Heizkosten und CO2 einsparen

Neuer „Heizspiegel“ hilft Verbrauchern beim Klimaschutz zu Hause

Fernheizungs-Verteilung - Foto © Gerhard Hofmann_Agentur ZukunftDie durchschnittlichen Heizkosten haben sich im vergangenen Jahr in Deutschland uneinheitlich entwickelt. So ist das Heizen mit Heizöl fast ein Fünftel günstiger geworden. Bei Häusern mit Erdgas- oder Fernwärmeheizung gab es kaum Veränderungen. Mit dem neuen Heizspiegel für Deutschland 2016 kann man jetzt prüfen, ob die Heizkosten angemessen sind. Und mit einer Thermographie. weiterlesen…

COP21-Vertrag in Kraft getreten

Hendricks: Grundgesetz für weltweiten Klimaschutz

Das im Dezember 2015 in Paris beschlossene Klimaschutzabkommen ist am 04.11.2016 offiziell in Kraft getreten – vier Jahre früher als ursprünglich erwartet. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks nannte das „eine Zeitenwende für uns Klimaschützer. Der weltweite Klimaschutz bekommt ein Grundgesetz. Auf dieser Grundlage macht sich die ganze Welt auf den Weg hin zu einer klimaverträglichen Wirtschaftsweise.“ weiterlesen…

Schellnhuber: „Die meisten haben es einfach noch nicht begriffen“

„Ein großer Fortschritt“

Rauch-Wasserdampf-Fahne Kraftwerke Reuter-West und Müllverbrennungsanlage, Berlin - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur ZukunftDie Ratifizierung des Klimavertrags von Paris wurde als ein großer Erfolg gefeiert. Nun geht es international an die Umsetzung. Prof. Hans Joachim Schellnhuber vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung schätzt im Interview mit Maiken Winter das erbitterte Ringen um den Klimaschutz ein, und sagt, wo die großen Chancen liegen. Das Interview wurde im forum Nachhaltig Wirtschaften gedruckt. weiterlesen…

Nachhaltigkeit als Wettbewerbsvorteil

Breites Bündnis für Green Economy: Empfehlungen für nachhaltigere Wirtschaftsweise in Deutschland vorgestellt

Der Innovations- und Technologiestandort Deutschland soll durch nachhaltiges Wirtschaften gestärkt werden. Entsprechende Empfehlungen, wie dies künftig besser gelingen kann, wurden am 02.11.2016 in Berlin vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen dabei einer Medienmitteilung von BMUB und BMBF zufolge die Bereiche Produktion, Konsum und Finanzwirtschaft. Diese sollen durch gemeinsames Handeln von Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft künftig noch mehr auf Nachhaltigkeit ausgerichtet werden. weiterlesen…

Energy Watch Group:

Neue Studie: Nullemissionswirtschaft nötig, um Pariser Abkommen zu erreichen

„Die aktuellen Klimaziele Deutschlands sind viel zu schwach, um  das Pariser Klimaabkommen zu erfüllen. Und selbst diese schwachen Ziele droht die Bundesregierung zu verfehlen“, so lautet das Ergebnis einer 27seitigen Studie der Energy Watch Group (EWG) und ASPO Deutschland (Association for the Study of Peak Oil and Gas) „Deutsche Klimapolitik – vom Vorreiter zum Bremser“, die am 04.11.2016 – dem Tag des Inkrafttretens des Pariser Klimaabkommens – in Berlin veröffentlicht wurde. weiterlesen…

Stromtarife: Staatlich verordneter Etikettenschwindel

Verbraucher werden bei Angaben zur Stromherkunft in die Irre geführt

Verbraucher werden bei den Angaben zur Stromherkunft zunehmend in die Irre geführt. Denn die 1.100 Energieanbieter in Deutschland sind gesetzlich verpflichtet, einen Ökostromanteil von bis zu 46 Prozent in der Stromkennzeichnung ihrer Tarife auszuweisen – obwohl die Unternehmen die grüne Energie nicht an ihre Kunden liefern. Das geht aus einem am 01.11.2016 vom Energie- und IT-Unternehmen LichtBlick veröffentlichten Gutachten des Hamburg Instituts hervor, wie Lichtblick mitteilt. weiterlesen…

FVEE-Jahrestagung „Energiewende gestalten“

Beiträge der Forschung ausgelotet

fvee-jahresversammlung-2016-foto-gerhard-hofmann-agentur-zukunft-fuer-solarifyDie Jahrestagung des ForschungsVerbunds Erneuerbare Energien (FVEE) am 2. und 3. November 2016 im Berliner Umweltforum stand unter dem Motto „Forschung für die Energiewende – Die Gestaltung des Energiesystems“. Folgt man den Beschlüssen der Pariser Klimakonferenz, dann muss die Energieversorgung bis Mitte des 21. Jahrhunderts klimaneutral erfolgen. Der Ausbau der erneuerbaren Energien spielt dafür eine Schlüsselrolle. Um das Ziel einer nachhaltigen Energieversorgung zu erreichen, gibt es verschiedene Wege. Die Tagung des FVEE beschäftigte sich mit der Frage, welche Optionen die Politik hat, die Energiewende zu einem Erfolg zu führen und die gesetzten Klimaziele zu erreichen und welchen Beitrag die Forschung dazu leisten kann. Eine Medienmitteilung des FVEE. weiterlesen…

Guardian: Geheimpläne zur Streichung des Einspeisevorrangs

Erneuerbare könnten europäischen Einspeisevorrang verlieren, so geleakte EU-Dokumente

PV und Windgeneratoren in Deutschland - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur ZukunftWie Arthur Neslen im Londoner Guardian schreibt, überlegt die EU-Kommission insgeheim, den Einspeisevorrang für Erneuerbare Energien abzuschaffen. Die Industrie sei besorgt, nachdem eine interne vertrauliche Folgenabschätzung Szenarien zur Folge hatte, die das System der vorrangigen Einleitung von sauberer Energie ins Netz abzuschaffen vorsahen. weiterlesen…

Union bremst Hendricks aus


Umweltverbände: Fehlender Klimaschutzplan 2050 ist Blamage für Deutschland – CSU-Nüsslein: Hendricks soll sachlich diskutieren

Der Klimaschutzplan 2050 wurde entgegen der ursprünglichen Planung am 02.11.2016 von der Kabinettstagesordnung abgesetzt. Eine knappe Woche vor Beginn der diesjährigen Weltklimakonferenz COP22 in Marrakesch bleibt die Koalition darüber zerstritten. Umweltverbände kritisieren diese Blockadehaltung. Gernot Nüsslein - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft0Unionsfraktionsvize Nüsslein forderte Umweltministerin Hendricks auf, sie wolle mit ihrem Ruf nach der Richtlinienkompetenz der Kanzlerin offensichtlich einer gründlichen Ressortabstimmung und einer sachlichen Diskussion über den Klimaschutzplan ausweichen. weiterlesen…

„Deutschland, bitte sei mutiger!“

Lesehinweis auf einen Gastbeitrag von Maciej Nowicki in der ZEIT

Der deutsche Klimaschutzplan 2050 könnte zeigen, wie Kohleausstieg und Wachstum zusammen funktionieren – als wichtiges Signal für Polen und die EU. Könnte – denn jetzt wird er verschoben, weil die große Koalition sich darüber zerstreitet. Es geht um nichts weniger als die Glaubwürdigkeit Deutschlands, so Nowicki. weiterlesen…