Aktionsplan zur Beschleunigung der Elektrolyse-Entwicklung

Papier europäischer Forschungsinstitute

Die Industrialisierung von Wasserelektrolyse-Technologien (WE) gilt als kritischer Schritt für die tiefgreifende Dekarbonisierung unserer Gesellschaft und Wirtschaft durch groß angelegte Implementierung von sauberem Wasserstoff. Obwohl Europa in einer starken Position ist, um vom Marktwachstum der sauberen Wasserstoffproduktion zu profitieren, erfordert der durch die Energiewende vorgegebene Zeitplan eine stärkere Koordinierung. Mit dem „Joint Action Plan HySpeedInnovation“beschrieben bereits am 24.11.2020 laut einer Medienmitteilung aus dem Fraunhofer ISE eine Reihe führender europäischer Forschungs- und Technologieinstitute (RTO) die bevorstehenden Herausforderungen im Bereich der Skalierung und wie sie diese bewältigen können, um Europa zum Elektrolyse-Technologieführer zu machen. weiterlesen…

Solarer Wasserstoff: Maß für Stabilität von Photoelektroden

Lösungen zur Verbesserung von BiVO4-Fotoanoden

Zur elektrolytischen Wasserspaltung benötigte hochwertige Photoelektroden korrodieren während des Prozesses leicht. Nun hat ein Team am HZB in internationaler Zusammenarbeit die Korrosionsprozesse von BiVO4-Photoelektroden untersucht. Sie beobachteten die Prozesse „in operando“ während der Sauerstoff-Entwicklungsreaktion (OER). Ihre Arbeit zeigt, wie die Stabilität von Photoelektroden und Katalysatoren verglichen und so auch verbessert werden kann. Eine Medienmitteilung des Helmholtz-Zentrums Berlin. weiterlesen…

Neue Elektrodenmaterialien für Wasseroxidation

„Eine Frage der Zusammenarbeit“

Durch die elektrochemische Spaltung von Wasser lässt sich grüner Wasserstoff herstellen, der als Treibstoff, als Energiespeicher und für chemische Reaktionen verwendet werden kann. Auf diese Weise kann die Abhängigkeit vom Erdöl eingeschränkt und die Emissionen von Treibhausgasen reduziert werden. Allerdings verbraucht die Elektrolyse von Wasser viel Energie. Vor allem die Oxidationsreaktion zu Sauerstoff an der Anode ist sehr energieintensiv. Um die Wasserspaltung besonders effizient zu gestalten, haben Forscher des in Zusammenarbeit mit Forschern der TU Berlin, der RWTH Aachen und der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung in Berlin neue Elektrodenmaterialien für die Oxidation von Wasser entwickelt. Sie wurden in ChemCatChem veröffentlicht. weiterlesen…

Er­folgs­fak­to­ren Sek­to­ren­kopp­lung und in­ter­na­tio­na­le Zu­sam­men­ar­beit

DLR-Untersuchung „Wasserstoff als Fundament der Energiewende“

Wasserstoff-Tanklastzug an Multi-Energie-Tankstelle - Foto © Gerhard Hofmann für Solarifyn einer am 30.09.2020 publizierten zweiteiligen Studie untersucht das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) das Potenzial von grünem Wasserstoff als Energieträger für ein klimaneutrales Energiesystem. Zwei Erfolgsfaktoren werden herausgestellt: konsequente Sektorenkopplung sowie internationale Zusammenarbeit bei Produktion und Logistik. Deutschland kann bei Wasserstofftechnologien eine globale Vorreiterrolle einnehmen und so den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort stärken. weiterlesen…

Farbstoffe aus atmosphärischem CO2

Wertschöpfung durch Kombination von Elektrochemie und Biotechnologie

Die Zeit beim Klimaschutz drängt. Einen Lösungsansatz bietet das Treibhausgas CO2 als Rohstoff für Chemikalien. Hierfür hat das Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie in dem von der EU geförderten Projekt CELBICON einer IGB-Medienmitteilung vom 19.08.2020 folgend einen neuen Weg verfolgt. Durch eine Kombination von elektrochemischer mit biotechnologischer Umwandlung gelang es den Forschern, aus Luft-CO2 einen wertschöpfenden terpenoiden Farbstoff herzustellen. (Foto: Nach der Elektrolyse setzt Fermentation Ameisensäure zu wertschöpfendem terpenoiden Farbstoff um – © Fraunhofer IGB) weiterlesen…

Skalierbare Methode zur Herstellung von Cu-Elektrokatalysatoren

Kohlendioxid effizient in nützliche Brennstoffe und Chemikalien umwandeln

Durch die effiziente Umwandlung von CO2 in komplexe Kohlenwasserstoffprodukte könnte ein von einem Team von Forschern der Brown-Universität in Providence, Rhode Island, entwickelter neuer Katalysator möglicherweise dazu beitragen, überschüssiges Kohlendioxid in großem Maßstab wiederzuverwerten – so eine Medienmitteilung vom 12.08.2020. weiterlesen…

Linzer Forscher arbeiten an metallfreier Wasserstoff-Erzeugung

Statt Platin Polydopamin

Linzer Forscher arbeiten an der Entwicklung einer neuen Methode zur Erzeugung von Wasserstoff, bei der als Katalysator keine teuren Edelmetalle wie etwa Platin eingesetzt werden. Die Rolle des Metalls nimmt in dem Verfahren ein Polymer auf Basis von Dopamin ein – eigentlich ein Botenstoff im Nervensystem. Ihre Forschungsergebnisse haben die Wissenschaftler um Philipp Stadler vom Institut für Physikalische Chemie der Johannes-Kepler-Universität Linz in Advanced Materials publiziert.
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16 Millionen Euro für innovative CO2-Vermeidung

Startschuss für Projekt „Zero Emission – Wasserstoffstandort Lampoldshausen“ – DLR-Forschungs- und Demonstrationsplattform H2ORIZON

„Das Raketentestgelände im Harthäuser Wald soll den Wasserstoff, den es massenhaft verbraucht, demnächst selbst herstellen. Und nicht nur das: Es könnte der Startschuss für eine Wasserstoff-Region Heilbronn-Franken sein“, meldete die Heilbronner Stimme am 09.07.2020. Und: Die baden-württembergische Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) überreichte einen Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 16 Millionen Euro dafür, dass das DLR-Raketentestzentrum im Harthäuser Wald in zwei Jahren mit grünem Wasserstoff weitgehend CO2-frei betrieben wird. weiterlesen…

Mangan als Elektrokatalysator für die Wasserspaltung?

Abschlussbericht des Verbundprojekts MANGAN

Kürzlich wurde das 2015 initiierte und vom Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion in Mülheim an der Ruhr (MPI CEC) koordinierte Verbundprojekt MANGAN (siehe: solarify.eu/mangan-wissenschafts-cluster) zum Abschluss gebracht – so eine Medienmitteilung vom 23.06.2020. In diesem großangelegten und vom BMBF geförderten Projekt stellte sich ein breit aufgestelltes Konsortium aus 25 Arbeitsgruppen aus insgesamt 15 Instituten und Universitäten der Frage, ob sich Verbindungen des Elements Mangan als Elektrokatalysatoren für die Wasserspaltung zur industriellen Wasserstoffgewinnung eignen. Inspiriert wurde das Vorhaben unter anderem durch die Photosynthese, in der ein Mangan-Komplex, eingebettet in eine Proteinmatrix, die natürliche Wasserspaltung im Blatt katalysiert. weiterlesen…

Etwas Silber steigert die Produktionsrate von grünem Wasserstoff

Außerordentliche Publikation in ‚Angewandte Chemie‘ zu hochaktuellem Thema

Ein Team von Wissenschaftlern am Mülheimer Chemistry Campus (MPI für Kohlenforschung + MPI für Chemische Energiekonversion) stellt die Möglichkeit von Elektrokatalysatoren auf der Basis von aktivem Kobaltoxid mit Silberkupplung vor und bahnt somit den Weg zur effektiveren Produktion von grünem Wasserstoff – dem nachhaltigen „Öl“ von morgen – davon berichtet eine eine Medienmitteilung auf den Internetseiten der beiden Max-Planck-Institute. weiterlesen…