2,7 Mrd. für energetische Sanierung bewilligt

610 Mio. ausgezahlt

hat im ersten Halbjahr 2021 mehr als 2,7 Mrd. Euro für die energetische Gebäudesanierung bewilligt und rund 610 Mio. Euro ausgezahlt. Im zweistufigen Verfahren der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) werden mit der Bewilligung die Fördermittel reserviert. Nach der Umsetzung des Projekts und Prüfung der Nachweise zahlt das BAFA den Förderbetrag aus. weiterlesen…

Weniger Engpässe, mehr Synergien

Neue Strategie des PIK für Klimaschutz und UN-Nachhaltigkeitsziele

Eine Welt, die den Klimawandel bekämpft und gleichzeitig große Fortschritte zur Erreichung der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) macht, ist möglich – so das Ergebnis einer neuen Untersuchung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik. Einer Pressemitteilung des PIK vom 02.08.2021 folgend haben Forschende der Institute eine integrierte Strategie entwickelt, die ehrgeizigen Klimaschutz mit gezielten Maßnahmen für Entwicklung, Zugang zu Nahrung und Energie, globale und nationale Gerechtigkeit und ökologische Nachhaltigkeit verbindet. Sie wirft ein neues Licht auf Engpässe, aber auch auf Synergien, um die Erreichung von Klima- und nachhaltigen Entwicklungszielen zu ermöglichen. (Grafik: Agenda 2030, 17 UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) – © UN) weiterlesen…

CO2 als Rohstoff für Kunststoffe und Co.

Klimagas als Ausgangsstoff

CO2-Emissionen müssen sinken – einen möglichen Weg zur Reduzierung zeigen Fraunhofer-Forschende auf: Sie nutzen das Klimagas als Rohstoff, etwa für Kunststoffe. Einer Darstellung in Forschung Kompakt vom 02.08.2021 zufolge stellen sie aus CO2 zunächst Methanol und Ameisensäure her, die sie via Mikroorganismen zu Bausteinen für Polymere und Co. umwandeln. Ansätze dazu entwickeln Forscherinnen und Forscher derzeit in den Projekten EVOBIO und ShaPID am Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB. Beide Projekte bearbeiten sie im Verbund mit mehreren Fraunhofer-Instituten. weiterlesen…

Großwärmepumpen Schlüssel zu Fernwärme-Dekarbonisierung

Neue Fraunhofer-Studie

Fernwärme ist ein starker Hebel für die Wärmewende in den Städten. Sie wird entscheidend dazu beitragen, den urbanen Gebäudebestand bis 2050 klimaneutral mit Heizwärme zu versorgen – und das zu sozial verträglichen Kosten. Das ist das Ergebnis einer am 29.07.2021 veröffentlichten Untersuchung des Fraunhofer-Instituts für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik, an welcher der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) und zehn Mitgliedsunternehmen mitgewirkt haben. Die Forscher identifizieren Großwärmepumpen in Wärmenetzen als zentrale Technologie, um den Ersatz fossiler Heizungstechnik durch den Ausbau der Wärmenetze klimaneutral zu gestalten. weiterlesen…

Vielen unbekannt, aber breit akzeptiert

Umfrage zu Akzeptanz von Power-to-X-Technologien

Power-to-X-Technologien (PtX oder P2X – siehe: solarify.eu/p2x) sollen Bereiche wie den Verkehr und die Industrie klimafreundlicher machen, beispielsweise durch synthetisches Kerosin, erdölfrei produzierte Kunststoffe und nachhaltige Kosmetika – so eine Medienmitteilung aus dem Kopernikus-Projekts P2X. So könnten P2X-Produkte in Form von Sportschuhen, Matratzen oder Körperpflegeprodukten schon bald Einzug in unseren Alltag halten – wenn sie von der Bevölkerung akzeptiert werden. Nun zeigt eine repräsentative Untersuchung, dass die Mehrheit der Befragten P2X positiv bewertet. weiterlesen…

Deutsch-amerikanische Kooperation zur Produktion grünen Wasserstoffs

U.S. National Science Foundation und Deutsche Forschungsgemeinschaft bündeln Kräfte

Im Rahmen eines neuen Förderprogramms haben die U.S. National Science Foundation und die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ihre Kräfte gebündelt, um der University of Illinois Urbana-Champaign und der Technischen Universität Darmstadt einen dreijährigen Forschungszuschuss in Höhe von 720.000 Dollar (500.000 Dollar von der NSF) zu gewähren, um Möglichkeiten zur effizienteren Herstellung von grünem Wasserstoff zu erforschen – schreibt Claire Benjamin am 26.07.2021 auf der Webseite der Universität. weiterlesen…

Fell: Aus der Flut nichts gelernt

Katastrophenschutz im Zeitalter des Klimakollaps – Beispiel Hochwasser – von Hans-Josef Fell

Wie schon seit vielen Jahrzehnten bekannt, nehmen wetterbedingte Katastrophen mit jeder Erhöhung der Erdtemperatur an Heftigkeit und Häufigkeit zu. Mit den furchtbaren Hochwasserkatastrophen, die nicht nur in der Eifel und dem angrenzenden Nordrhein-Westfalen schlimmste Verwüstungen angerichtet haben, wie sie sonst nur im Krieg oder bei starken Erdbeben auftreten, sind diese nun auch verstärkt in Deutschland angekommen. In anderen Ländern nehmen solche Verwüstungen schon seit Jahren ständig zu. (Foto: Hochwasser in Altenahr, Altenburg am 15.07.2021 – Foto @ Martin Seifert. Ursprünglich hochladender Benutzer: CnndrBrbr (Wikipedia auf Deutsch – Übertragen aus de.wikipedia nach Commons) – CC0) weiterlesen…

Globaler Klima-Poker

Chinas Klimaplan ist eine fossile Mogelpackung

Chinas Regierung verspricht Klimaneutralität bis 2060. Doch der Klimaplan des Wirtschaftsriesen entpuppt sich als fossiler Kuhhandel. Denn Energie aus Kohle soll noch über Jahrzehnte genutzt werden – was Investoren weltweit munter unterstützen, wie Nicole Allé in ihrem Beitrag vom 28.07.2021 für energiezukunft darlegte. weiterlesen…

Vitalparameter der Erde verschlechtern sich

Inmitten einer trotz Klimawandels fortgesetzten Business-as-usual-Denkweise
Von Steve Lundeberg

Zwanzig Monate nach der Ausrufung des Klimanotstands und der Festlegung einer Reihe von Lebenszeichen für die Erde sagt eine Koalition unter der Leitung von William Ripple und Christopher Wolf, zwei Forschern der Oregon State University (OSU), dass die aktualisierten Vitalzeichen „weitgehend die Folgen eines unerbittlichen Business as usual widerspiegeln“. Die Autoren fordern in einem am 28.07.2021 in BioScience veröffentlichten Artikel den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen als Reaktion auf die Klimakrise. weiterlesen…

Earth Overshoot Day so früh wie vor Corona

Erdüberlastungstag am 29.07.2021: Deutschland bräuchte 2,9 Erden

Der diesjährige Earth Overshoot Day liegt gemäß einer Medienmitteilung von www.overshootday.org wieder so früh im Jahr wie vor der Pandemie: Diese Rückkehr zu Business-as-usual gefährde alle Länder, insbesondere diejenigen mit einem ökologischen Defizit, wie Deutschland. Es gibt viele Möglichkeiten, den Earth Overshoot Day nach hinten zu verschieben (#MoveTheDate), und damit nicht nur um die Klima- und Biodiversitätskrise zu bekämpfen, sondern auch sicherzustellen, dass das eigene Land, die eigene Stadt und das eigene Unternehmen funktionsfähig bleiben. (Grafik: Earth Overshoot Day 1970-2021 – © Global Footprint Network www.footprintnetwork.org) weiterlesen…