Sauberes Autofahren wird teurer

Neue Abgastests ziehen höhere Kfz-Steuern nach sich

Die Umstellung auf das neue Messverfahren WLTP, um wirklichkeitsnahe CO2-Werte von Pkw zu erreichen, wird die Kfz-Steuern nach Überzeugung des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) drastisch ansteigen lassen. In einer dem Nachrichtenmagazin Focus vorliegenden Stellungnahme zum Referentenentwurf des Bundesfinanzministeriums zur Änderung des Kraftfahrzeugsteuergesetzes rechnet der VDA mit einer „Erhöhung der Kraftfahrzeugsteuer von rund 20 Prozent“. Vergangenen Montag hatte das Finanzressort den Entwurf an die Verbände geschickt und um umgehende Stellungnahme gebeten. weiterlesen…

Ernüchternde Bilanz der DUH-Dienstwagenstudie

Nur vier „Grüne Karten“ für Fahrzeuge deutscher Firmenchefs

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) untersuchte wie jedes Jahr Motorisierung und CO2-Werte deutscher Vorstandslimousinen, die Zusammensetzung der Fahrzeugflotten sowie die Mobilitätsstrategien von 193 börsennotierten und ausgewählten mittelständischen Unternehmen. Der durchschnittlicher Firmenflottenwert aller Dienstwagen enttäuscht mit 129 g CO2/km und entspricht einfach dem Durchschnittswert der Neuzulassungen für 2015. DUH-Bundesgeschäftsführer Resch: „Der CO2-Zielwert im Jahr 2020 ist so nicht zu erreichen. weiterlesen…

Schrott-Katalysator bei eBay

DUH mahnt Onlineplattform wegen unwirksamer Austauschteile ab

Erneut hat der TÜV Nord im Auftrag der Deutschen Umwelthilfe (DUH) einen über eBay verkauften Billig-Austauschkatalysator getestet und dessen Unwirksamkeit festgestellt: Der untersuchte Austauschkatalysator der Firma EEC hielt nicht einmal im Neuzustand die gesetzlich geforderten Abgasgrenzwerte ein. Aber eBay gestattet rotz entsprechender Hinweise der DUH weiterhin den Verkauf unwirksamer Austauschkatalysatoren: Inzwischen ist mehr als eine Million Pkw zwischenzeitlich mit derlei unwirksamen Austauschkats ausgestattet. weiterlesen…

Doch keine blaue Plakette für Diesel – vorerst

Trotz Umweltministerbeschlusses: Keine strengeren Umweltauflagen

Jochen Flasbarth - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur ZukunftStrengere Umweltauflagen für Dieselfahrzeuge werden bundesweit vorerst doch nicht eingeführt. Die Einführung einer dafür vorgesehene blaue Umweltplakette werde verschoben, teilte BMUB-Staatssekretär Flasbarth am 09.08.2016 mit. „Wir haben die blaue Plakette für niedrige Stickoxidemissionen jetzt erst einmal auf Eis gelegt“, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Eine Verkehrsministerarbeitsgruppe werde bis zum Herbst Alternativvorschläge ausarbeiten. Diese warte man erst einmal ab. „Wir sind offen für Alternativen“, so Flasbarth. weiterlesen…

Bundesregierung reist klimaneutral

UBA löscht Gutschriften für Treibhausgasemissionen

Regierungsflugzeug Airbus - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyDie Bundesregierung wird die Klimawirkungen der notwendigen Dienstreisen ihrer Beschäftigten für die laufende Legislaturperiode (2014-2017) ausgleichen, teilte das BMUB mit – die Klimawirkung der Dienstreisen werden durch Einsparungen von Emissionen an anderer Stelle kompensiert, indem Emissionsminderungs-Gutschriften aus anspruchsvollen Klimaschutzprojekten erworben werden. weiterlesen…

Vergleich Diesel-/Benzinmotor

Kurzstudie: Klimapolitische Wirkung der Steuerbegünstigung für Dieselkraftstoffe

Die Belohnung für Dieselfahrer wartet an jeder Zapfsäule: Genau 18,41 Cent pro Liter werden ihnen beim Tanken erlassen. So viel niedriger ist die Energiesteuer für Diesel verglichen mit Benzin. Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) rechtfertigt die rund sieben Milliarden Euro, die dem Staat dadurch Jahr für Jahr durch die Lappen gehen, mit der angeblich besseren Klimabilanz des Kraftstoffs. Dieselmotoren, heißt es, stoßen weniger Kohlendioxid aus als Benziner. Doch das Argument greift nicht, belegt Greenpeace mit einer Kurzstudie des Wuppertal Instituts. weiterlesen…

Weniger Treibhausgas aus dem Auspuff

Emissionsreduktion bei Kraftstoffen

Die Bundesregierung will die EU-Richtlinie zur Festlegung von Berechnungsverfahren und Berichterstattungspflichten über Emissionsminderungen im Kraftstoffbereich spätestens im März 2017 umsetzen. Länder und Verbände würden ab September 2016 zu einem entsprechenden Verordnungsentwurf angehört. Dies geht laut „heute im Bundestag“ aus einer am 01.03.20165 veröffentlichten Antwort der Bundesregierung vom 15.02.2016 auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hervor. weiterlesen…

DUH: Fiat 500 mit 22-mal so viel NOx wie erlaubt

Extreme Ergebnisse von Abgasmessungen an einem Euro 6 Diesel-SUV von Fiat Chrysler Automobiles – Vorwürfe an Dobrindt

Bei allen Abgasmessungen in verschiedenen Prüfzyklen mit warmem Motor wurde eine 11 bis 22-fache Grenzwertüberschreitung gemessen. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat zum vierten Mal Stickoxid (NOx)-Emissionen eines Diesel-Pkw bei der Abgasprüfstelle der Berner Fachhochschule untersuchen lassen. Getestet wurde ein Fiat SUV 500X 2.0 MJ (Euro 6, EZ 2015, 4.400 km Laufleistung). Bei allen auf dem Rollenprüfstand gefahrenen Tests mit betriebswarmem Motor wies der Fiat sehr hohe NOx-Emissionen auf. weiterlesen…

BUND: 5 Punkte zum Abgasskandal

BUND-Vorsitzender Weiger fordert Bundesregierung zum Handeln auf

Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), hat die Bundesregierung zum entschlossenen Handeln bei der Bewältigung des Diesel-Abgasskandals aufgefordert. Die Auswirkungen der Grenzwertüberschreitung bei Stickstoffoxiden und anderen Schadstoffen ließen sich nur minimieren, wenn die Praxis des Verzögerns und Vertuschens beendet werde, sagte Weiger.
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VW mit Dellen

Volkswagen gesteht Abgasmanipulationen – Kurssturz – Winterkorn: „…nehmen sehr ernst“

Einen „Fall von eklatanter Verbrauchertäuschung und Umweltschädigung“ nannte Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth den VW-Abgas-Skandal. Die amerikanische Tochter der Wolfsburger Volkswagen AG hatte jahrelang die Abgaswerte ihrer Fahrzeuge mit einer Software manipuliert – ein Skandal von gigantischem Ausmaß. Neben dem bereits eingetretenen Imageverlust drohen Strafzahlungen bis 16 Milliarden Euro, Rückrufkosten sowie mögliche Regressansprüche von enttäuschten Kunden und Aktionären. weiterlesen…