Streit vor E-Wende-Gipfel

Merkel will Energiewende anschieben
Rösler plant Netzausbaugesetz
Gabriel: Energiegipfel Schauspiel
Steinmeier: Dilettantismus

SPD-Fraktionschef Steinmeier sekundierte, ebenfalls im Hamburger Abendblatt:. „ Es hapert an allen Ecken und Enden, diese Energiewende ist ein Desaster. Das Ausstiegskonzept wurde mit heißer Nadel strickt, der Netzausbau kommt nicht in Gang und die Integration der erneuerbaren Energien misslingt. Viele Male stand das deutsche Energienetz in den vergangenen Monaten am Rande der Stabilität. Aber diese Regierung leistet es sich immer noch, dass die verantwortlichen Minister gegeneinander arbeiten. So viel Dilettantismus wie bei Röttgen und Rösler habe ich selten gesehen…. weiterlesen…

Energie-Gipfel im Kanzleramt

Energie-Gipfel im Kanzleramt
Merkel kündigt Machtwort an

Der Bundeskanzlerin geht die Energiewende nicht schnell genug, deshalb nimmt sie sich der Sache jetzt selbst an. Zum 2. Mai zitiert Merkel die Vorstandschefs der vier Energieriesen, der Netzbetreiber und des Kraftwerksbauers Siemens ins Kanzleramt. Brisant: Umweltminister Röttgen und Wirtschaftsminister Rösler sind nicht dabei. weiterlesen…

E-Gipfel ohne Rö-Rö

„Deutsche Solarmodule sind nicht wettbewerbs-fähig, weil die Chinesen uns platt machen.“ „Wir müssen an die Verbraucher denken, sonst finanziert der Hartzer das Solardach des Hausbesitzers.“ Das sind die Argumente der Regierung – und (welcher Zufall!) der Wirtschaft, der großen EVU. Es stimmt, China subventioniert die Preise auf Dumping-Niveau herab. Es stimmt nicht: Gerade mal den Gegenwert von zwei (2!) Pils im Monat zahlt der Durchschnittshaushalt als EEG-Umlage. Den Rest hauen andere drauf. Und die Regierung schaut zu, zieht gar die EEG-Schraube noch an – die Frage ist nicht, ob das, sondern wieviele Arbeitsplätze es kostet (auch wenn einige jetzt im Empörungsschatten längst fällige Entlassungen durchziehen). Die Bundesregierung hat bisher auch der Diskussion über die Energiewende zugeschaut – untätig (stattdessen lieber über Jahrhunderthemen wie das Erziehungsgeld gestritten). Am 2. Mai will die Kanzlerin jetzt im Amt auf den Tisch hauen (ob das mehr als den Tisch beeindruckt?), jedenfalls hat sie die Großen Vier (E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW) zusammen mit Siemens zum Energiegipfel einbestellt. Rösler und Röttgen sind nicht dabei – sind Rö-Rö nicht mehr zuständig? ho weiterlesen…

Seeanlagenverordnung geändert

Energiewende kommt voran, sagt die RegierungC
Bei der Umsetzung des 10-Punkte-Sofortprogramms zum Energiekonzept gibt es Fortschritte. Wie aus einem von der Bundesregierung als Unterrichtung (17/9262)

Wie aus dem vorgelegten Bericht hervorgeht, wurde die Seeanlagenverordnung wie im Programm vorgesehen geändert. So genügt jetzt ein Verfahren mit einem Planfeststellungsbeschluss für die Errichtung eines Offshore-Windparks. Bisher waren mehrere Genehmigungen erforderlich. Außerdem teilt die Bundesregierung mit, dass sie ein KfW-Sonderprogramm zur Offshore-Windenergie angestoßen habe. weiterlesen…

EE-Investitionen rückläufig

Energiewende in Gefahr:
Investitionen in erneuerbare Energien
in Deutschland und weltweit rückläufig

und weitere Meldungen aus EUWID

Nach Analysen von Bloomberg New Energy Finance sind die Investitionen in erneuerbare Energien im ersten Quartal des laufenden Jahres deutlich zurückgegangen. Wie die Marktforscher ermittelten, sanken die weltweiten Investitionen auf 27 Mrd. US-Dollar (rund 20,5 Mrd. €), was gegenüber dem letzten Quartal des Vorjahres einem Rückgang von 28 Prozent entspricht. Damit bestätigt sich auch weltweit der von Seiten des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE) beklagte Trend abnehmender Investitionen in erneuerbare Energien. weiterlesen…

Neue Netze überflüssig?

Neue Technik: Gleich- und Wechselstrom auf einer Trasse
Neue Netze nicht nötig?

Mit neuer Technik lässt sich auf bestehenden Trassen eine große Menge Strom transportieren. Der Netzbetreiber Amprion hat die Tests jetzt erfolgreich abgeschlossen. Eine neue Technik könnte den Ausbau des deutschen Höchstspannungs-Stromnetzes erheblich beschleunigen, den Netzausbau preiswerter machen und die Versorgungssicherheit erhöhen. Bestehende Masten und Leitungen würden so umgerüstet, dass über sie doppelt so viel Windstrom aus dem Norden ohne Verlust über Hunderte Kilometer nach Süden transportiert werden könnte. Positiver Nebeneffekt: Es müssten weniger neue Trassen gebaut werden als gedacht, Proteste gegen den Leitungsneubau könnten zumindest zum Teil verhindert werden. weiterlesen…

Bringt die Energiewende den Blackout?

(Tagesspiegel Berlin) Im kalten Februar geriet das Stromnetz in eine gefährliche Notlage, weil die Versorger den Bedarf unterschätzten. Kraftwerke gibt es noch genug. Aber es drohen Engpässe für die atomkraftfreie Zeit ab 2020.  Die Energiewende hat einen radikalen Umbau des Stromsystems in Gang gesetzt, der weit über die Abschaltung der Atomkraftwerke hinausgeht. Dabei hat die Politik zwei höchst widersprüchliche Entwicklungen betrieben, deren Konsequenzen erst jetzt deutlich werden. weiterlesen…

AKW-Rückbau gefährdet?

Zahlungen für Rückbau der Atomkraftwerke möglicherweise nicht gewährleistet
Kosten für die AKW-Entsorgung: Steuerzahler oder Atomkonzerne?

Im Jahr 2022 soll endlich das letzte AKWvom Netz gehen. 17 Reaktoren an 12 Standorten sind dann zu entsorgen. Eine wichtige Frage dabei ist: Wer zahlt diesen Rückbau? Eine aktuelle Studie von Greenpeace und dem Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) belegt: Die vier Atomkonzerne in Deutschland können sich aus der finanziellen Verantwortung für die Entsorgung ihrer Atomkraftwerke stehlen.Für den Rückbau der AKW und die Entsorgung des Atommülls werden laut Studie mindestens 34 Milliarden Euro benötigt – Risikorücklagen noch nicht einberechnet: „Die Bundesregierung muss die Steuerzahler vor einem finanziellen Desaster schützen und die Kostenübernahme der Konzerne gesetzlich regeln“, sagt Thomas Breuer, Leiter des Klima- und Energiebereichs von Greenpeace. weiterlesen…

Neues Portal: Erneuerbare Energien in den Ländern

Beim Ausbau der Erneuerbaren Energien haben die Bundesländer eine Schlüsselfunktion. Die Ziele der Klima- und Energiepolitik werden auf internationaler, europäischer und nationaler Ebene festgelegt. Die Umsetzung der Energiewende erfolgt aber in den Bundesländern, in den Städten und Gemeinden. Die Agentur für Erneuerbare Energien hat einen Report vorgestellt, der den Ausbaustand Erneuerbarer Energien auf Länderebene erfasst. weiterlesen…

BMU-Studie: E-Wende spart 570 Mrd. Euro bis 2050

Die Energiewende ist machbar – und zahlt sich aus

Die Energiewende ist machbar – und zahlt sich aus. Dies ist das zentrale Ergebnis einer umfangreichen wissenschaftlichen Untersuchung renommierter Forschungsinstitute, die das Bundesumweltministerium in Auftrag gegeben hatte. Der jetzt vorgelegte Abschlussbericht zeigt: Die mittel- und langfristigen Ziele, die sich die Bundesregierung im Rahmen der Energiewende gesetzt hat, sind wie geplant erreichbar. Sie beziehen sich auf den Ausbau der erneuerbaren Energien, die Energieeffizienz und den Klimaschutz. Zudem kommen die Institute zu dem Ergebnis, dass die erneuerbaren Energien langfristig deutlich kostengünstiger sind als eine auf Kohle, Öl und Gas basierte Energieversorgung. weiterlesen…