COP27: Klimarettung nur mit Ressourcenwende
UN-Wissenschaftler machen auf Bedeutung einer nachhaltigen Ressourcennutzung für Lösung der planetaren Dreifachkrise aufmerksam
Ohne Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft sind die Klimaziele nicht zu erreichen. Erstmalig kamen bei einem von Bundesumweltministerium und Weltressourcenrat (International Resource Panel, IRP) organisierten COP27-Side-Event Wissenschaftler von Weltklimarat (IPCC), Weltbiodiversitätsrat (IPBES) und Weltressourcenrat (IRP) zusammen, um über Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft zu sprechen. Die Veranstaltung fand laut einer BMUV-Medienmitteilung vom 17.11.2022 am „Tag der Lösungen“ im Rahmen der Weltklimakonferenz (COP27) im ägyptischen Sharm El-Sheikh statt. (Foto: COP27 Plenum – © UNFCCC 6 Nov 22 Simon Stiel, Kiara Worth 3 – CC BY-NC-SA 2.0) weiterlesen…
Im jährlichen weltweiten Klimaschutzranking ist Deutschland (vonPlatz 13) auf Platz 16 abgerutscht, so
Am 11.11.2022 hielt die Bundesministerin des Auswärtigen, Annalena Baerbock, vor dem Deutschen Bundestag eine Rede aus Anlass der COP27 in Scharm-el-Scheich.
Im Jahr 2022 erreichen die fossilen CO2-Emissionen weltweit 36,6 Milliarden Tonnen CO2 und werden somit leicht höher liegen als vor der Corona-Pandemie. Zusammen mit Landnutzungsemissionen von 3,9 Milliarden Tonnen belaufen sich die Gesamtemissionen auf 40,6 Milliarden Tonnen und damit leicht unter den bislang höchsten Werten von 2019 (40,9 Milliarden Tonnen). Dies zeigt der aktuelle Bericht des
Biologisch abbaubare Mikroplastik-Partikel in Böden können zu einem verstärkten Anstieg von CO2-Emissionen in die Erdatmosphäre führen. Das zeigt eine interdisziplinäre, in
Angesichts der Tatsache, dass durch klimabedingte Katastrophen mehr Menschen vertrieben werden als durch Konflikte, stellte UN-Generalsekretär António Guterres am 07.11.2022 im Rahmen der COP27 die Einzelheiten seines Plans vor, mit dem sichergestellt werden soll, dass innerhalb der nächsten fünf Jahre alle Menschen auf der Erde durch Frühwarnsysteme geschützt werden. Der Exekutivaktionsplan für die Initiative „Frühwarnungen für alle“ sieht laut der u.a.
Weil immer mehr Holz als Brennstoff genutzt wird, verliet die EU in alarmierendem Tempo CO2-Senken – Wald. Das geht aus einer am 07.11.2022 veröffentlichten Untersuchung
43 Prozent der im Jahr 2019 neu zu gelassenen Pkw waren großvolumig – ihre umweltfeindlichen und sozial ungerechten Auswirkungen auf die Nutzung des öffentlichen städtischen Raums sind stark angestiegen. Jeder fünfte davon war ein SUV und jeder zehnte ein Geländewagen. Nur ein Fünftel waren Kleinwagen/Minis oder zählten zur Kompaktklasse. Zudem sind die Pkw seit 1950 immer länger geworden. Die maximale Länge beträgt gegenwärtig 6,80 Meter. Das sind circa 60 Prozent mehr als vor 70 Jahren. Auch sind die Autos seit damals in die Breite gegangen – auf über 2,10 Meter mit Spiegel – eine Steigerung um fast 35 Prozent – so eine