Moorbrände setzen weniger klimaschädliche Gase frei als gedacht
Tübinger Forscher entdecken Mechanismus, der Methanausstoß verringert – neuer Faktor für globale Klimamodelle
Durch Klimaveränderungen entstehen in Mooren der nördlichen Breiten immer häufiger Großbrände, die gewaltige Mengen Kohlendioxid freisetzen. Allerdings geht nicht die ganze Biomasse des Moores in Rauch auf, teilweise wird sie unter Luftabschluss verkohlt. Nun haben Tianran Sun und Professor Lars Angenent aus der Umweltbiotechnologie der Universität Tübingen in Zusammenarbeit mit Kollegen der Cornell University in den USA entdeckt, dass die verkohlte Biomasse den Ausstoß des natürlicherweise im Moor entstehenden Methangases verringert. Sie schätzen, dass dadurch in den Torflandschaften nach einem Feuer langfristig 13 bis 24 Prozent weniger Methan freigesetzt wird als zuvor. weiterlesen…
Für bessere Luft in den Innenstädten und Klimaschutz – das Zählen von Rußpartikeln soll zukünftig fester Bestandteil der Abgasuntersuchung von Diesel-Pkw sein. Diese Aufgabe erfordert eine ganz neue Art von Messgeräten, die erst einmal entwickelt, geprüft und von den Werkstätten beschafft werden müssen. Um hier eine einheitliche Qualität zu gewährleisten, hat die
Ob Alpenvorland, Mittelgebirge oder Meeresküste – in den schönsten Landschaften Deutschlands stößt der Windkraftausbau häufig auf Ablehnung. Was genau das für die Energiewende bedeutet, das haben Forschende des
Die globale Erderwärmung schreitet voran. Längst ist die 1-Grad-Marke überschritten. Die Folgen sind auch in Deutschland spürbar: Die Zahl der Hitzetage etwa nimmt zu, Extremwetterereignisse werden häufiger. Doch wie sieht es konkret bis zum Ende des Jahrhunderts aus? Forschende des
Wenn Unternehmen ihre Stromnachfrage flexibel an das Stromangebot im Netz anpassen, könnten sie maßgeblich zur Stabilisierung des Stromnetzes beitragen. Am 06.07.2021 hat das
Frachtdienste, Wohnfläche, Fleischkonsum: Eine am 29.06.2021 in den
Nach einem intensiven Arbeitsgruppenprozess und mehreren Spitzentreffen zwischen Bundeswirtschaftsminister Altmaier und den Spitzenorganisationen der
Anlässlich der 26. Vertragsstaatenkonferenz der UN-Klimarahmenkonvention in Glasgow (COP26) im November 2021 hat der WBGU am 06.07.2021 das
Der Klimawandel hat im Westen der USA und Kanada bereits fatale Auswirkungen. Zuerst war vor allem Kalifornien betroffen, inzwischen hat die Hitzewelle weite Teile des Westens im Griff. Es drohen Waldbrände, Ernteausfälle und weitere Hitzetote, wie Manuel Först am 30.06.2021 im
Eine psychologische und emotionale Falle sabotiert die Klimawissenschaft: Im Prinzip ist es eine großartige Idee, fleißig an der Entfernung von Kohlendioxid aus der Atmosphäre zu arbeiten. Leider trägt das aber in der Praxis dazu bei, den Glauben an die Rettung durch Technik aufrechtzuerhalten und das Gefühl der Dringlichkeit, die Emissionen jetzt einzudämmen, zu vermindern.