Digitale Souveränität und Beschleunigung des Mobilitätswandels

acatech mit Impulspapier zur Innovationspolitik 2021+

In der Corona-Krise wurde die Bedeutung von Wissenschaft und Technik besonders offensichtlich – aber auch der drängende Modernisierungsbedarf Deutschlands. Eine kommende Bundesregierung muss ein Aufbruchssignal senden, schreibt acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften in den am 20.09.2021 erschienenen „Impulsen zur Innovationspolitik 2021+“. Dort definiert die Akademie vier vordringliche innovationspolitische Handlungsfelder und empfiehlt eine weitere Intensivierung der Innovationspolitik. weiterlesen…

Mit Silber behandelte Bakterien verbessern Wirkungsgrad

Forscher machen großen Schritt in Entwicklung mikrobieller Brennstoffzellen

Ein Team von Ingenieuren und Chemikern unter Leitung der University of California Los Angeles (UCLA) hat einen großen Schritt in der Entwicklung von mikrobiellen Brennstoffzellen gemacht – eine Technologie, die natürliche Bakterien nutzt, um mithilfe von Elektronen aus Abwasser elektrischen Strom zu erzeugen.?Ein diesen Durchbruch beschreibender Artikel („Silver nanoparticles boost charge-extraction efficiency in Shewanella microbial fuel cells“) wurde kürzlich in Science veröffentlicht. (Bild: Shewanella oneidensis – © Ella Marushchenko, University of Minnesota, „licensed without restriction) weiterlesen…

Einstiegsregulierung für Wasserstoffnetze vervollständigt

Bundesregierung verabschiedet Entwurf der Wasserstoffnetzentgeltverordnung

Wasserstoff-Tanklastzug - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyDie Bundesregierung hat am 22.09.2021 den vom Bundesminister für Wirtschaft und Energie vorgelegten Entwurf einer Verordnung über die Kosten und Entgelte für den Zugang zu Wasserstoffnetzen (Wasserstoffnetzentgeltverordnung) verabschiedet. Wasserstoff spielt für das Erreichen der Treibhausgasneutralität bis 2045 aufgrund seiner vielseitigen Einsatzmöglichkeiten eine besondere Rolle. Entscheidend ist in den nächsten Jahren, zügig den Markthochlauf in allen Wertschöpfungsstufen des Wasserstoffsektors zu schaffen – insbesondere auch bei der Transportinfrastruktur. weiterlesen…

WHO empfiehlt drastisch schärfere Luftschadstoff-Grenzwerte

Neue globale Luftqualitätsrichtlinien sollen Millionen von Menschenleben retten

Luftverschmutzung ist neben dem Klimawandel eine der größten Umweltbedrohungen für die menschliche Gesundheit (siehe: solarify.eu/luftverschmutzung-groesstes-umweltbedingtes-gesundheitsrisiko) und verursacht jedes Jahr schätzungsweise 7 Millionen vorzeitige Todesfälle. Die neuen globalen Luftqualitätsleitlinien (Global Air Quality Guidelines – AQGs) der WHO liefern eindeutige Beweise für die gesundheitlichen Schäden, welche die Luftverschmutzung bei noch niedrigeren Konzentrationen als bisher angenommen verursacht. In den Leitlinien werden neue Luftqualitätswerte empfohlen, um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen, indem die Werte der wichtigsten Luftschadstoffe, von denen einige auch zum Klimawandel beitragen, gesenkt werden. weiterlesen…

Luftverschmutzung größtes umweltbedingtes Gesundheitsrisiko

Ärztezeitung: Bereits wenige Luftschadstoffe steigern Infarktrisiko

Wissenschaftler wissen es längst: Feinstaub, Stickoxide, Ruß und Ozon begünstigen schon in kleinen Mengen Schlaganfälle und koronare Herzkrankheiten, so die Ärztezeitung am 19.09.2021 – kurz bevor die WHO neue Grenzwerte für die Luftverschmutzung verkünden will. Klimawandel und Luftverschmutzung haben gemeinsame Ursachen und schaden damit mehrfach der Gesundheit, so die Deutsche Allianz Klimwandel und Gesundheit (KLUG), die eine HZM-Studie zitiert. weiterlesen…

Karliczek stellt innovatives Methanolauto vor

Schlögl: „Dringlichkeit des Klimaschutzes erfordert raschen und umfassenden Einstieg in regenerative Energien“

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek hat gemeinsam mit dem Carbon2Chem-Koordinator Prof. Robert Schlögl, MPI für Chemische Energiekonversion in Mülheim/Ruhr, am 22.09.2021 in Berlin den Prototypen eines Autos vorgestellt, das mit dem synthetischen Kraftstoff Methanol angetrieben werden kann – so eine Medienmitteilung auf der Internetseite des BMBF. (Foto: BMin Anja Karliczek und Prof. Robert Schlögl stellen Methanol-Auto vor – © BMBF, Hans-Joachim Rickel) weiterlesen…

Positive Zwischenbilanz der Nationalen Wasserstoffstrategie

BMWi: „Zukunft made in Germany“

Rund ein Jahr nach der Verabschiedung der Nationalen Wasserstoffstrategie zog das Bundeskabinett am 22.09.2021 laut einer gemeinsamen Medienmitteilung von BMWi, BMBF, BMVI und BMZ eine positive Zwischenbilanz der bisherigen Umsetzung. Grüner Wasserstoff ist ein zentraler Baustein für das Gelingen der Energiewende in Deutschland, aber auch für die Erreichung der nationalen und globalen Energie- und Klimaziele. Der weitere Markthochlauf von Wasserstofftechnologien und die Verfügbarkeit ausreichender Importmengen sind die zwei entscheidenden Hebel, an den weiter mit ganzer Kraft gearbeitet werden muss. weiterlesen…

Bundesrat winkt Treibhausgasminderungsquote für Verkehr durch

REDII – Treibstoffhändler müssen CO2-Emissionen stufenweise absenken

Am 17.09.2021 hat der Bundesrat einen Bundestagsbeschluss zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungsquote für den Verkehrssektor gebilligt. Das Gesetz kann nun dem Bundespräsidenten zur Unterzeichnung zugeleitet werden. Die seit 2015 geltende Minderungsquote verpflichtet Kraftstoffhändler, die CO2-Emissionen ihrer Kraftstoffe um einen bestimmten Prozentsatz zu senken. Erreichen sollen sie dies unter anderem dadurch, dass sie erneuerbare Energieerzeugnisse anbieten. weiterlesen…

Bei Energiewende nur Mittelmaß

Britische Untersuchung: Deutschland muss zulegen

Deutschland muss einer Studie der Association for Renewable Energy and Clean Technology (REA) und des Energiemanagement-Unternehmens Eaton zufolge bei der Energiewende deutlich zulegen – wenn es die Klimagrenzen einhalten will. Die vergleichende Untersuchung von zwölf europäischen Ländern durch den größten britischen Fachverband für erneuerbare Energien unter dem Titel „Energy Transition Readiness Index 2021“ hält vor allem die Flexibilität des Strommarkts und die Beteiligung der Bürger für stark ausbaufähig. Während Finnland, Norwegen und Schweden Spitzenwerte erzielten, schaffte Deutschland nur drei von fünf möglichen Punkten. (Länderranking – © REA-Energy Transition Readiness Index report 2021) weiterlesen…

Elektrosynthese: Korrosion an der Kathode vermeiden

JGU-Forscher publizieren in umfangreiche Literaturstudie und starten Projekt zur Gewinnung von Kunststoff-Vorprodukten aus landwirtschaftlichen Reststoffen

Nachhaltigkeit ist heutzutage ein Topthema für die Wirtschaft. Viele Unternehmen möchten ihre Produkte möglichst klimaneutral und ohne Entstehung von Umweltgiften und deshalb ohne Verwendung fossiler Rohstoffe herstellen. Großes Potenzial bietet hierfür die Elektrosynthese, die Umwandlung von chemischen Stoffen durch elektrischen Strom in einer Elektrolysezelle, so eine Medienmitteilung der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz vom 10.09.2021. Forscher um Prof. Siegfried Waldvogel, Sprecher des Spitzenforschungsbereichs „SusInnoScience“ der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), haben bereits gezeigt, wie sich mithilfe dieser Technologie zum Beispiel der Aromastoff Vanillin aus Holzabfällen gewinnen lässt. Interessant ist die Elektrosynthese unter anderem auch für die Herstellung von Kunststoff-Vorprodukten. weiterlesen…