Katastrophale Umweltbilanz von Bio-Fuels

ifeu-Untersuchung der CO2-Opportunitätskosten von Biokraftstoffen – und ein Zweifel

Eine neue Studie im Auftrag der Deutschen Umwelthilfe (DUH) zeigt, dass pflanzenbasierte Agrokraftstoffe aufgrund ihres enormen Flächenbedarfs noch klimaschädlicher sind als bisher bekannt. Das Heidelberger Institut für Energie- und Umweltforschung ifeu hat einer Medienmitteilung zufolge ermittelt, dass der Anbau von Raps, Getreide & Co. zur Produktion von Agrokraftstoffen für deutsche Autosweltweit mehr als 1,2 Millionen Hektar wertvolle Agrarflächen belegt. Dieser immense Flächenverbrauch mache den angeblichen Klimavorteil von Agrokraftstoff gegenüber fossilem Sprit mehr als zunichte. weiterlesen…

Wie wichtig ist E-Auto-Fahrern Grünstrom?

Rolle von Ökostrom beim Laden

Das Karlsruher Fraunhofer-Institut für ystem- und Innovationsforschung ISI widmet sich in einer Untersuchung der Frage, wie stark Ökostrom-Verträge unter Nutzern von Elektrofahrzeugen in Deutschland verbreitet sind. Dabei wurde sowohl der Anteil an Verträgen für das Laden Zuhause, auf der Arbeit und an öffentlichen Ladestationen sowie der ökologische Anspruch der Verträge näher beleuchtet. Darüber hinaus wurden die Werte für Deutschland in Bezug zum EU-Durchschnitt gesetzt. weiterlesen…

Lithium-Schwefel-Akkus: Erste multimodale Analyse im Pouchzellenformat

Auswirkung des Elektrolyten auf Bildung unerwünschter Schwefelpartikel und Polysulfide

Lithium-Schwefel-Akkus (Li/S) haben deutlich höhere Energiedichten als konventionelle Lithium-Ionen-Akkus, altern allerdings sehr rasch. Nun hat ein Team am Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) erstmals Li/S-Akkus im industrierelevanten Pouchzellen-Format) mit unterschiedlichen Elektrolyten untersucht. An der Studie waren auch Teams der TU Dresden sowie des Fraunhofer-Instituts für Werkstoff- und Strahltechnik IWS beteiligt. Die Untersuchung wurdeopen access in Advanced Energy Materials publiziert. (Grafik: Radiografien Li-S-Akku im Test – © R. Müller, S. Risse, HZB) weiterlesen…

Klimakrise: Worauf sich die Welt vorbereiten sollte

Der nächste IPCC-Teilbericht zeigt, wie wir uns an den Klimawandel anpassen müssen

Das Klima wird sich weiter aufheizen, Wetterextreme werden künftig häufiger auftreten. Wie schwerwiegend die Folgen sind, hängt allerdings auch davon ab, wie gut die Welt darauf vorbereitet ist. Dazu muss man Klima, Natur und Mensch zusammen denken, zeigt der neueste Beitrag zum Sechsten IPCC-Sachstandsbericht, schreibt Christian Mihatsch auf der Internetseite der Helmholtz-Klima-Initiative. Am 28.02.2022 wird der Bericht veröffentlicht. (Foto: Überschwemmung in Marienthal, Dernau – © mit freundlicher Genehmigung HwK Koblenz) weiterlesen…

Buch: „Gärtnern im Klimawandel“

Norbert Griebl mit 100 Erderwärmungs-resistenten Pflanzen

Auch Hobbygärtner sehen im eigenen Garten die Folgen der Erderwärmung. Ein neues Buch zeigt, wie man auf das veränderte Klima reagieren kann: Gärtnermeister und Kräuterpädagoge Norbert Griebl hat eine positive Nachricht: Wir sind der Klimakrise nicht hilflos ausgeliefert. Im Gegenteil: wir können den Temperaturanstieg aktiv in die Gartengestaltung einbeziehen. Griebl habe mit seinem Buch Gärtnern im Klimawandel „einen hilfreichen Kompass zur klimatauglichen Pflanzenauswahl vorgelegt, schreibt Kerstin Schaumburg auf energy. – Das Magazin von Green Planet Energy. Auf mehr als 200 Seiten stellt er eine fundierte Pflanzenauswahl mit teils großformatigen Farbfotografien vor. weiterlesen…

Von der linearen zur Kreislaufwirtschaft

Auf dem Weg zur Klimaneutralität – Neustrukturierung industrieller Wertschöpfungsketten

Wie verändern sich industrielle Wertschöpfungsketten im Rahmen der Dekarbonisierung? Gemeinsam mit der Stiftung Arbeit und Umwelt der IGBCE und dem Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) hat die Deutsche Energie Agentur (dena) am 16.02.2022 eine Publikation veröffentlicht, die sich den Wirkzusammenhängen im Rahmen dieser Veränderungen nähert – ein Thema, das auch in der Politik künftig mehr Beachtung finden wird. (Titel: Auf dem Weg zur Klimaneutralität – Neustrukturierung industrieller Wertschöpfungsketten – © dena.de) weiterlesen…

EU-Planung fürs Bauen umstritten

Energieeffizienzvorhaben stoßen auf Kritik

Die EU-Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (EPBD) mit ihren strengen Vorhaben zur Sanierung und zum energieeffizienten Bau von Gebäuden ist am 16.02.2022 in der Sitzung des Ausschusses für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen laut dem parlamentseigenem Pressedienst heute im bundestag – kontrovers debattiert worden. Auf Antrag der Unions–Bundestags-Fraktion diskutierte der Ausschuss die von der Europäischen Union geplanten Vorhaben zur Sanierung und zum Umbau von Gebäuden zur Steigerung der Gesamtenergieeffizienz. Sören Bartol (SPD), Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, stellte den Abgeordneten die EU-Richtlinie vor. weiterlesen…

GaN-HighPower entwickelt neue Technologien für Einsatz in PV-Wechselrichtern

„Neue Leistungselektronik für eine sonnige Zukunft“

Photovoltaik gewinnt im Zuge der weltweiten Energiewende immer größere Bedeutung für eine nachhaltige und bezahlbare Energieversorgung. Neben der erforderlichen kontinuierlichen Kostensenkung steigen aber auch die Anforderungen an die Funktionsvielfalt der Geräte. So werden etwa technische Lösungen benötigt, die neben der Einspeisung des erzeugten Stroms in das europäische Verbundnetz auch ermöglichen, dass PV-Anlagen aktiv zur Stabilisierung des Netzes beitragen. Im Projekt GaN-HighPower des Fraunhofer-Instituts für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik werden neue Technologien für den Einsatz in Photovoltaik-Wechselrichtern der nächsten Generation entwickelt und praktisch erprobt. weiterlesen…

Luftschadstoff-Emissionen in Deutschland auf Rekordtief

Deutschland kann Ziele erstmalig einhalten

Das Umweltbundesamt veröffentlicht am 14.02.2022 erstmals konsistente Emissionszeitreihen für den kompletten Zeitraum von 1990 bis 2020. Diese zeigen in der Gesamtschau ein überaus positives Bild. Für alle Schadstoffgruppen, von den „klassischen“ Schadstoffen (NO2, SO2, NMVOC und Ammoniak) über die Feinstäube und Schwermetalle bis zu den persistenten organischen Verbindungen lassen sich durchweg erfreuliche Abwärtstrends erkennen. Diese Emissionsminderungen haben positive Auswirkungen auf den Gesundheits-, Umwelt- und Naturschutz in Deutschland. weiterlesen…

Perowskit-Solarmodule in Marmorlook

KIT: Perowskit-Solarmodule in Marmoroptik

Ab 2022 gilt für alle Neubauten in Baden-Württemberg die Photovoltaik-Pflicht. Betroffen sind davon ab Mai auch private Haushalte, bei denen der Anteil an Solarinstallationen noch sehr gering ist. Studien zufolge könnte neben den hohen Anschaffungskosten die mangelnde Ästhetik der Anlagen ein Grund dafür sein. Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben einer Medienmitteilung auf der Internetseite des Instituts für Mikrostrukturtechnik (IMT) des KIT zufolge farbige Solarzellen aus günstigem Perowskit-Halbleitermaterial entwickelt, die auf lange Sicht in Gebäudefassaden oder Dächern integriert werden können und dabei die Optik bekannter Baumaterialien imitieren. Darüber berichten sie open access in Solar RRL (DOI: 10.1002/solr.202100897). (Bild: >Schema der farbigen Perowskit-Solarzelle – pigmentbasierte Farbschichten werden per Tintenstrahldruck auf die Vorderseite des Glassubstrats gedruckt> – © onlinelibrary.wiley.comopen access) weiterlesen…