CO2-Emissionen sanken 2011

Emissionshandel: CO2-Emissionen 2011 sinken trotz starker Konjunktur
Atomausstieg konnte offensichtlich kompensiert werden

Mit 450 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) haben die rund 1.640 emissionshandels-pflichtigen Energie- und Industrieanlagen in Deutschland im Jahr 2011 rund ein Prozent weniger klimaschädliches CO2 ausgestoßen als 2010. Trotz sehr starker Konjunktur und Atomausstieg setzt sich die Minderung von CO2-Emissionen seit 2008 weiter fort. Nach ersten Berechnungen konnten gegenüber 2010 insbesondere im Energiesektor CO2-Emissionen eingespart werden. Hier liegen die Emissionsminderungen zwischen zwei Prozent bei Großfeuerungsanlagen und sechs Prozent bei kleineren Feuerungsanlagen. weiterlesen…

Helmholtz stärkt Geoenergie

Bis 2016 zusätzlich 11 Mio. Euro für Geoenergie-Forschung

Um die Energiewende voranzubringen, baut die Helmholtz-Gemeinschaft die Forschung zur umweltfreundlichen Bereitstellung heimischer Energieträger aus Georessourcen weiter aus und investiert bis 2016 zusätzlich 11 Mio. Euro für das Portfoliothema GEOENERGIE. Die Forschungsthemen reichen von Erdwärme für Wärme- und Stromversorgung, umweltschonenden Verfahren zur Gewinnung unkonventioneller fossiler Ressourcen wie Schiefergas, der unterirdischen Speicherung von Kohlendioxid und Wasserstoff bis hin zur Speicherung von Wärme und Kälte in geologischen Schichten. weiterlesen…

Trilemma des Wachstums

Neue Veröffentlichung (Klingholz/Töpfer)

„Armut ist zuerst Energiearmut“, diese Erfahrung habe er aus seiner Zeit in Afrika mitgebracht; in Kenia hätten kaum 10 Prozent Zugang zu Energietechniken. Diese „klare Beziehung gefährdet das friedliche Zusammenleben der bald 9 Milliarden Menschen“, sagte Prof. Klaus Töpfer, Exekutivdirektor des Potsdamer Instituts for Advanced Sustainability Studies und früherer UNEP-Direktor am 28.03.2012 bei der Vorstellung der Studie „Das Trilemma des Wachstums“ gemeinsam mit Dr. Reiner Klingholz, dem Leiter des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung. weiterlesen…

Oettinger: EU-einheitliches EEG

EU: Oettinger will einheitliche EE-Förderung – Parlament fordert verbindliche Vorgaben –Polen blockiert Klimaziele

EU-Energiekommissar Günther Oettinger dringt auf eine einheitliche Förderung der erneuerbaren Energien in Europa und kündigte entsprechende Vorschläge an. Der CDU-Politiker sagte der Stuttgarter Zeitung, für die ersten Schritte sei das deutsche Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) ein hervorragendes Instrument gewesen. Mittelfristig sei es aber nötig, “die Förderpolitik europäisch zu koordinieren und zu synchronisieren“. Sollte sich Oettinger durchsetzen, müsste die Bundesregierung das EEG anpassen. weiterlesen…