CO2-Fußabdrücke im Alltagsverkehr

Starke Unterschiede zwischen Bevölkerungsgruppen

Menschen in Großstädten verursachen meist geringere CO2-Emissionen durch ihre täglichen Wege als Menschen auf dem Land. Wird täglich fast nur das Auto genutzt, sind die CO2-Emissionen etwa fünfmal so hoch wie bei ÖPNV-Nutzern ohne Führerschein. Auch das Einkommen spielt eine Rolle, wie eine Studie des UmweltBundesamtes zeigt, die den CO2-Fußabdruck der Mobilität im Alltag verschiedener Bevölkerungsgruppen untersuchte. weiterlesen…

Volkswirtschaftlicher Nutzen der E-Auto-Prämie abgefragt

Seit Juli 2016 mehr als 110.000 deutsche E-Autos und Plug-In-Hybride gefördert

Die Bundesregierung informiert in ihrer Antwort (19/24111) auf eine Anfrage der FDP-Fraktion (19/23596) über die Auswirkungen der Kaufprämien für Batterieelektrofahrzeuge, Plug-In-Hybride und Brennstoffzellenfahrzeuge – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag. Seit Juli 2016 sollen mehr als 110.000 E-Autos und Plug-In-Hybride deutscher Hersteller gefördert worden sein. Von ausländischen Herstellern seien etwa 93.000 Autos gefördert worden. Derzeit stamme etwa die Hälfte der zugelassenen E-Autos, sowie zwei Drittel der zugelassenen Plug-In-Hybride von deutschen Marken. Bei importierten Fahrzeugen lasse sich der Produktionsort nicht bestimmen, bei den deutschen Herstellern liege dieser bei etwa zwei Dritteln der Fahrzeuge in Deutschland, ansonsten zumeist in anderen EU-Ländern. weiterlesen…

Stress an den deutschen Flüssen

Der Klimawandel setzt Umwelt und Wirtschaft unter Druck

Ende des Jahrhunderts (2071-2100) ist mit erheblichen Änderungen der Umwelt-und Wirtschaftsbedingungen an den großen Flüssen in Deutschland zu rechnen, wenn globale Klimaschutzmaßnahmen nur unzureichend ergriffen werden. Aktuelle Ergebnisse der Bundesanstalt für Gewässerkunde zeigen die besonders betroffenen Flussabschnitte und wo dringlicher Anpassungsbedarf besteht. weiterlesen…

Das „Eis-Ungleichgewicht“ der Erde

Globaler Eisverlust steigt mit Rekordrate: 28 Billionen Tonnen Eis seit 1994 verloren

Satellitenbeobachtungen sind die beste Methode, um den Eisverlust zu verfolgen, denn die Kryosphäre ist riesig und weit entfernt. Unter Verwendung dieser und einiger numerischer Modelle zeigen die Autoren einer am 25.01.2021 in The Cryosphere publizierten Untersuchung der Universität Leeds, dass die Erde seit 1994 28 Billionen Tonnen (Tt) Eis verloren hat – vom arktischen Meereis (7,6 Tt), von Schelfeis (6,5 Tt), von Gebirgsgletschern (6,1 Tt), vom grönländischen (3,8 Tt) und antarktischen Eisschild (2,5 Tt) sowie vom antarktischen Meereis (0,9 Tt). (Foto: Perito Moreno am Lago Argentino – © Franziska Vogt für Solarify) weiterlesen…

2019 geht als Jahr verheerender Wirbelstürme in die Geschichte ein

Globaler Klima-Risiko-Index veröffentlicht


Kurz vor Beginn des 24-stündigen internationalen Klimaanpassungs-Gipfels (Climate Adaptation Summit) präsentierte die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch am 22.01.2021 ihren neuen Globalen Klima-Risiko-Index. Der Index zeigt, dass erneut besonders Menschen in Entwicklungsländern unter den Folgen von Wetterextremen zu leiden hatten, im Jahr 2019 insbesondere unter schweren Wirbelstürmen und darauffolgenden Überflutungen sowie Erdrutschen. weiterlesen…

Erneuerbare Energien in Bürgerhand

Studie zeigt: Bürgerenergie bleibt zentrale Säule der Energiewende

Für eine erfolgreiche Energiewende in Deutschland spielen die Bürger eine Schlüsselrolle. Die Erneuerbaren Energien befinden sich immer noch zum größten Teil in der Hand von Privatpersonen, wie aus einer Studie des Instituts trend:research hervorgeht. Fast ein Drittel der installierten Leistung von Anlagen zur Stromerzeugung aus Wind-, Solar- und Bioenergie sowie aus Wasserkraft und Erdwärme befinden sich in deren Eigentum. Nimmt man die Landwirte hinzu, sind es sogar mehr als 40 Prozent. Doch der Anteil der Bürgerenergie sinke gegenüber den Vorjahren, heißt es in einer Pressemitteilung der Agentur für Erneuerbare Energien vom 15.11.2021. weiterlesen…

Haushalte schätzen Heizkosten falsch ein

Techem-Untersuchung zeigt Auswirkungen auf Heizverhalten

Die zweite Corona-Welle fällt mitten in die Heizperiode. Hat wegen der Corona-Pandemie schon im vergangenen Jahr ein Großteil der Bevölkerung so viel Zeit wie nie zuvor in den eigenen vier Wänden verbracht, arbeiten seit November wegen des Lockdowns noch mehr Menschen aus dem Homeoffice. Wie die Techem GmbH mitteilt, kann das Mehr an Zeit zu Hause auch mehr Heizkosten verursachen, zumal die seit dem 01.01.2021 gültige CO2-Bepreisung das Heizen weiter verteuern wird. weiterlesen…

„Ein systemisches Risiko“

Allianz Re fordert gemeinsame Initiativen gegen den Klimawandel

Überschwemmung durch Taifun Ketsana in Hoi An, Vietnam - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyDie Coronakrise ist auch im Versicherungssektor das derzeit dominierende Thema. Die Pandemie sorgt für Milliardenschäden: Die Berechnungen großer Banken wie Barclays, Bank of America, Goldman Sachs oder Berenberg ergaben zuletzt Belastungen zwischen 30 und 107 Milliarden Dollar allein für die Sachversicherung, wie Christian Schnell im Handelsblatt vom 02.11.2020 schreibt. weiterlesen…

Kommissionsbericht: Bedrohung für Europas Natur

Am 30.10.2020 hat die Gemeinsame Forschungsstelle der Europäischen Kommission die 20. Ausgabe ihres Jahresberichts über Waldbrände in Europa, im Nahen Osten und in Nordafrika für das Jahr 2019 vorgelegt. In diesem in der jüngeren Geschichte weltweit verheerendsten Jahr in Bezug auf Waldbrände verbrannten mehr als 400 000 Hektar der europäischen Naturlandflächen und eine Rekordzahl an Naturschutzgebieten war von Wald- und Flächenbränden betroffen. weiterlesen…

Agrarpolitik der EU bis 2028 – Nullnummer fürs Klima?

Öko-Institut: 35 Milliarden Euro EU-Agrarsubventionen pro Jahr würden ohne deutliche Änderungen nichts zum Klimaschutz beitragen

Die bis 2028 gültige Gemeinsame EU-Agrarpolitik (GAP), die nach jetzigem Stand am 19. und 20. Oktober von den zuständigen Ministern verabschiedet werden soll, steht im Widerspruch zu den neuen EU-Klimazielen. Dies zeigt eine am 09.10.2020 vorgestellte und im Auftrag der Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch erstellte Studie des Öko-Instituts (Freiburg). weiterlesen…