Auf dem Weg zum klimaneutralen Straßenverkehr

Vergleich von Batterie-, Brennstoffzellen- und mit synthetischen Kraftstoffen betriebenen Autos

Würden 60 Prozent der konventionellen Benzin- und Diesel-betriebenen Personenwagen in der Schweiz bis 2050 auf „strombasierte“ Fahrzeuge umgestellt, also Batteriefahrzeuge, wasserstoffbetriebene Brennstoffzellenfahrzeuge und mit synthetischen Treibstoffen fahrende Fahrzeuge, könnten deren Treibhausgas-Emissionen (THG) von heute rund sechs Mio. t um jährlich zwei bis 4.5 Mio. t reduziert werden. Dabei sind die Rahmenbedingungen entscheidend, schreibt Christian Bach am 07.04.2022 auf der Internetseite der schweizerischen Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa). weiterlesen…

Wie sieht die Energieversorgung von morgen aus?

Einschätzung von Manfred Fischedick zu Energieversorgungsrisiken, Energiepreiskrise und Klimaschutz-Herausforderung

In den letzten zwei Jahren hat sich die Welt verändert und vermehrt beherrschen Krisen das Bild. Jahrzehntelange Gewissheiten gelten nicht mehr, Risiken und Unsicherheiten nehmen zu, die Herausforderungen werden immer komplexer und erfordern gleichzeitig immer schnelleres und konsequenteres Handeln. weiterlesen…

Interesse an Solaranlagen wächst

Immer mehr Verbraucher wollen Energiekosten sparen und unabhängiger von Energieimporten werden

Der Bundesverband Solarwirtschaft registriert ein deutlich wachsendes Verbraucherinteresse an der Anschaffung eigener Solaranlagen zur Strom- und Wärmeerzeugung und von Solarspeichern. Der Verband führt dieses auf die explodierenden Energiepreise und den wachsenden Wunsch vieler Bürger zurück, sich infolge des Ukraine-Krieges unabhängiger von russischen Energieimporten zu machen. weiterlesen…

Osterpaket „Beschleuniger für erneuerbare Energien“

Kabinett verabschiedet zentrale Gesetzesnovelle

Das Bundeskabinett hat am 06.04.2022 auf Vorschlag von Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck das sogenannte Osterpaket verabschiedet. Dabei handelt es sich um die größte energiepolitische Gesetzesnovelle seit Jahrzehnten. Mit dem Osterpaket werden einer Medienmitteilung aus dem BMWK zufolge verschiedene Energiegesetze umfassend novelliert, um so den Ausbau erneuerbarer Energien zu beschleunigen und konsequent voranzutreiben. weiterlesen…

Klimaschutz darf nicht auf der Strecke bleiben

MCC-Untersuchung ordnet deutsche Klimapolitik in 1,5-Grad-Kontext ein

Auch wenn der Ukraine-Krieg derzeit die Welt schockiert: Der Klimaschutz darf nicht Pause machen. Das Ziel des Paris-Abkommens, die Erderhitzung deutlich unter 2 Grad und möglichst auf 1,5 Grad zu begrenzen, ist Richtschnur deutscher Politik. „Wir sind mit diesem Koalitionsvertrag auf dem 1,5-Grad-Pfad“, sagte Robert Habeck zum Start des „Ampel“-Bündnisses. Diese Aussage lässt sich zwar mit Fakten stützen – sie beruht aber auf drei impliziten Annahmen, wie eine Untersuchung unter Führung des Berliner Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) zeigt. weiterlesen…

EE vorantreiben

Einigung bei naturverträglichem Ausbau der Windenergie

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, den Anteil der erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch bis 2030 auf mindestens 80 Prozent und bis 2035 auf 100 Prozent zu erhöhen. Klimaneutralität soll bis spätestens 2045 erreicht werden. Der Ausbau hat inzwischen eine doppelte Dringlichkeit: Es bleibt nicht mehr viel Zeit, um die Klimakrise wirksam einzudämmen. Und: es ist angesichts des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine notwendig, Deutschland aus dem Klammergriff der russischen Energieimporte zu befreien. Entscheidender Schlüssel dafür ist der zügige Ausbau der erneuerbaren Energien – eine Frage der öffentlichen Sicherheit, der ökologischen Vernunft und auch der ökonomischen Zukunftsfähigkeit. Daher setzt die Bundesregierung alle Hebel in Bewegung, Planungs- und Genehmigungsverfahren für erneuerbare Energien zu beschleunigen. Vor allem müssen – so eine Medienmitteilung aus Berlin – die notwendigen Flächen für den Windenergieausbau rechtzeitig bereitgestellt werden. Dazu wird die Bundesregierung ein Wind-an-Land-Gesetz vorlegen, das die Länder verpflichtet, zwei Prozent ihrer Fläche für die Windenergie an Land zur Verfügung zu stellen. weiterlesen…

Sechster IPCC-Sachstandsbericht (AR6): Beitrag der Arbeitsgruppe III: „Minderung des Klimawandels“

Hauptaussagen aus der Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger

Solarify dokumentiert die wichtigsten Aussagen der Zusammenfassung des 6. Sachstandsberichts des Weltklimarats für politische Entscheidungeträger. Der Bericht der Arbeitsgruppe III untersucht die Quellen der Emissionen und enthält eine aktualisierte globale Bewertung der Fortschritte und Zusagen bei der Eindämmung des Klimawandels. Er erläutert die Entwicklungen der Emissionsreduzierung und Klimaschutzbemühungen und bewertet die Auswirkungen der nationalen Klimazusagen in Bezug auf die langfristigen Emissionsziele. Die Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger (Summary for Policymakers, SPM) bietet eine „Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse des Berichts der Arbeitsgruppe III auf hohem Niveau und wird von den IPCC-Mitgliedsregierungen Zeile für Zeile genehmigt.“ weiterlesen…

Weltklimarat schlägt Alarm – erneut

IPCC-Report zeigt drastisch: Emissionen müssen in diesem Jahrzehnt massiv sinken – Klimafinanzierung muss steigen

Der am 04.04.2022 vorgelegte dritte Teil des neuen (6.) Reports des Weltklimarats IPCC zeigt nach Ansicht der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch in nie dagewesener Deutlichkeit, dass die für die Bewältigung der Klimakrise entscheidende Dekade begonnen hat. „Der IPCC zeigt, dass wir zur Eindämmung der Klimakrise nur noch eine Option haben: Die massive Senkung der globalen Emissionen bereits bis Ende dieses Jahrzehnts und eine entsprechende Steigerung der dafür nötigen Investitionen“, betont Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. „Der Krieg gegen die Ukraine zeigt zudem, dass es zwei gute Gründe für diese Beschleunigung gibt: Ein rascher Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas ist der einzige Weg zur Abwendung einer eskalierenden Klimakrise und der schnellste Weg zu Stabilität und Frieden, da er gas- und ölreichen autokratischen Regimen ihre schärfste Waffe nimmt.“ (Titel: Klimawandel 2022 – Abschwächung des Klimawandels – Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger – © ipcc.ch) weiterlesen…

Zukunft? Jugend fragen!

Aktuelle Jugendstudie: Jugendliche wollen mehr gehört und einbezogen werden, wenn es um ihre Zukunft geht

85 Prozent der befragten Jugendlichen finden Umwelt- und Klimaschutz wichtig. Damit zählt das Thema zu den vier wichtigsten Themen für junge Menschen in Deutschland. Das zeigt die repräsentative Studie „Zukunft? Jugend fragen! – 2021“, für die im Auftrag des Umweltbundesamts (UBA) und des Bundesumweltministeriums (BMUV) mehr als 1.000 Jugendliche im Alter von 14 bis 22 Jahren befragt wurden. Drei Viertel der Befragten blicken der Studie zufolge grundsätzlich optimistisch in ihre persönliche Zukunft in etwa 20 Jahren. Für Umwelt und Klima sieht das anders aus: hier ist nur ein Viertel zuversichtlich, dass sich der Zustand von Umwelt und Klima positiv entwickelt, 71 Prozent sind pessimistisch. (Titel: Zukunft? Jugend fragen! – Jugendstudie 2021 – © UBA, BMUV) weiterlesen…

Lemke und Habeck liefern

Lemke und Habeck legen Eckpunkte für schnelleren Windkraft-Ausbau und einheitliche Artenschutzvorgaben vor

Bundesumwelt- und Bundeswirtschaftsministerium wollen die artenschutzfachliche Prüfung für Windenergieanlagen an Land vereinfachen und effizienter gestalten. Ziel ist es, unter Wahrung hoher und europarechtlich gebotener ökologischer Schutzstandards Windenergieanlagen zügig und rechtssicher zu genehmigen. Dies ist eine wichtige Voraussetzung, um den Ausbau der Windenergie in Deutschland zu beschleunigen. Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck und Bundesumweltministerin Steffi Lemke haben dazu am 04.04.2022 ein gemeinsames Eckpunkte-Papier vorgestellt. (Titel: Eckpunkte-Papier – © BMUV, BMWK;) weiterlesen…