Organisch-anorganische Perowskite als kristalline Lichtfänger

Empa-Forscher: Perowskit-basierte Optoelektronik viel billiger

Drei Institute der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt EMPA forschen an sogenannter Perowskit-basierter Optoelektronik, wie zum Beispiel Solarzellen, Photodetektoren und Leuchtdioden (LEDs). Im AMYS-Projekt haben sich Labors der EPFL, der ETH Zürich und der Empa laut einer Medienmitteilung vom 07.02.2023 für vier Jahre zusammengeschlossen, um neue chemische Zusammensetzungen, aber auch einfache und skalierbare, kostengünstige Produktionsmethoden zu erforschen. weiterlesen…

Material- und Energieverbrauch reduzieren

Verbrauch von Ressourcen digital erfassen

Mit einer digitalen Erfassung, Speicherung und Integration von Ressourcendaten lassen sich Material- und Energieverbräuche verfolgen und reduzieren. Durch das digitale Vorgehen sind Einsparpotenziale quantifizierbar. Die aktuelle Kurzanalyse „Technologien zur digitalen Erfassung von Ressourcenverbräuchen“ des VDI Zentrums Ressourceneffizienz (VDI ZRE) zeigt als Leitfaden Methoden und Best-Practice. (Titel: VDI-Kurzanalyse 32 – © VDI ZRE) weiterlesen…

Rahmensetzung für Nachhaltigkeitsarbeit in Unternehmen

Steuererleichterungen als Anreize für nachhaltiges Unternehmertum?

Um den Rahmen für eine machbare, aber trotzdem ambitionierte Nachhaltigkeitsarbeit in den Unternehmen von politischer Seite aus zu gestalten, brauchen die Unternehmen eine klare Orientierung, mit welchen Instrumenten sie eine gute Nachhaltigkeitsberichterstattung erreichen können. Das machte Christian Geßner, Leiter des Zentrums für Nachhaltige Unternehmensführung (ZNU) an der Universität Witten/Herdecke, am 08.02.2023 während eines öffentlichen Fachgespräches des Parlamentarischen Beirats für nachhaltige Entwicklung zum Thema „Nachhaltige Unternehmensführung“ deutlich. weiterlesen…

Energiekrise könnte für Klima und Wirtschaft doppelt günstig ausgehen

Studie rechnet rückblickend für 2022 Ausfall von russischem Gas und Öl durch

Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine vor fast einem Jahr mangelt es nicht an pessimistischen Vorhersagen für das Klima und für die Wirtschaft: Die geopolitischen Spannungen könnten den Kampf gegen die Erderhitzung in den Hintergrund drängen, und die Preisschocks bei Öl und Gas könnten unseren Wohlstand ruinieren. Doch eine neue Studie auf Basis eines angesehenen ökonomischen Gleichgewichtsmodells hält das Gegenteil für denkbar: eine Win-Win-Situation für Klima und Wirtschaft. Die Untersuchung wurde mit Blick auf CO2-Ausstoß und Bruttoinlandsproduk und die ehrgeizige EU-weite Bedarfseinsparung erstellt und am 06.02.2023 Nature Climate Change veröffentlicht. Mitgewirkt hatte das Berliner Klimaforschungsinstitut MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change). weiterlesen…

Globaler Kohleausstieg nur mit konsequenterer Politik

– und mit China

Die derzeitige Klimapolitik, einschließlich Bemühungen wie die der “Powering Past Coal Alliance“, wird nicht zu einem globalen Kohleausstieg führen, wie eine Studie zeigt, die in Nature Climate Change veröffentlicht wird. Länder, die aus der Kohleverstromung aussteigen wollen, müssen ihre politische Strategie ausweiten, da sie sonst Gefahr laufen, das überschüssige Kohleangebot in andere Industriezweige im eigenen Land zu verlagern, etwa in die Stahlproduktion. China hat laut den Forschungsergebnissen die Chance, den Markt für erneuerbare Energien zu prägen, wenn es sofort mit dem Ausstieg aus der Kohle beginnt. Andernfalls könnte es den weltweiten Durchbruch der erneuerbaren Energien auf gefährliche Weise verzögern. weiterlesen…

Hin zur Kreislaufwirtschaft im Batterie-Bereich

Bayreuther Wissenschaftler ebnen Weg für die Refabrikation von Batteriesystemen

Bayreuther Ingenieure haben laut einer Medienmitteilung der Universität vom 07.02.2023 einen neuen Weg zur Analyse von Batteriezuständen gefunden. Er zeigt schnell und unaufwändig, ob eine Batterie komplett ersetzt werden muss oder ob es reicht, nur eine der enthaltenen Batteriezellen zu ersetzen. Das war bisher nur durch umfangreiche Messvorgänge feststellbar. weiterlesen…

Uneinigkeit bei Umsetzung von Farm-to-Fork-Strategie

Anhörung im Bundestagsausschuss für Ernährung und Landwirtschaft

Mit der „Farm-to-Fork“-Strategie der EU, die unter anderem die Reduzierung der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln in der Landwirtschaft um 50 Prozent bis 2030 vorsieht, hat sich – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag – eine Anhörung des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft am 07.02.2023 befasst. Gegenstand der Anhörung war ein Antrag (20/3487) der CDU/CSU-Fraktion, der eine „nachhaltige Verwendung von Pflanzenschutzmitteln“ fordert. Die Belastung der Umwelt soll durch Innovationen in weiterlesen…

Einflüsse des Klimawandels auf terrestrische Ökosysteme

Globale Studie der Universität Bayreuth

Pflanzenökologen der Universität Bayreuth zeigen laut einer Medienmitteilung vom 06.02.2023 in Nature Geoscience, wie sich der globale Klimawandel auf terrestrische Ökosysteme auswirkt. Veränderungen in der Vegetationsaktivität konnten meist durch Veränderungen der Temperatur und der Bodenfeuchtigkeit erklärt werden. Änderungen der Sonneneinstrahlung und des CO?-Gehalts in der Atmosphäre spielten selten eine dominante Rolle. In einigen Ökosystemen sind nach einer langjährigen Zunahme der Vegetationsaktivität Rückgänge zu beobachten. Diese Trendumkehr wirft die Frage auf, ob terrestrische Ökoysteme auch in Zukunft einen hohen Beitrag zur Bindung von atmosphärischem Kohlenstoff leisten werden. weiterlesen…

Kreative AKW-„Weiter“-Nutzung

Bayern-SPD will große Stromspeicher an bisherigen AKW-Standorten

Der bayerische SPD-Landesvorsitzende Florian von Brunn fordert den Bau großer Stromspeicher an alten Standorten von Atomkraftwerken – und wirft der Staatsregierung Untätigkeit auch in diesem Bereich vor. Denn selbst wenn die Atomreaktoren Grafenrheinfeld (Foto), Gundremmingen und Isar bei Landshut stillgelegt seien, die dorthin führenden Stromleitungen blieben fürs Erste bestehen. Deshalb wären nach Ansicht des bayerischen SPD-Chefs Florian von Brunn die Kraftwerksstandorte besonders gute Standorte für große Stromspeicher – so (u.a.) der Bayerische Rundfunk am 04.02.2023. weiterlesen…

Belgiens „Riss-Reaktor“ vom Netz

Tihange 2 endgültig abgeschaltet

Deutsche Politiker und Atomkraftgegner nennen es einen „großen Erfolg“: Nach 40 Jahren Laufzeit ist am 31.01.2023 der umstrittene Reaktor Tihange 2 in Belgien vom Netz gegangen. Doch es gab auch Proteste gegen die Abschaltung. 2012 hatten Fachleute tausende haarfeine Risse im Reaktordruckbehälter des Kernkraftwerks Tihange 2 entdeckt, die aber laut der Atomaufsichtsbehörde „höchstwahrscheinlich“ schon bei der Herstellung 1979 entstanden sind. Der sogenannte „Riss-Reaktor“ steht nur 50 Kilometer entfernt von der deutschen Grenze. (Foto: Kühltürme des AKW Tihange – © Michielverbeek – eig. Werk. Liz.u. CC BY-SA 3.0 üb. Wikimedia) weiterlesen…