24. April – Tag der Erneuerbaren Energien
Chancen der Energiewende
Was vor 25 Jahren, am 25.04.1996 – 10 Jahre zuvor im Gedenken an die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl am 26. April 1986 initiiert – als Tag der offenen Tür für Erneuerbare-Energien-Anlagen im sächsischen Oederan begann, ist heute zu einem bundesweiten Aktionstag mit großer Reichweite geworden. „Der „Tag der Erneuerbaren Energien“, zeigt, dass es ein großes Spektrum umwelt- und klimafreundlicher Alternativen zur Atomkraft und auch fossilen Energiequellen gibt, die keine gefährlichen Altlasten hinterlassen, kostengünstig sind und zur regionalen Wertschöpfung beitragen“, so BEE-Präsidentin Simone Peter. Die Erneuerbaren Energien seien mittlerweile nicht nur Stromproduzent Nr. 1 in Deutschland, sondern böten auch Beschäftigung für 300.000 Menschen. weiterlesen…
Das Bundeskabinett hat in seiner Sitzung am 21.04.2021 der Zeichnung des (geänderten) Rahmenabkommens zur Gründung der
Enttäuscht hat die
Die Koalition hat sich laut
Einige Gräser sind nachhaltige Energiequellen, die laut neuer Forschung auch unter rauen Wachstumsbedingungen helfen könnten, Netto-Null-CO2-Emissionen zu erreichen. Die Gattung der Miscanthus-Gräser, die üblicherweise verwendet wird, um Gestaltung und Struktur in Gärten zu bringen, könnte schnell zur ersten Wahl für die Biokraftstoffproduktion werden. Eine Untersuchung des
Energie-Experte Hans-Josef Fell sieht das neue EU-Klimagesetz skeptisch: Die EU-Mitgliedsstaaten und das Parlament hätten sich zwar auf ein Gesetz für Klimaneutralität bis 2050 verständigt, mit dem Zwischenziel einer CO2-Reduktion von netto mindestens 55% bis 2030 – aber im Gegensatz zu vielen Kommentaren „können diese EU-Ziele keineswegs den bereits herrschenden Klimanotstand auf der Erde beenden, geschweige denn den Eintritt der Erde in eine unbeherrschbare irdische Heißzeit verhindern. Die Konsequenzen werden sein, dass es die menschliche Zivilisation wie wir sie heute kennen spätestens ab 2050 nicht mehr geben wird.“
Seit dem 01.01.2021 gilt in Deutschland die
Die EU-Kommission hat am 21.04.2021 ein Maßnahmenpaket für nachhaltige Finanzierung vorgelegt, das durch einen delegierten Rechtsakt im Rahmen der EU-Taxonomie dazu beitragen soll, in der Europäischen Union mehr Geld in nachhaltige Tätigkeiten zu lenken: Anleger sollen in die Lage versetzt werden, ihre Investitionen verlässlich und ohne „Greenwashing“ auf nachhaltigere Technologien und Unternehmen umzustellen. Auf globaler Ebene will die EU bei der Festlegung von Standards für ein nachhaltiges Finanzwesen eine Führungsrolle übernehmen. Die umstrittene Frage, wie in diesem Rahmen Investitionen in Erdgasprojekte eingestuft werden, wurde kurzfristig auf einen separaten Gesetzgebungsvorschlag Ende des Jahres verschoben. VKU-Hauptgeschäftsführer Ingbert Liebing warnt denn auch vor einer Gefährdung der Versorgungssicherheit durch eine „jahrelange Hängepartie in einem europäischen Gesetzgebungsverfahren“.
Dynamische, zeitabhängige Stromtarife könnten für mehr Ökostromverbrauch und weniger CO2-Belastung sorgen. Kunden, Umwelt und das Klima sollen mit ihnen durch intensive, gezielte Ökostromnutzung profitieren. Beim Verbrauch soll Geld durch Mitnahmeeffekte bei niedrigen Börsenstrompreisen gespart und sogar der Aufbau von Eigenversorgung – auch für Mieter – möglich werden.
Die EU-Taxonomie, ein europäisches Regelwerk, das festlegen soll, welche Finanzprodukte zukünftig als nachhaltig gelten, wird von der