestiegen. Basis der am veröffentlichten Kurzstudie ist das Marktstammdatenregister (MaStR), in dem seit Januar 2019 alle an das allgemeine Versorgungsnetz angeschlossenen Stromerzeugungseinheiten eingetragen sein müssen. weiterlesen…

Noch viel zu wenig EE-Anteil an Raumwärmeversorgung

Neue Daten unterstreichen Erdgasabhängigkeit mehrerer EU-Länder im Raumwärmesektor

Die Erzeugung von Raumwärme und Warmwasser verbraucht fast ein Drittel der europäischen Endenergie und wird immer noch von fossilen Brennstoffen, vor allem Erdgas, dominiert. Ein neuer, im Rahmen der Untersuchung „Renewable Space Heating under the Revised Renewable Energy Directive“ von TU Wien, Fraunhofer ISI, e-think, Öko-Institut und Viegang Maagoe entwickelter Datensatz zeigt, dass in der EU fast 50 Prozent der Heizwärme durch Erdgas erzeugt werden. Die Erdgasabhängigkeit variiert jedoch stark zwischen den einzelnen Ländern und reicht von null bis 90 Prozent. Die Studie will zu einer besseren Informationsgrundlage zur Gestaltung politischer Dekarbonisierungs-Maßnahmen beitragen. Der neu veröffentlichte und offen zugängliche Datensatz mit Zusammenfassungen für alle 27 EU-Länder ermöglicht es Nutzern, die Struktur der Raumwärmenachfrage und -versorgung in allen EU-Ländern zu erkunden. weiterlesen…

„Groteske Gier“

UN-Generalsekretär Guterres fordert Übergewinn-Steuer

Antonio Guterres hat die Krisen-Gewinne der Energie-Multis als „unmoralisch“ bezeichnet. Weil wegen dieser Gewinne (und explodierter Energiepreise viele Entwicklungsländer , die in Schulden ertränken, keinen Zugang zu Finanzmitteln hätten und darum kämpften, sich von der Coronapandemie zu erholen, ständen am Abgrund, sagte er. Daher müssten die Staaten aktiv werden. Während er vor Turbulenzen warnte, warf Guterres den Öl- und Gaskonzernen „groteske Gier“ vor. Weltweit müssten die Regierungen dafür sorgen, dass die im Zuge der Energiekrise auf Grund des Krieges in der Ukraine erzielten übermäßigen Gewinne besteuert werden, sagte Guterres am 03.08.2022. „Es ist unmoralisch, dass Öl- und Gasunternehmen aus dieser Energiekrise Rekordgewinne auf dem Rücken der ärmsten Menschen und Gesellschaften erzielen – zu massiven Kosten für das Klima.“ weiterlesen…

Aktuelle Situation der Energieversorgung

Ausschuss berät – Keine belastbaren Aussagen zu Energiepreissteigerungen

Der Bundestagsausschuss für Klimaschutz und Energie hat sich am 03.08.2022 von der Bundesregierung über die aktuelle Situation der Energieversorgung informieren lassen, vor allem im Hinblick auf einen Fahrplan für den Ausstieg aus der russischen Gasversorgung und die von der Regierung beschlossene neue Gasumlage, die ab Oktober Energie noch einmal deutlich verteuern wird – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag (hib). Angesichts der unsicheren und volatilen Lage auf den Energiemärkten lässt sich eine Entwicklung der Endverbraucherpreise noch nicht abbilden. Daher ließen laut hib sich auch keine belastbaren Aussagen über die Mehrbelastung durch die gestiegenen Gas-, Strom- und Kraftstoffkosten treffen, so die Regierung in ihrer Antwort (20/2884) auf eine Große Anfrage der CDU/CSU-Fraktion (20/1387). weiterlesen…

Energiewende hängt von Lieferketten der Windindustrie ab 

Untersuchung der GWEC mit Forderungen an Regierungen

„Regierungen weltweit sind aufgefordert, Lücken in Lieferketten ausfindig zu machen und eine Sonderkommission zu gründen, die Vorräte und Rohstoffe koordiniert“, schreibt Nicole Weinhold in ERNEUERBARE ENERGIEN vom . Die internationale Industrievereinigung der Windenergie GWEC hat die weltweiten Märkte der Windenergie und ihrer Zulieferer betrachtet und einen Zusammenhang mit den Ausbauzielen der Regierungen festgestellt. So hat sich für GWEC ein deutlicher Handlungsdruck auf Seiten der Regierungen ergeben, um die eigenen Ziele in Sachen Versorgungssicherheit und Klimaschutz zu erreichen. weiterlesen…

„Jetzt Wasserstoff-Pipelines bauen“

Gespräch mit Max-Planck-Direktor Robert Schlögl über Gaskrise und Energiewende

Der Ukrainekrieg und die drohende Gasknappheit liefern neben der Klimakrise ein weiteres Argument, so schnell wie möglich aus fossilen Energieträgern auszusteigen, und sich vor allem unabhängig von russischen Gas- und Erdöllieferungen zu machen. Peter Hergersberg (MPG) sprach mit Prof. Robert Schlögl, Direktor am Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin, darüber, wie er die bisherigen Maßnahmen der Bundesregierung zur Energiewende bewertet, was dafür noch getan werden muss und was die Wissenschaft dazu beitragen kann. weiterlesen…

Wasserstoff unbedingt bei Planung mitdenken

H2-Bereitschaft von LNG-Terminals

Weil für den Klimaschutz müssen fossile Energieträger ersetzt werden müssen, was im Fall von Erdgas aktuell durch den Ukraine-Krieg und die Abhängigkeit von russischem Erdgas verstärkt wird, plant die Bundesregierung den Einsatz von vier schwimmenden und den Bau zweier stationärer LNG-Terminals in Brunsbüttel und Stade. Da es sich hierbei – so der VDI – „um langfristige Investitionen handelt“, sollten sich diese Terminals auch für den Import von grünen Gasen wie zum Beispiel flüssigem Wasserstoff (LH2) nutzen lassen. In der aktuellen Situation sei der Bau der Terminals zwar „dringlich“, allerdings sei noch nicht abzusehen, wann darüber Wasserstoff angeliefert werden könne. weiterlesen…

Wasserstoff: Genug für Import verfügbar

ESYS-Analyse

Wasserstoff stellt als Schlüsselelement, um Klimaneutralität zu erreichen, für die Dekarbonisierung der Industrie und bestimmter Verkehrssektoren eine wichtige Ergänzung der direkten Elektrifizierung dar. Um die künftig hohen Bedarfe zu decken, werden Importe nötig sein. Es gilt, aus der Vergangenheit zu lernen und Abhängigkeiten zu minimieren. Die ESYS-Fachleute zeigen in ihrer Analyse „Optionen für den Import von grünem Wasserstoff nach Deutschland bis zum Jahr 2030“ Möglichkeiten des Transports und die Vor- und Nachteile auf und beschreiben Hemmnisse und Herausforderungen für den Aufbau von Transportketten und Wasserstoffkooperationen. (Titel: Wasserstoff-Import – © acatec-ESYS) weiterlesen…