Energiewende: Stadtwerke justieren Rolle neu

VKU-Vetriebstagung

Von Tilman Weber – mit freundlicher Genehmigung von Erneuerbare Energien

Weniger Visionen, mehr konkrete Ausgestaltung: Die fünfte VKU-Vertriebstagung 08.-09.03.2016 spiegelt den jüngsten Perspektivenwandel der Stadtwerke in Deutschland auf die Energiewende wieder. Auf dem Programm stehen erste Lehren aus der Praxis der als Zukunftsgeschäft anvisierten virtuellen Kraftwerke genauso wie eine Marketingstrategie, durch die regionale und grüne Energieerzeugung eins werden. weiterlesen…

Nachgehakt: Erneuerbare Energien

Was sind die Prognosen von damals wert?

Mit freundlicher Genehmigung von Eva Stegen

Die Einschätzung von Konzernexperten der gesamten Energiewirtschaft von 1993 rief  wenige Monate später im Bundesumweltministerium ein „bemerkenswertes Echo“ hervor.

Die Annonce ist in der Energie-Szene längst ein running gag. Unter der Überschrift „Wer kritisch fragt, ist noch längst kein Kernkraftgegner“ ließen die großen Stromversorger vier jugendliche Fotomodelle in Diskutier-Pose auf einem Mäuerchen im Grünen ablichten. „Viele junge Leute stellen kritische Fragen. Wir auch. Denn unsere schärfsten Kritiker sind wir selbst“, behaupteten sie im Fließtext und das stimmt vermutlich heute noch genauso wie damals.. weiterlesen…

2015: Erfolgsjahr für Erneuerbare

Aus dem Jahresrückblick der Badischen Zeitung
Stromerzeugung aus Kohle und Gas sinkt im Mai auf Tiefpunkt – Erneuerbare Energien boomen

Mit freundlicher Genehmigung von Bernward Janzing

Eigentlich ist das ja unmöglich, was gerade im Zuge der Energiewende passiert – zumindest, wenn man jenen Glauben schenkt, die es nach landläufiger Meinung wissen müssen: den Stromkonzernen. Schließlich hatte uns doch 1993 die geballte Kompetenz von Badenwerk, RWE & Co. in ganzseitigen Anzeigen aufgeklärt: „Regenerative Energien wie Sonne, Wasser oder Wind können auch langfristig nicht mehr als vier Prozent unseres Strombedarfs decken.“ Merkwürdig nun, dass die Erneuerbaren im Jahr 2015 satte 32 Prozent des hiesigen Strombedarfs gedeckt haben, was nach Adam Riese bekanntlich deutlich mehr ist als vier. weiterlesen…

AEE: Strom gut, Ausbaubedarf bei Wärme und Verkehr

Energiewende in den Bundesländern

Der Klimaschutzvertrag von Paris und die Beschlüsse der G7 zur Dekarbonisierung der Wirtschaft bestätigen die deutsche Energiepolitik, die den Umstieg auf Erneuerbare Energien und eine entschiedene Reduktion der Treibhausgase zum Ziel hat. Insbesondere die Bundesländer sind mit teils ehrgeizigen Ausbauzielen Treiber des Umstiegs auf Sonne, Wind, Biomasse & Co. Eine Bestandsaufnahme des Online-Portals Föderal Erneuerbar der Agentur für Erneuerbare Energien. weiterlesen…

AEE: Änderungen im Politikfeld Energie ab 2016

Agentur für Erneuerbare Energien informiert

EV-Verschärfung 2016, Effizienzlabel für alte Heizungen, Vergütung für Windenergie, Neue Energiestandards für Neubauten, Leitungsausbau mithilfe von Erdkabeln, Förderung solarer Batteriespeicher über 2016 hinaus verlängert – das ändert sich im kommenden Jahr. weiterlesen…

Inzwischen 1/3 des Stroms aus EE

BDEW: Erneuerbare Energien erzeugen fast ein Drittel des deutschen Stroms

Die Erneuerbaren Energien haben den größten Anteil am deutschen Strommix: 2015 erzeugten regenerative Anlagen 30 Prozent des Stroms (2014: 25,9 Prozent). Dies ergaben vorläufige Erhebungen des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Der weitere Anlagenzubau und die günstigen Witterungsverhältnisse haben den Erneuerbaren diesen Rekordwert beschert. Insgesamt stieg die Bruttostromerzeugung in diesem Jahr auf 647,1 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) (2014: 627,8). weiterlesen…

2015: EE ein Prozent plus

Energieverbrauch steigt 2015 leicht

Der Primärenergieverbrauch in Deutschland erreichte 2015 eine Höhe von 13.335 Petajoule (PJ) oder 455,0 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t. SKE). Das entspricht nach vorläufigen Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) einem Anstieg gegenüber 2014 um 1,3 Prozent. Der Anteil der Erneuerbaren Energien am deutschen Energiemix wuchs 2015 auf 12,6 Prozent (am Strommix mehr als 30 Pr0zent – siehe solarify.eu). Der Beitrag von Photovoltaik und Solarthermie stieg um sechs Prozent. Ein erheblicher Teil des Verbrauchszuwachses konnte laut AGEB durch Erneuerbare Energien und damit ohne höhere Emissionen gedeckt werden. weiterlesen…

Klimaabkommen lässt Ökotech-Aktien steigen

Vor allem SMA und Nordex profitieren

Eine Nebenfolge von COP21: Frischer Wind für Erneuerbare-Energien-Aktien. Anleger setzen auf Technologien für die Erzeugung von Ökostrom. Auch zwei deutsche Spezialisten für grüne Energie profitierten: Nordex und SMA Solar, aber auch andere wie REC Silicon, Trina Solar oder Gamesa. weiterlesen…

1.Halbjahr 2015: Mehr als 30 Prozent Erneuerbare

Erneuerbare mit 19,2 Milliarden gefördert

Mit 19,2 Milliarden Euro (2013 17,3 Mrd.) sind im vergangenen Jahr die erneuerbaren Energien gefördert worden; das geht aus dem am 10.12.2015 von der Bundesregierung als Unterrichtung (18/6780) vorgelegten Vierten Monitoring-Bericht „Energie der Zukunft“ hervor. Der Bericht erklärt den Anstieg einerseits durch die wachsenden Vergütungen aufgrund des Ausbaus der Erneuerbaren Energien und andererseits durch gesunkene Preise an der Strombörse. „Diesen Kosten stehen positive Wirkungen der erneuerbaren Energien gegenüber, wie z. B. vermiedene Treibhausgase sowie vermiedene Luftschadstoffe und daraus resultierend verringerte Umweltschäden sowie gesamtwirtschaftliche Impulse“, so die Bundesregierung. weiterlesen…

Beschäftigungsrückgang bei den Erneuerbaren

Zahl der Beschäftigten im Bereich Erneuerbarer Energien sinkt um vier Prozent

355.400 Menschen arbeiteten 2014 in Deutschland im Bereich der erneuerbaren Energien, etwa vier Prozent weniger als 2013. Von dem Rückgang besonders betroffen war einmal mehr die Solarbranche, die Windenergie konnte dagegen eine positive Beschäftigungsentwicklung verzeichnen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Abschätzung, die das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) vorgenommen hat. Die Ergebnisse sind Teil einer umfassenden Untersuchung über „Makroökonomische Wirkungen und Verteilungsfragen der Energiewende“ unter der Federführung der GWS im Auftrag des BMWi. weiterlesen…