ICAP: Emissionshandel weltweit im Aufwind

 Neuer ICAP-Report beschreibt Erfolgsgeschichte

10 Jahre nach dem Start des weltweit ersten Emissionshandelssystems in der Europäischen Union existieren mittlerweile 17 unterschiedliche Systeme auf vier Kontinenten. Diese Regionen machen insgesamt 40 % des weltweiten Bruttoinlandsprodukts (BIP) aus. Asien entwickelt sich zum neuen Zentrum des Emissionshandels: im Januar hat Südkorea ein nationales Emissionshandelssystem eingeführt; auch in China ist bereits für 2016 ein nationales EHS geplant. Der neue ICAP Status Report 2015. weiterlesen…

Hendricks: „Emissionshandel rasch reformieren“

Ministerin begrüßt frühen Kompromiss

Der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments hat am 24.02.2014 ein Mandat für den Trilog zur Marktstabilitätsreserve mit Rat und Kommission erteilt. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks zeigte sich zufrieden darüber, dass die Kernforderung aufgegriffen werde, „die Überschüsse im Emissionshandel schnell abzubauen“ – so eine Mitteilung aus dem BMUB. weiterlesen…

Stimmen zum IPCC-Bericht

1. Ministerinnen Wanka, Hendricks und  Prof. Edenhofer (PIK-Potsdam)
2. Hans-Josef Fell

Umweltministerin Hendricks nannte den Weltklimabericht zugleich alarmierend und ermutigend und kündigte an, Kohlekraftwerke stillzulegen – wie, ließ sie offen. Der grüne Energieexperte und Energy Watch Group-Präsident Hans-Josef Fell nimmt die Ankündigungen von Hendricks „nicht sonderlich ernst“. weiterlesen…

Emissionshandelssysteme analysiert

Kohlenstoff-Marktkopplung mit USA über CDM und andere Offsetting-Mechanismen

Während der ersten Verpflichtungsperiode des Kyoto-Protokolls haben sich die Zertifikate des Clean Development Mechanismus (CDM) zur globalen Währung des Emissionshandels entwickelt. Im Projekt „Kohlenstoff-Marktkopplung mit USA über CDM und andere Offsetting-Mechanismen“ hat das Projektteam von Wuppertal Institut und Adelphi Consult sowohl die bestehenden Marktmechanismen als auch die gerade entstehenden neuen Emissionshandelssysteme in anderen Ländern analysiert. Dazu werden im Endbericht Unterschiede und Gemeinsamkeiten gleichermaßen in den Blick genommen und vorgestellt. weiterlesen…

Hendricks will CO2-Handel anleiern

Die Bundesregierung begrüßt laut einer Mitteilung des Umweltministeriums den Vorschlag der EU-Kommission für eine rasche und nachhaltige Reform des EU-Emissionshandels, dringt aber auf weitergehende Verbesserungen. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: „Mit unserer Position geben wir ein klares Signal für die Klimaschutzdebatte in der Europäischen Union. Deutschland will dazu beitragen, dass sich die EU ehrgeizige Ziele setzt und geht entschieden voran, damit sie erreicht werden.“ weiterlesen…

Unternehmen bekommen 4,7 Mrd. Stromsteuer geschenkt

Grüne fragen nach Entlastungen bei Energie- und Stromsteuer

Die gewährten Steuervergünstigungen beim Strompreis für Unternehmen summieren sich in diesem Jahr auf 4,685 Milliarden Euro. Im kommenden Jahr erwartet die Bundesregierung einen ähnlich hohen Betrag. Das geht aus einer Antwort (17/14489) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hervor. Nach einer Auflistung der Regierung (s.u.) beträgt das Entlastungsvolumen durch den Spitzenausgleich bei der Energie- und Stromsteuer 2,180 Mrd., für bestimmte Prozesse und Verfahren 1,335 Mrd., und die allgemeine Ermäßigung für das Produzierende Gewerbe 1,17 Mrd. Euro. weiterlesen…

EU-Parlamentarier lehnen Zertifikate-Verknappung ab

Brüsseler Reformversuch des Emissionshandels gescheitert

Desaster für den Klimaschutz in Europa„, so die Süddeutsche Zeitung, „Erlaubnis zum Luftverschmutzen“ nannte die Westdeutsche Zeitung die Ablehnung von EU-Klimakommissarin Connie Hedegaards Vorschlag, die Zahl der Erlaubnisscheine („Zertifikate“) für den Ausstoß von CO2 vorübergehend zu verknappen, damit der Preis wieder steigt und sich Investitionen in alternative Energien lohnen. Christdemokraten, Konservative und Liberale wollten den Handel mit Rechten auf Luftverschmutzung lieber nicht stabiliseren.  FDP-Wirtschaftsminister Rösler äußerte sich erfreut („Mit diesen Signalen ist die Chance erhalten geblieben, weiter die Wettbewerbsfähigkeit in Europa zu steigern. Die Belastung von Industrie, die Belastung von Arbeitsplätzen wurde durch diese Entscheidung vermieden.“) Für CDU-Umweltminister Altmaier ist der Beschluss ein „ernsthafter Rückschlag für den Schutz des Klimas, weil wir derzeit kein funktionierendes Instrument haben, um die CO2 -Produktion zu reduzieren“ (beide im ZDF-heute-journal, 17.04.2013). weiterlesen…

Unternehmensappell: Jetzt Emissionshandel reformieren!

Germanwatch fordert zusammen mit sechs großen Unternehmen die Bundesregierung auf, die Rettung des EU-Emissionshandels voranzubringen. In einem gemeinsamen Appell mit Alstom, EnBW, E.ON, Otto, Puma und Shell wird auf mehr Sicherheit für Klimaschutzinvestitionen der Wirtschaft gedrungen. In einer repräsentativen Umfrage des Instituts TNS Emnid spricht sich zudem eine große Mehrheit für mehr Engagement der Bundeskanzlerin aus. weiterlesen…