Chemie und Energiewende

Die Chemie als wissenschaftliche Grundlage der Energiewende

Autor: Robert Schlögl,  Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft, Berlin

Die Energiewende des Jahres 2011 ist als ein starker Impuls zum ohnehin nötigen Umbau des Energiesystems zu sehen. Bei der nun anstehenden Umsetzung stellt man fest, dass mehrere Jahrzehnte Zeit erforderlich sein werden und dass sogar erhebliche Teile eines skalierbaren nicht-fossilen Energiesystems weder technologisch, noch von den Grundlagen her existieren. weiterlesen…

DENEFF: Merkels Energiewende-Bilanz negativ

Ein Jahr nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima kann die Bundesregierung trotz zahlreicher Ankündigungen kaum Effizienz-Fortschritte vorweisen. Die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V. (DENEFF) warnte heute bei einer Pressekonferenz in Berlin gemeinsam mit Experten; darunter Prof. Peter Hennicke, ehemaliger Präsident des Wuppertal Instituts, vor vielfach höheren Energiepreisbelastungen, wenn die Bundesregierung weiterhin zentrale Vorhaben der Energiewende verzögere. weiterlesen…

Energiewende ohne Photovoltaik?

Ein Beitrag von Anja Jasper, Leiterin der SMA-Unternehmenskommunikation – veröffentlicht auf „SUNNY, dem SMA Corporate Blog“. Solarify dokumentiert ihn in Auszügen: „Fakt ist bis heute, dass nur beim Einführungstermin nachgebessert wurde. Ansonsten hat sich die Politik noch nicht bewegt.“ weiterlesen…

Energie- und Klimafonds ist schwachbrüstig

Finanzministerium: Energie- und Klimafonds nur halbvoll

Die Bundesregierung räumte im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages jetzt ein, dass wichtige Förderprogramme des Bundes aufgrund der Finanzmisere beim Energie- und Klimafonds (EKF) in diesem Jahr zusammengestrichen werden. Der Grund: Die Koalition hat im Zuge der Errichtung des Sondervermögens „Energie- und Klimafonds“ wesentlich höhere  Einnahmen aus der Versteigerung von CO2-Emissionszertifikaten erwartet. Aufgrund sinkender Zertifikate-Nachfrage kommt nur halb so viel Geld in den Fonds wie erhofft. weiterlesen…

Humboldt-Viadrina: Trialogreihe „Energiewende“

Die politische Entscheidung der Bundesregierung, innerhalb eines Jahrzehnts aus der Nutzung der Kernenergie auszusteigen, stellt Wirtschaft, Gesellschaft und Politik vor eine große Herausforderung. Die Realisierung dieser Energiewende unter der Vorstellung eines „Gemeinschaftswerks für die Zukunft“, wie es die Ethik-Kommission zur sicheren Energieversorgung beschreibt, bedarf des Zusammenwirkens aller gesellschaftlichen Kräfte. Im Rahmen einer Trialogreihe zur Energiewende will die Humboldt-Viadrina School of Governance in den kommenden zwei Jahren gemeinsam die verschiedenen Probleme, Interessen, Zielkonflikte und Handlungs-Möglichkeiten offenlegen und sektorübergreifend sowie lösungsorientiert diskutieren. Humboldt-Viadrina-Präsidentin Prof. Gesine Schwan: „Das ‚Gemeinschaftswerk Energiewende‘ ist nicht als einmaliges Ergebnis, sondern als dynamischer Prozess zu denken.“ weiterlesen…

Millionenverlust für EnBW

Atomausstieg beschert EnBW hohen Verlust

Die baden-württembergische EnBW, Deutschlands drittgrößter Energieversorger, hat infolge der Energiewende 2011 einen hohen dreistelligen Millionenverlust eingefahren. Das Unternehmen machte die Abschaltung der beiden Akw Philippsburg I und Neckarwestheim I dafür verantwortlich. Insgesamt fuhr EnBW 2011 ein Minus von 867 Millionen Euro ein, teilte der halbstaatliche Konzern in Karlsruhe mit. 2010 hatte EnBW noch 1,16 Milliarden Gewinn gemacht. Hauptgrund für den massiven Verlust sei „die Abschaltung der beiden Kernkraftwerke Philippsburg I und Neckarwestheim I infolge der Energiewende“ gewesen, erklärte EnBW. Zudem habe die neu eingeführte Brennelementesteuer die Zahlen des Unternehmens belastet. Der Umsatz wuchs demnach um 7,3 Prozent auf knapp 18,8 Milliarden Euro. weiterlesen…

TPEC (IASS)

Plattform Energiewende des IASS – Transdisciplinary Panel on Energy Change (TPEC)

Eine umfassende und dauerhafte Umgestaltung des Energiesystems ist nötig und in Deutschland politisch mit der „Energiewende“ in Gang gesetzt. Ziel ist es, eine sichere Versorgung, ambitionierten Umwelt- und Klimaschutz sowie die ökonomische und soziale Dimension der Nachhaltigkeit zusammenzuführen. Voraussetzung hierfür sind eine fundierte Sachkenntnis, die Schaffung neuen Wissens für technische und soziale Innovationen und gesellschaftliche Wertentscheidungen. Dabei sind erhebliche Zielkonflikte zu den Themen Klimaschutz, Kosten, Wettbewerbsfähigkeit, soziale Auswirkungen und Versorgungssicherheit zu lösen. weiterlesen…