Der Weltklimarat hat versagt
Hans-Josef Fell: Menschheit wurde jahrelang unvollständig über Dramatik der Klimakrise informiert
Seit Jahrzehnten hat der Weltklimarat IPCC zwar immer wieder die Menschheit gewarnt, dass die Erderwärmung katastrophale Auswirkungen haben wird. Doch wie schnell die Krise voranschreitet und wie dramatisch die Lage ist und noch werden wird, hat der IPCC nie in aller Konsequenz prognostiziert. Wie schon früher von Bericht zu Bericht hat er sich auch im ersten Teil des sechsten Sachstandsberichts erneut korrigieren müssen, schreibt der Energie-Experte Hans-Josef Fell in einem Kommentar. weiterlesen…
Von „Weckruf“ über Warnsignal“, „radikal umsteuern“, bis „hartes Umlenken“ und „noch heute muss gehandelt werden“ reichen die Reaktionen auf den 6. IPCC-Bericht. Sie enthalten wenig Neues. Die
Zuletzt haben haben Forschende 2013 den wissenschaftlichen Stand der Erforschung des Klimawandels für den Weltklimarat (IPCC) zusammengefasst. Seitdem ist vor allem die Rolle des Menschen deutlicher hervorgetreten. Der am 09.08.2021 im Rahmen einer
Rekordfluten in Mitteleuropa – Rekordtemperaturen in Nordamerika – eine frühstartende Sturmsaison im Atlantikraum: Dieser Sommer hat bereits erhebliche Wetterextreme hervorgebracht. Es ist so gut wie sicher, dass die zunehmenden Extremwetterereignisse eine Folge des Klimawandels sind. Bei weiter steigenden Treibhausgas-Emissionen werden sich die Meeresströmungen im Atlantik voraussichtlich abschwächen, und das wird ebenfalls die regionale Erwärmung und Erhöhung des Meeresspiegels, die Niederschläge und auch die Landwirtschaft und Fischerei vor allem in West- und Nordeuropa beeinflussen. Vor der Veröffentlichung des neuen IPCC-Berichts zu den wissenschaftlichen Grundlagen des Klimawandels am 09.08.2021 geben das
Nach Ansicht von
Die Hochwasser-Katastrophe in Teilen von Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Bayern und Sachsen hat bundesweit zu einer Debatte über schnellere Klimaschutz-Maßnahmen geführt. Im Gespräch ist nicht nur ein vorzeitiger Ausstieg aus der Kohleverstromung, sondern auch die notwendige Steigerung beim Bau neuer Windgeneratoren. Am 02.08.2021 wies der
Flüsse gehören zu den attraktivsten Lebensräumen, nicht nur für Pflanzen und Tiere. Auch Menschen siedeln sich dort mit Vorliebe an – und sorgen für zahlreiche Umweltkonflikte: Auwälder werden gerodet, Flüsse begradigt oder aufgestaut, und „Jahrhunderthochwasser“ werden dadurch immer häufiger. In seinem Blick auf ausgewählte Flüsse Mitteleuropas plädiert Josef H. Reichholf für eine differenzierte Sicht auf unser Tun. Das Buch erscheint im
Die verheerenden Hochwasser haben die Gebäude und die Infrastruktur in den Überschwemmungsgebieten in West- und Süddeutschland stark in Mitleidenschaft gezogen. Häuser und Versorgungsleitungen wurden teilweise völlig zerstört. Die Fluten haben deutlich gemacht, wie wichtig es ist, beim Wiederaufbau nun neben der notwendigen Maßnahmen im Hochwasserschutz auch den Klimaschutz im Rahmen der vereinbarten Klimaziele zu berücksichtigen – schreiben
„Net Zero 2050“ war in diesem Jahr das große Thema in der Klimapolitik im Vorfeld des globalen Politikforums in Glasgow. Analysen zeigen jedoch, dass „Net Zero 2050“-Strategien viele Jahrzehnte der unnötigen Nutzung fossiler Brennstoffe bis weit über das Jahr 2050 hinaus festschreiben werden, mit einem nicht nachhaltigen Wirtschaftspfad, gefährlichen „Ausgleichs“-Kompromissen und inakzeptablen Risiken einer unaufhaltsamen Klimaerwärmung, schreiben