Niedersachsen: Sechs Millionen Euro für grünen Wasserstoff

Minister Thümler: „Wir investieren in die Energiewende“

Mit sechs Millionen Euro fördert das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur ab Mai fünf Forschungsverbünde zu klimafreundlichem grünen Wasserstoff – rund 1,2 Millionen Euro jeweils in einem ersten Schritt für die kommenden drei Jahre. Die neuen Projekte bündeln als Innovationslabore zielgerichtet die verschiedenen Kompetenzen der Wasserstofftechnologien und werden die Wasserstoffforschung in Niedersachsen maßgeblich weiterentwickeln und stärken. weiterlesen…

Lesehinweis: Neue Batteriefabrik in Berlin-Marzahn?

Bis 380 neue Jobs

Kevin Hoffmann berichtet im Berliner Tagesspiegel über Pläne zum Bau „einer Fabrik für große Batterien, wie sie zum Beispiel in Gebäuden als Speicher für Solarstrom eingesetzt werden können.“ Der 1899 als Akkumulatorenfabrik-Aktiengesellschaft (AfA) gegründete Blei-Akku-Hersteller BAE Batterien will stationäre Energiespeicher herstellen, Bleibatterien für stationäre Anlagen, wie zum Beispiel für die Notstromversorgung in Datenzentren, Krankenhäusern, für Energieversorgungsanlagen und Telekommunikationseinrichtungen. Es gehe nicht um Lithium-Ionen-Batterien, wie sie oft in Elektroautos und Kleingeräten verbaut sind. Das Konsortium CSE (steht für Ceramic Salt Energy) setzt auf Natriumchlorid, also herkömmliches Kochsalz, als Ausgangsstoff. weiterlesen…

Vorerst Flaute für Ü20-Windkraft-Förderung

Beihilferechtliche Bedenken der EU zwingen Regierung zum Herunterfahren

Weil Windgeneratoren, die älter als 20 Jahre sind, aufgrund der Beihilferegelung der EU nicht mehr gefördert werden dürfen, muss die Bundesregierung geplante Anschlusshilfen verschieben und nun über neue Regelungen nachdenken, so zahlreiche Medien. Aus dem BMWi hieß es, man plane eben eine „beihilfefeste“, mit den Koalitionsfraktionen abgestimmte Regelung. Zusätzlich soll die Netzanbindung von Offshore-Windparks verbessert werden, indem deren Umlagefähigkeit unter bestimmten Bedingungen ermöglicht werde. weiterlesen…

24. April – Tag der Erneuerbaren Energien

Chancen der Energiewende

Was vor 25 Jahren, am 25.04.1996 – 10 Jahre zuvor im Gedenken an die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl am 26. April 1986 initiiert – als Tag der offenen Tür für Erneuerbare-Energien-Anlagen im sächsischen Oederan begann, ist heute zu einem bundesweiten Aktionstag mit großer Reichweite geworden. „Der „Tag der Erneuerbaren Energien“, zeigt, dass es ein großes Spektrum umwelt- und klimafreundlicher Alternativen zur Atomkraft und auch fossilen Energiequellen gibt, die keine gefährlichen Altlasten hinterlassen, kostengünstig sind und zur regionalen Wertschöpfung beitragen“, so BEE-Präsidentin Simone Peter. Die Erneuerbaren Energien seien mittlerweile nicht nur Stromproduzent Nr. 1 in Deutschland, sondern böten auch Beschäftigung für 300.000 Menschen. weiterlesen…

Deutschland tritt Internationaler Solarallianz bei

Nach Wegfall geografischer Beschränkungen stimmt Bundeskabinett Zeichnung von ISA-Rahmenabkommen zu

Das Bundeskabinett hat in seiner Sitzung am 21.04.2021 der Zeichnung des (geänderten) Rahmenabkommens zur Gründung der Internationalen Solarallianz (ISA) und damit dem Beitritt Deutschlands zu der 2015 gegründeten Organisation zugestimmt. Die ISA mit Sitz bei Neu Delhi und 75 Mitgliedern will den Ausbau der Solarenergie beschleunigen. weiterlesen…

BSW: Jährlich durchschnittlich 10 GW mehr PV erforderlich

Enttäuschung über EEG-2021-Reförmchen

Enttäuscht hat die Solarwirtschaft auf Pläne der Großen Koalition reagiert, den Ausbau der Photovoltaik 2022 einmalig um vier Gigawatt anzuheben. Zu den am 23.04.2021 bekannt gewordenen Plänen erklärte BSW-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig: „Mit einem Feuerlöscher lässt sich ein verheerender Waldbrand nicht löschen, mit vier Gigawatt mehr Photovoltaik nicht der Klimakollaps verhindern!“ Der BSW fordert stattdessen, die installierte Photovoltaik-Kapazität bis 2030 zu vervierfachen und das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) entsprechend zu überarbeiten. weiterlesen…

Erste EEG-2021-Schritte

Größere Ausschreibungsmengen bei Wind und Solar – Reaktionen

Die Koalition hat sich laut tagesschau.de auf zusätzliche Ausschreibungen für den Ausbau von Windkraft und Photovoltaik für 2022 verständigt. Zudem sollen Genehmigungsverfahren im Immissionsschutzgesetz erleichtert werden. Außerdem sollen die Stromverbraucher bei den Strompreisen um Milliarden entlastet werden. Dazu soll die EEG-Umlage auch 2023 und 2024 mit Mitteln aus dem Bundeshaushalt stabilisiert werden.Erfreut reagierte der Bundesverband Erneuerbare Energie darauf, dass sich die Koalition auf eine Erhöhung der Ausschreibungsmengen bei Wind und Solar geeinigt hat. Aber – so eine Medienmitteilung – „weitere Schritte müssen folgen“. Der VKU spricht von „guten Korrekturen“ und der Bundesverband Wärmepumpe sieht Schritte in die richtige Richtung“. weiterlesen…

Miscanthus: nachhaltige Energiequelle auf Grenzertragsflächen

Bemerkenswerte photosynthetische Fähigkeit

Einige Gräser sind nachhaltige Energiequellen, die laut neuer Forschung auch unter rauen Wachstumsbedingungen helfen könnten, Netto-Null-CO2-Emissionen zu erreichen. Die Gattung der Miscanthus-Gräser, die üblicherweise verwendet wird, um Gestaltung und Struktur in Gärten zu bringen, könnte schnell zur ersten Wahl für die Biokraftstoffproduktion werden. Eine Untersuchung des Earlham-Instituts Norwich („‘Physiological and transcriptional response to drought stress among bioenergy grass Miscanthus species’ in Biotechnology for Biofuels„) zeigt, dass diese Gräser auch aufgrund ihrer bemerkenswerten photosynthetischen Fähigkeit bei niedrigen Temperaturen auch unter schlechteren landwirtschaftlichen Bedingungen – wie z.B. auf Grenzertragsflächen – angebaut werden können (Riesen-China-Schilf, Miscanthus als Ethanol-Kandidat – Foto © nationalruralflickr.com, CC BY 2.0, commons.wikimedia.org). weiterlesen…

„Direkter Weg in unbeherrschbare Heißzeit der Erde“

Fell kritisiert EU-Klimagesetz

Energie-Experte Hans-Josef Fell sieht das neue EU-Klimagesetz skeptisch: Die EU-Mitgliedsstaaten und das Parlament hätten sich zwar auf ein Gesetz für Klimaneutralität bis 2050 verständigt, mit dem Zwischenziel einer CO2-Reduktion von netto mindestens 55% bis 2030 – aber im Gegensatz zu vielen Kommentaren „können diese EU-Ziele keineswegs den bereits herrschenden Klimanotstand auf der Erde beenden, geschweige denn den Eintritt der Erde in eine unbeherrschbare irdische Heißzeit verhindern. Die Konsequenzen werden sein, dass es die menschliche Zivilisation wie wir sie heute kennen spätestens ab 2050 nicht mehr geben wird.“ weiterlesen…

THG-Schleudern werden geschont

Entlastungen für Unternehmen bei der CO2-Bepreisung

Seit dem 01.01.2021 gilt in Deutschland die CO2-Bepreisung für Wärme und Verkehr, zwei Bereiche, die für einen Großteil der klimaschädlichen Treibhausgasemissionen verantwortlich sind. Unternehmen sollen jedoch bald von den Kosten der 2021 gestarteten CO2-Bepreisung für Wärme und Verkehr entlastet werden. Sie erhalten laut einer BMU-Medienmitteilung einen Ausgleich, wenn sich Nachteile im internationalen Wettbewerb ergeben, müssen dafür aber einen Großteil der Mittel in den Klimaschutz investieren. weiterlesen…