Altmaier und Rösler wenden jetzt gemeinsam

Rösler: Energiewende auf gutem Weg
Zum Jahrestag der Energiewende-Beschlüsse im BMWi

Auf den Tag genau ein Jahr nach den Beschlüssen vom 6. Juni 2011 hat Bundeswirtschaftsminister Rösler die an der Energiewende beteiligten Akteure ins Wirtschaftsministerium (BMWi) eingeladen, um eine erste Zwischenbilanz zu ziehen und die weiteren Schritte zu besprechen. Neben dem Bundesminister Rösler nahmen auch der neue Bundesumweltminister, Altmaier, sowie zahlreiche weitere hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft – insbesondere die Mitglieder der im BMWi angesiedelten Foren Netzplattform und Kraftwerksforum – teil. weiterlesen…

EE-Wachstum unverzichtbar für Umweltschutz

Starkes Wachstum Erneuerbarer Energien für wirksamen Umweltschutz unverzichtbar
Beitrag regenerativer Energieträger zu wirkungsvollem Klima- und Naturschutz wird in den nächsten Jahren noch wichtiger

Erneuerbare Energien schützen die natürlichen Ressourcen und vermeiden in großem Stil gefährliche Treibhausgase. Damit sind sie unverzichtbare Elemente eines wirkungsvollen Umweltschutzes. Aber auch für klassische Naturschutzbelange wie den Artenschutz leisten die Erneuerbaren Energien wertvolle Beiträge. weiterlesen…

Energiewende braucht Investitionen

BDEW-Symposium
Wie kann die Energiewende finanziert werden?

Knapp 200 Teilnehmer diskutierten auf dem BDEW-Symposium am 30.05.2012 in Berlin unter dem Titel „Energiewende braucht Investitionen – Kreativität und Regulierungsbedarf in Zeiten des Umbaus“ mit Referenten aus der Energie- und Finanzwirtschaft sowie der Politik. Dabei offenbarte sich, dass die Energiewende für Deutschland nicht nur enorme finanzielle Herausforderungen mit sich bringt, sondern auch die Fülle der Lösungsansätze für diese Herausforderungen größer ist, als viele denken. weiterlesen…

Energiespeicher und Systeme – wie lösen wir das Energieproblem?

Energiewende und mehr
Eine Präsentation von Robert Schlögl

Die Energiewende ist in aller Munde. Jeder hat eine Meinung dazu. Die meisten glauben, sie sei eine Konsequenz aus dem Atomausstieg. Der Atomausstieg macht jedoch nur einen kleinen Teil der Energiewende aus, denn sie wird unweigerlich notwendig durch den bereits beginnenden Rohstoffmangel und den Klimawandel. Die Energiewende betrifft zudem nicht nur die Stromerzeugung und -versorgung. Es geht um einen systemischen Ansatz. Alle haben dabei ihre Aufgaben zu erledigen: Die Forschung muss Konzepte und Technologien entwickeln, Politik und Gesellschaft die nötigen Rahmenbedingungen schaffen, die Industrie die Wende praktisch umsetzen. Daher müssen alle Beteiligten gemeinsam planen und handeln. Deutschland kommt, ob wir das gut finden oder nicht, dabei eine internationale Rolle zu; wir sitzen gewissermaßen im Schaufenster: Das Ausland beobachtet sehr genau, wie die Deutschen das machen: Sonst haben sie immer einen Plan… weiterlesen…

Bayernkommentar: Die stockende Energiewende

Die Meinung der anderen – Ernest Lang im Bayerischen Rundfunk

Ministerpräsident Seehofer hatte eine Vision: Bayern werde Vorreiter beim Ausbau der erneuerbaren Energie sein, das Hochtechnologie-Land könne beim Atomausstieg nur gewinnen. Für die Energiewende spürte Seehofer im wahrsten Wortsinn starken Rückenwind aus der Bevölkerung. Und das Schönste: Die Energieversorgung im Freistaat bleibe sicher, bezahlbar und klimafreundlich. Ist es tatsächlich erst elf Monate her, dass Seehofer in seiner viel beklatschten Regierungserklärung dieses Versprechen abgab? Dass der Ministerpräsident zusammen mit Wirtschaftsminister Zeil und Umweltminister Söder den Aufbruch Bayerns in ein neues Energiezeitalter ausrief? Nach nicht einmal einem Jahr ist Ernüchterung eingekehrt in der Energiepolitik… weiterlesen…

SPD fordert Masterplan Energiewende

Regierung soll handeln

Die Bundesregierung soll einen „Masterplan Energiewende“ erstellen, „der alle Maßnahmen zur Förderung der Energieeinsparung und Energieeffizienz, für den Ausbau der Erneuerbaren Energien, zum Ausbau der Übertragungs- und Speicherinfrastrukturen und zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit durch ergänzende hocheffiziente konventionelle Kapazitäten umfasst“. Dies fordert die SPD-Fraktion in einem Antrag (17/9729). Darin heißt es: „Das gesamte gesellschaftliche und politische Spektrum hat vor dem Hintergrund der risikoträchtigen Atomkraft, des Klimaschutzes und der Ressourcen- und Importabhängigkeiten eine gemeinsame und umfassende Vision, nämlich eine zukünftig auf Erneuerbaren Energien fußende Energieversorgung.“ weiterlesen…

Jahrhundertprojekt Energiewende – Altmaier will Blockaden brechen

Der neue Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) will den Ausbau der erneuerbaren Energien stärker mit dem Ausbau der Stromnetze in Einklang bringen. Es könne nicht sein, dass für viel Geld neue Wind- und Solarparks gefördert würden, die dann aber mangels Netzen abgeregelt werden müssten, sagte Altmaier bei einer Windenergiekonferenz der Zeitung „Die Welt“. weiterlesen…

Ruck würdigt Röttgens Verdienst

Dr. Christian Ruck, stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion:
Erfolgreicher Einstieg in die Energiewende untrennbar mit Röttgen verbunden
Energiewende gelingt nur als Gemeinschaftswerk
Bund und Länder müssen sich auf neuen Masterplan einigen

„Bei der Umsetzung der Energiewende stehen wir derzeit vor enormen Herausforderungen: Wenn immer mehr Strom aus volatiler Sonnen- und Windenergie erzeugt wird, birgt dies hohe Risiken für die Versorgungssicherheit. Mit der vorübergehend stärkeren Rolle, die fossile Kraftwerke durch den Ausstieg aus der Kernenergie zu übernehmen haben, werden große klimapolitische Fragen aufgeworfen. Die Kosten für die Förderung der erneuerbaren Energien über das EEG, den Netzausbau, die Schaffung von Speicherkapazitäten und den Bau neuer fossiler Kraftwerke stellen die Bezahlbarkeit der Energiewende in Frage. Wenn die Energiewende national und international Erfolg haben soll, muss sie jedoch versorgungssicher, sauber und bezahlbar umgesetzt werden. Dies kann nur als großes Gemeinschaftswerk gelingen. Deswegen muss von Bund und Ländern ein klares Signal für eine bessere Koordination der dafür erforderlichen Maßnahmen ausgehen. weiterlesen…

E-Wende nicht verzetteln!

Nachhaltigkeitsrat warnt vor Verzettelung der Energiewende

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung hat im Rahmen seiner Frühjahrstagung die vielfältigen gesellschaftlichen Aktivitäten zur Energiewende begrüßt. „Immer mehr Menschen entwickeln ‚ihre‘ Energiewende in Städten und Gemeinden, durch ihre Nachfrage als Konsumenten, in Unternehmen, im bürgerschaftlichen Engagement, in der Landwirtschaft, an Schulen und in der Bildung“, so Marlehn Thieme, Vorsitzende des Nachhaltigkeitsrates. „Die Menschen sind bereit mitzumachen und haben den Startimpuls der Ethik-Kommission von 2011 kreativ und vielfältig aufgenommen.“ weiterlesen…

McKinsey untersucht Energiewende

Deutschland bei Klimaschutz Vorreiter
Ausbau von Energieeffizienz und Windkraft erforderlich
Kosten der Energiewende steigen bis 2020
um 60% – Strompreise für Verbraucher um 10%

Deutschland ist beim Klimaschutz Vorreiter. Bis 2020 wird der Ausstoß von Treibhausgasen um 31% gegenüber dem Niveau von 1990 sinken. Das geht aus Berechnungen der Unternehmensberatung McKinsey & Company hervor. Dabei gehen die Berater von einem Fortbestehen der aktuell gültigen gesetzlichen Rahmenbedingungen und einem jährlichen Wirtschaftswachstum von 1,6% aus. Gleichzeitig werden die Kosten der Energiewende für Unternehmen und Privathaushalte im Vergleich von heute 13,5 Mrd. Euro jährlich um rund 60% auf dann 21,5 Mrd. Euro steigen. Die Versorgungssicherheit mit Strom wird sinken. „Deutschland ist und bleibt weltweit führend beim Thema Treibhausgas- Reduzierung“, sagte Anja Hartmann, McKinsey-Partnerin und Co-Autorin der Studie „Die Energiewende in Deutschland – Anspruch, Wirklichkeit und Perspektiven“ vor Journalisten. weiterlesen…